Lenovo und IBM rufen Notebook Akkus zurück
Lenovo und IBM starten in Zusammenarbeit mit der US Consumer Product Safety Commission einen freiwilligen Rückruf von weltweit etwa 526.000 Lithium-Ionen Akkus aus der Produktion von Sony.
Im Interesse der allgemeinen Sicherheit bietet Lenovo den kostenlosen Austausch aller zurückgerufenen Akkus an.
Kein Akku-Modell ist gegen Überhitzung oder einen Ausfall vollständig immun. Lenovo bestätigt, dass unten aufgelistete Sony-Akkus überhitzen und eine potenzielle Feuergefahr darstellen können. Lenovo rät daher den Kunden zu überprüfen, ob sie eine der betroffenen Akkus im Einsatz haben.
Die zurückgerufenen Akkus wurden einzeln oder als Systemkomponente für einige Modelle der folgenden ThinkPad Notebooks verkauft:
T-Serie (T43, T43p, T60 X-Serie (X60, X60s) R-Serie (R51e, R52, R60, R60e)Die Teilenummern der zurückgerufenen Akkus lauten:
ASM P/N FRU P/N 92P1072 92P1073 92P1088 92P1089 92P1142 92P1141 92P1170 92P1169/93P5028 92P1174 92P1173/93P5030Da diese Akkus in jedem ThinkPad Notebook der T4x Serie oder ThinkPad R5x Serie einsetzbar sind, können Kunden, die im Zeitraum von Februar 2005 bis September 2006 einen Extra-Akku oder einen Austausch-Akku für ein ThinkPad T4x oder R5x erhalten haben, ebenfalls von der Rückrufaktion betroffen sein.
IBM und Lenovo haben diese Sony Akkus mit neuen Notebooks oder als Ersatz-Akkus zwischen Februar 2005 und September 2006 verkauft. Die Nutzer können ihre Notebooks weiterhin sicher benutzen, wenn sie den Rechner ausschalten, den Akku entfernen und das Notebook mit Hilfe des Notebook-Netzteils und des Stromkabels an die Steckdose anschließen.
Das Unternehmen schätzt, dass 5 bis 10 Prozent der ThinkPad Notebooks, die in dem genannten Zeitraum verkauft wurden, von der Rückrufaktion betroffen sind.
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