[IFA] Acer Spin: 4 Klapprechner mit um 360° drehbaren Displays

Acer präsentiert auf der IFA nicht nur vier neue Notebooks, sondern zu diesen Modellen jeweils ein Äquivalent, bei dem der Bildschirm um 360°  gedreht werden kann. Allerdings sind die Unterschiede zwischen den namentlich ähnlich gehaltenen Klapprechnern größer, als man zunächst vermuten würde.

Spin 1

Dementsprechend wird die kleinste Version schlicht als Spin 1 bezeichnet. Sie bringt im bunten Gehäuse ein 11,6 großes IPS-Display unter, dass im besten Fall mit Full-DH auflöst. Auch darüber hinaus ist die Ausstattung etwas leistungsfähiger.

Zwar werden ebenfalls Celeron- und Pentium-Chips verbaut, diesen kann allerdings ein bis zu acht Gigabyte großer Arbeitsspeicher zur Seite gestellt werden. Außerdem gehört zu dem Paket - wie bei den anderen drei Modellen auch - ein WLAN-Funkchip, der auf der Basis des ac-Standards arbeitet. Neben dem 64 Gigabyte großen eMMC-Modul steht außerdem eine ein Terabyte große Festplatte für das Speichern von Daten bereit.

Spin 3

Beim Spin 3 wächst der Bildschirm auf ganze 15,6 Zoll. Bei der Auflösung des IPS-Panels besteht die Wahl zwischen 1366 x 768 und 1920 x 1080 Pixeln.

Im Inneren der Außenschale, die hinsichtlich der Abmessungen längst nicht mehr mit der Swift-Serie mithalten kann, können neben Celerons und Pentiums sämtliche Intel-Core-Chips der U-Serie untergebracht werden, die auf einen bis zu 12 Gigabyte großen Arbeitsspeicher im DDR4-Format zugreifen können. Allerdings handelt es sich dabei noch nicht um die Prozessoren der neuen Kaby-Lake-Generation, sondern um die gerade auslaufenden Skylake-Chips.

Für das Speichern von Daten verbaut der Hersteller eine 256-GByte-SSD und eine 1-TByte-Festplatte. Zwei Antennen auf Basis der MU-MIMO-Technologie sollen für bestmöglichem Empfang in WLAN-Netzen sorgen, die auch nach ac-Standard unterstützt werden.

Spin 5

Im Gegensatz zum Spin 3 ist das Spin 5 wieder als schlankes Mobilgerät ausgelegt. Hier kommt ein 13,3 Zoll großes Full-HD-Display zum Einsatz, das ebenfalls auf IPS-Technologie basiert.

In dem nun deutlich kompakteren Gehäuse mit einer Bauhöhe von knapp zwei Zentimetern können zudem nur noch Core-i3 und Core-i5-Modelle der Skylake-Serie sowie maximal 16 Gigabyte RAM untergebracht werden. Beim Datenspeicher greift Acer auf eine 512 Gigabyte große SSD zurück. Der Netzwerkzugriff erfolgt über die gleichen Komponenten wie bei dem darunter angesiedelten Klapprechner.

Spin 7

Wie bei der Swift-Serie ist das Spin 7 das eigentliche Highlight der Baureihe, denn das Metallgehäuse ist im zusammengeklappten Zustand gerade mal 1,1 Zentimeter hoch. Das scheint allerdings so manchem Bauteil Grenzen zu setzen. Zwar werden hier i7-Chips mit der neuen Kaby-Lake-Architektur verbaut, als Arbeitsspeicher gibt es jedoch nur einen höchstens acht Gigabyte großen Arbeitsspeicher im LPDDR3-Format.

Auch beim Datenspeicher müssen Abstriche gemacht werden. Die schlanken 360°-Convertibles werden lediglich mit einer 256 Gigabyte großen SSD bestückt - mancher Speicherhunger stößt da schnell an Grenzen.

Erstelle einen neuen Thread im News-Forum über dieses Thema
Dieser Thread ist für Kommentare geschlossen
1 Kommentar
Im Forum kommentieren
    Dein Kommentar
  • fwiener
    Hm... ist jetzt das Display umklappbar oder die andere Hälfte des Geräts?

    Außerdem, 360° glaub ich nicht so ganz. Werden wohl eher so 359 oder 358 sein. xD
    0