[IFA] Acers Swift 7 soll das weltweit schmalste Notebook sein

Notebooks haben trotz der immer populärer und leistungsfähiger werdenden 2in1-Convertibles nach wie vor nicht an Bedeutung verloren - das zeigt sich auch auf dem diesjährigen Acer-Stand auf der IFA.

Mit der Swift-Serie präsentiert der Hersteller eine neue Baureihe, die aus vier Modellen besteht, die die einzelnen Leistungs- und Preiskategorien der Klasse abbildet.

Swift 1

Die Swift-Serie besteht aus insgesamt vier Modellen, wobei das Swift 1 die einfachste Ausführung darstellt, was sich allerdings nicht auf den ersten Blick zeigen soll. Mit einer Bauhöhe von 1,8 Zentimetern sind die Klapprechner bereits sehr flach geraten. Trotz eines 14 Zoll großen Bildschirms liegt das Gesamtgewicht bei lediglich 1,6 Kilogramm.

Im Inneren werden je nach Modell Intel-Pentium- und -Celeron-Prozessoren verbaut, die dem Progamm der neuen Apollo-Serie entnommen werden. Sie können auf einen vier Gigabyte großen Arbeitsspeicher zugreifen, der vermutlich fest auf dem Board verlötet ist. Dies gilt auch für den Datenspeicher. Der Hersteller verbaut ein eMMC-Modul mit entweder 64 oder 128 Gigabyte. Das ist eine Entwicklung, an der sich vor allem etwas ambitioniertere Nutzer stören dürften, denn ein eigenständiges Aufrüsten ist damit nicht mehr möglich.

Das Acer Swift 1 soll ab 399 Euro bei den Händlern stehen.

Swift 3

Das Swift 3 wird ebenfalls mit einem 14-Zoll-Display ausgeliefert, das mit Full-HD auflöst. Allerdings wird die Technik nun in einem Aluminiumgehäuse untergebracht.

Nutzer, die nach einem immer noch günstigen Klapprechner für den Arbeitsalltag suchen, werden sich über das matte Display-Finish sowie die vergleichsweise leistungsstarken Intel-Core-Prozessoren freuen, die von einem acht Gigabyte großen RAM unterstützt werden. Auch die SSD bietet mit 512 Gigabyte viel Speicherplatz.

Das Arbeiten soll zudem von einer Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung erleichtert werden. Außerdem stehen HDMI, USB 3.0 und USB 3.1 (Typ C) für den Anschluss von Peripherie zur Verfügung. Der Netzwerkverkehr wird mit einem WLAN-Modul bewerkstelligt, dass den ac-Standard nutzt und mit der MIMO-Technologie aufwartet. 

Die Preise für das Acer Swift 3 beginnen bei 599 Euro.

Swift 5

Das Swift 5 verbaut zwar ebenfalls ein 14 Zoll großes Full-HD-Display, allerdings wird auf schmale Rahmen gesetzt, sodass die Größe des Gehäuses der eines 13,3-Zoll-Notebooks entsprechen soll.

Beim Prozessor fällt Acers Wahl auf die Core-Modelle der Kaby-Lake-Generation; der Arbeitsspeicher ist acht Gigabyte groß. Beim Datenspeicher stehen SSDs mit Kapazitäten von 256 oder 512 Gigabyte zur Wahl, die entweder mit einer SATA- oder der PCIe-3.0-Schnittstelle angebunden werden.

Für die Peripherie gibt es USB 3.0 und USB 3.1 Typ-C. Professionelle Nutzer dürften sich über den Fingerabdruckscanner freuen, der kompatibel zu Microsofts Windows-Hello-Authentifizierungsdienst ist, der mit dem Anniversary Update für Windows 10 eingeführt wird.

Swift 7

Das eigentliche Highlight der neuen Swift-Serie ist jedoch zweifelsohne das Swift 7, das von Acer als dünnstes Notebook der Welt angepriesen wird und im zusammengeklappten Zustand lediglich einen Zentimeter (laut Hersteller exakt 9,98 Millimeter) messen soll. Trotz der niedrigen Bauhöhe werden zwei USB-Typ-C-Ports geboten, damit mehr als nur ein Gerät angeschlossen werden kann.

Trotz des kompakten Gehäuses verspricht der Hersteller eine hohe Widerstandsfähigkeit im Alltag. Für die Außenschale wurde auf Aluminium als Werkstoff gesetzt und das 13,3 Zoll große IPS-Display mit Full-HD-Auflösung wird von Gorilla Glas 4 geschützt.

Die Hardware ähnelt der des Swift 5: Zur Wahl stehen Intels Core-Prozessoren der neusten Generation, dazu kommt ein acht Gigabyte großer RAM. Beim Datenspeicher besteht die Wahl zwischen SSDs mit einer Kapazität von 256 oder 512 Gigabyte.

Erstelle einen neuen Thread im News-Forum über dieses Thema
Dieser Thread ist für Kommentare geschlossen
4 Kommentare
Im Forum kommentieren
    Dein Kommentar
  • Derfnam
    Seit wann ist schmal = dünn?
    0
  • alterSack66
    Schmal ist eher sowas wie nicht breit oder? :D Vielleicht niedrig?
    0
  • johannes_franke
    Wie wäre "flach"?
    Übrigens lässt sich das Display schon durch leichtes Anhusten verbiegen. Wer das nicht ausschließlich mit Samthandschuhen anfasst - und immer linke und rechte Ecke gleichzeitig natürlich! - wird beim kleinsten Missgeschick nichts mehr zum Angeben haben.
    Da kauf ich doch lieber für die Hälfte des Geldes einen Lenovo-Business-Brocken, der ist modular, hält Flüssigkeiten aus, kann auch mal runterfallen und ist schön hässlich. Na und? Wer braucht denn bitte so ein Deko-Schmuckstück?
    0