IDC senkt Prognose für Tabletmarkt

Die Korrektur nach unten beschreibt nur ein Prozent. Doch ein kleiner Warnschuss ist es dennoch. Der IDC, ein Marktforschungs- und Beratungsunternehmen auf dem Gebiet der Informationstechnologie, senkt die bisherigen Prognosen von 229,3 Millionen Tablets auf 227,4 Millionen. Keine Innovationen und kaum Neuerscheinungen seien die wesentlichen Gründe. Speziell Innovationen sind Fehlanzeige. Gegen Apple und Samsung traut sich niemand der anderen Unternehmen, neue Ideen in den Tablet-Markt einfließen zu lassen. Zudem forciert beispielsweise Apple kaum neue Innovationen. Aber auch Samsung geizt mit frischen Ideen.

"Das bedeutet, dass das zweite Halbjahr noch wichtiger für den Tabletmarkt wird", wird Tom Mainelli, Research Director bei IDC für Tablets, in einer Pressemitteilung zitiert. Er spricht damit auf das profitablere Weihnachtsgeschäft an, welches durch die kommende Woche startende IFA in Berlin noch zusätzlich befeuert wird. Was überrascht: Sogenannte Phablets mit 5-Zoll-Bildschirmen erschweren angeblich die Wahl.

Erfreulicher: Im Business-Segment soll der Absatz von zehn Prozent (2012) auf 20 Prozent (2017) steigen. Für 2013 soll die Aufteilung zwischen Consumer und Business noch klarer zu erkennen sein. Der IDC spricht 87 Prozent dem Consumer-Markt zu, lediglich 13 Prozent gehen somit ans Business.

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