Apple iMac Pro: Workstation im All-In-One-Format

Wer wirklich leistungsstarke Hardware fürs Arbeiten benötigt, sah sich in der jüngeren Vergangenheit von Apple schändlich vernachlässigt. Die iMacs sind vergleichsweise schwachbrüstig, der Mac Pro wartete bereits seit Jahren auf eine Auffrischung. Dass der Hersteller bei seiner diesjährigen Entwicklerkonferenz etwas Neues zeigen könnte, ließ sich zumindest der Gerüchteküche entnehmen.

Und tatsächlich wurde an dieser Stelle geliefert: Der klassische Mac Pro scheint zwar ausgedient zu haben, allerdings sollen sich die anspruchsvollen Arbeiter künftig über einen iMac Pro freuen. Dabei handelt es sich im Prinzip um eine Workstation im iMac-Gehäuse: Wie bereits kolportiert, wird Apple hinter dem 5K-Bildschirm der 27-Zoll-Modells, das dann allerdings in einem dunkleren Grauton ausgeliefert wird, einen Intel Xeon verbauen, der je nach Konfiguration mit acht bis 16 CPU-Kernen aufwartet. Bei der Grafikkarte setzt der Hersteller auf AMDs neue Radeon Vega, die einen bis zu 16 Gigabyte großen HBM2-Speicher bietet, sodass immerhin noch zwei weitere 5K-Bildschirme betrieben werden können.

Der Arbeitsspeicher umfasst bei der Basisversion 32 GB, wobei DDR4-EEC-RAM mit einer Geschwindigkeit von 2666 MHz zum Einsatz kommt. Maximal kann der iMac Pro mit 128 Gigabyte ausgerüstet werden. Beim Datenspeicher stehen SSDs mit Kapazitäten von einem bis vier Terabyte zur Verfügung.

Für die schnelle Anbindung von Peripherie werden vier Thunderbolt-3-Ports geboten, kabellos werden Verbindungen nach Bluetooth-4.2-Standard aufgebaut, für den Netzwerkverkehr kann auf 10-Gbit-LAN zurückgegriffen werden. Die Preise beginnen bei 4999 Dollar, ein Liefertermin wurde nicht genannt.

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4 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • johannes_franke
    Ob hier jetzt auch alles festgelötet und auf die Seriennummer des Geräts festgelegt ist, wie bei der neuen Macbook "Pro" Serie? Was außer dem Preis ist bei Appel eigentlich noch "pro"?
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  • JottHaa
    Die preise beginnen bei 5 tsd dollar!? Dann möchte ich gern wissen, was der maximalausbau kosten wird.
    Dazu kommt noch ein zweiter monitor, wenn es ein wirklicher arbeitsplatz für kreative werden soll. Und schwupps ist man locker 15 tsd dollar los.
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  • snooze
    Laut Keynote kommt der iMac Pro aber mit 8, 10 oder 18 Kernen - nicht mit 16
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