Apple: Beim neuen iMac können CPU und RAM getauscht werden

Apple-Rechner gelten gemeinhin als vergleichsweise schlecht zu reparieren: Seit 2012 wurden keine CPUs mehr genutzt, die in einen klassischen LGA-Sockel eingesetzt wurden, seit 2013 wurden auch die RAM-Bausteine fest auf den Boards der iMac-Rechner verlötet. Beim Zerlegen des neusten Modells, einem 21,5 Zoll großen iMac mit Kaby-Lake-Prozessor, wurde nun von iFixit zu Tage gefördert, dass der Hersteller von dieser Praxis zurückgetreten ist: Weder der Intel Core i5-7400 noch der Arbeitsspeicher wurden fest mit dem Mainboard verbunden.

Wirklich Werkstatt-freundlich sind die neuen iMacs damit aber immer noch nicht. Nach wie vor ist es kein leichtes an die hinter dem Display verbauten Komponenten zugelangen. Wer es trotzdem versucht, verliert die Garantieansprüche; mit einer Reparatur muss der Apple Store beauftragt werden. Immerhin muss bei Schäden beim Prozessor oder beim RAM nun nicht mehr das ganze Board weggeworfen werden. 

Überblick über die Komponenten:

  • RAM: SK Hynix H5AN8G6NAFR, 1 GB DDR4
  • CPU: Intel Core i5–7400 Kaby Lake (bis zu 3,50 GHz)
  • Chipsatz: Intel SR2C9
  • Grafikkarte: Radeon Pro 555
  • VRAM: SK Hynix H5GC4H24AJR-ROC, 512 MB GDDR5 2400 MHz
  • LAN : Broadcom BCM5776 Gigabit Ethernet
  • Audio-Controller: Cirrus Logic CS42L83
  • LCD: LG LM215UH1-SDB1
  • LCD-Controller : Parade Technologies DP665
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1 Kommentar
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  • robberlin
    Wohl eher ein Schritt Richtung Desktop Kunden GEwinnung und ein Schritt Richtung: Kundne gewinnen die Anfangs nicht ganz so viel viel viel Geld haben und eine schmalere Ausstattung wählen können um später hochzurüsten.......in wievielen Fällen von Defekten sind CPU oder RAM kaputt? Glaube das sind in einem Rechner wohl die langlebigsten Bauteile die entweder von vornherein kaputt sind oder alle anderen Komponenten überleben.
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