Serial ATA
von
Uwe Scheffel
Nur noch ATA100 (auch bekannt unter UDMA/100) dieses Jahr, dann soll der alte Standard für die parallele Datenübertragung bei Festplatten und CD-ROM-Laufwerken begraben werden. Als Nachfolger debütiert Serial ATA. Wie sich aus dem Namen schon erkennen lässt, erfolgt die Datenübertragung dann seriell. Die einzelnen Laufwerke sind bei Serial ATA über ein vieradriges Kabel verbunden. Ein einheitlicher Steckverbinder gilt für alle Laufwerkstypen, d.h. 5,25", 3,5" und die Notebookvarianten mit 2,5". Zwei Drähte übertragen die Daten für den Schreibvorgang, über die anderen zwei laufen die gelesenen Daten. Da es sich bei Serial ATA über eine direkte Verbindung (Punkt-zu-Punkt-Verbindung) handelt, entfallen zukünftig Jumpereinstellungen wie Master oder Slave. Für eine Übergangszeit sollen Adapter nach parallel erhältlich sein, damit man noch alte Laufwerke aus Gründen der Kompatibilität anschließen kann. Der serielle ATA 1X Standard (ab 2001) erlaubt eine maximale Datenübertragung von 1,5 GBit/s (circa 150 MByte/s).
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