[IFA] Asus: Vom Media-Tablet bis zum flachen Ultrabook

Zur IFA holt Asus im Bereich Mobil zum Rundumschlag aus und präsentiert eine Vielzahl von Neuheiten – beginnend bei der Smartwatch bis hin zu 2in1-Systemen und Notebooks.

Asus Zenbook 3

Das Zenbook 3 ist eines der großen Highlights, denn es hat eine Bauhöhe von lediglich 1,2 Zentimetern und wiegt gerade mal 910 Gramm. Dennoch integriert es ein 12,5-zölliges IPS-Panel, das mit Full-HD auflöst.

Trotz des knapp bemessenen Gehäuses wird leistungsfähige Hardware verbaut: Als Prozessor setzt der Hersteller auf einen Intel Core i7 der neusten Generation, der auf einen 16 Gigabyte großen und 2133 MHz schnellen LPDDR3-Arbeitsspeicher zugreifen kann. Als Datenspeicher gibt es eine 1-TByte-SSD, die mittels einer PCIe-3.0-x4-Schnittstelle angebunden wird.

So viel Leistung kostet allerdings auch. Wer das Zenbook 3 sein Eigen nennen möchte, muss schmucke 1999 Euro auf den Tischlegen.

Asus Transformer 3 Pro

Arbeitswütige Nutzer, die an Stelle eines reinen Notebook lieber zu einem 2in1-Convertible greifen, sollen ebenfallls bei Asus glücklich werden. Denn mit dem Transformer 3 Pro bietet der Hersteller ein von Microsofts Surface Pro inspiriertes Gerät - um den Begriff "lupenreine Kopie" nicht zu gebrauchen - an.

Formal ist das Tablet nicht das schlankste, strahlt aber eine Robustheit aus, die auf einen treuen Begleiter im Arbeitsalltag hoffen lässt. Zudem ist in der Rückseite ein Ständer integriert, der sich in drei Stufen verstellen lässt. Selbst die Tastatur wird ähnlich angebunden wie bei dem Microsoft-Tablet.

Hardware-seitig wird eine solide Ausstattung geboten. Dies beginnt beim 12,6-Zoll-Bildschirm, der mit hohen 2880 x 1920 Pixeln auflöst. Dahinter werden leistungsstarke Intel-Core-Prozessoren und acht Gigabyte Arbeitsspeicher verbaut. Als Datenspeicher steht eine 256-GByte-SSD zur Verfügung.

Auch hinsichtlich der Schnittstellen gibt sich das Transformer 3 Pro praktisch: Im Rahmen finden sich einmal USB 3.1/Thunderbolt 3 mit einem entsprechenden Typ-C-Steckplatz, eine klassische USB-3.0-Buchse sowie HDMI. Die Preise beginnen bei 1399 Euro.

Asus Transformer 3

Eine Klasse darunter ist das einfachere Transformer 3 angesiedelt, das ebenfalls ein 12,6 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 2880 x 1920 Pixeln integriert. Vom Format her ähnelt es Huaweis Matebook - nicht zuletzt weil die Tastatur ebenfalls in einer einfachen Schutzhülle untergebracht wird und ein Stift für die Bedienung genutzt werden kann.

Allerdings wird im Inneren ein schneller Intel-Core-i7-Prozessor verbaut. Der Arbeitsspeicher ist acht Gigabyte groß, Daten finden auf einer 512 Gigabyte fassenden SSD Platz.

Die etwas stärkere Ausrichtung auf den anspruchsvollen Hobbyisten merkt man nicht zuletzt den vier Boxen, die für einen guten Sound sorgen sollen. Als Preis stellt sich Asus 999 Euro vor.

Asus ZenPad 3S 10

Das kleinse unter den Tablets ist das neue Asus ZenPad - ein klassisches Media-Tablet, das mit seinem 9,7-Zoll-Display und der Auflösung von 2048 x 1536 Pixeln an ein klassisches iPad erinnert.

Als Betriebssystem wird ein aktuelles Andorid genutzt, sodass es wenig verwunderlich ist, dass der Hersteller auf ein ARM-SoC von Mediatek vertraut. Das Mediatek Helio X20-SoC wartet mit zehn Kernen auf und gehört zu den leistungsfähigsten im Portfolio des Herstellers. Dieser wird bei seiner Arbeit von einem vier Gigabyte großen Arbeitsspeicher unterstützt.

Das mit einem Datenpeicher von 32 oder 64 Gigabyte bestückte Tablet verfügt über eine Hauptkamera mit einer Auflösung von acht Megapixeln, die Frontkamera löst mit fünf Megapixeln auf. Für schnellen Netzzugriff sorgt ein WLAN-Funkchip, der den ac-Standard unterstützt. Außerdem setzt der Asus bei seinem Zenpad 3S auf einen recht großen Akku mit einer Kapazität von 5900 mAh. Die Preise beginnen bei 379 Euro.

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