Acer Predator 21x: 21"-Gaming-Notebook mit Curved-Display

Zum Auftakt der IFA zeigt Acer, dass Gamer stärker in den Fokus des Herstellers gerückt sind. Bereits im vergangenen Jahr wurde die Predator-Reihe etabliert, mit der vom Bildschirm über den Desktop bis hin zum Notebook alles geliefert wird, was die Herzen beim Daddeln höher schlagen lässt.

An dieser Stelle knüpft der Hersteller an und präsentiert dieses Jahr in Berlin mit dem Predator 21x eines der vermutlich größten Gaming-Notebooks, das aktuell auf dem Markt angeboten wird. Denn "21" steht hier für den Bildschirm, der in der Diagonale 21 Zoll misst und ein Seitenverhältnis von 21:9 bietet. Das Besondere an dem mit 2560 x 1080 Pixeln auflösenden Display ist jedoch nicht nur die Größe - stattdessen versucht der Hersteller, mit einer Wölbung des Bildschirms die Spielewelt noch greifbarer zu machen.

Die Hardware-Ausstattung ist natürlich auf höchstem Niveau: Zum Einsatz kommen neben schnellen Intel-Prozessoren, die bereits auf der Kaby-Lake-Architektur basieren sollen, gleich zwei Nvidia Geforce GTX 1080, die in einem SLI-Verbund zusammengeschaltet sind.

Ein aus vier Lautsprechern und zwei Subwoofern bestehendes Soundsystem soll für guten Klang sorgen. Damit das Notebook auch unter Volllast nicht dahinschmilzt, setzt Acer auf ein Kühlsystem mit fünf Lüftern, von denen einer oberhalb der Tastatur hinter Glas präsentiert wird.

Neben dem umfangreichen Hardware-Paket setzt Acer auch auf Software-Optimierung um das Spielerlebnis zu verbessern. Beim Predator 21x wird die Kamera dazu genutzt, um die Augenbewegung während des Spielens zu verfolgen. Auf diese Weise soll zum einen die Treffsicherheit verbessert werden, aber auch das Bilderlebnis insgesamt – etwa hinsichtlich der Lichteffekte, die so gezielter auf die Position der Spielfigur ausgerichtet werden können - verbessert werden.

Der Marktstart soll noch in diesem Jahr stattfinden, den Preis hat Acer aber vorerst lieber für sich behalten.

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4 Kommentare
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  • silveroffspring
    Sehr interessant, mich als Gaming-Notebook-Nutzer spricht das an. Aber ich kann mir vorstellen, dass der Preis locker die 4.000€ durchbricht. Ansonsten: Toll!
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  • samserious
    Solche Klopper gibts ja kaum noch. Von daher ist es immer toll, wieder von einem zu hören (und sehen) !
    Und auch wenn ich nicht in der Zielgruppe liege, mit der Tastatur (da hat man wohl Richtung MSI geschaut) wird man tatsächlich gut spielen können. Wer sich an der Gamingoptik nicht stört, hat natürlich auch ein schönes Desktop-Replacement zum dran arbeiten und bei Bedarf schnell aus dem Weg räumen.
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  • Stephan1704
    Was soll man denn mit so einem Kram. Das Ding ist viel zu groß, unhandlich, schwer, die Akkulaufzeit geht gegen Null und der Lärm dürfte die Grenzen des Erträglichen weit ausreizen. Im Grunde genommen ist das ein Desktop PC in einem überdimensionierten Notebookgehäuse und dies zu einem Preis, wofür man sich locker zwei sehr gut ausgestatte Desktop PCs (mit Monitor, Drucker, Scanner, Tastatur und Maus) zusammenbauen könnte. Unterm Strich hätte man wahrscheinlich mit dem Desktop PS sogar eine höhere Gesamtperformance und würde in etwa den gleichen Stromverbrauch erzeugen. Es scheint einfach so zu sein, dass den Herstellern nichts Sinnvolles mehr einfällt, womit man sich von der Konkurrenz abheben könnte. Anders lässt sich solch unnützer Kram nicht erklären.
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