Intel denkt über 1000 Prozessorkerne nach

"Prinzipiell" funktioniere das, sagte Timothy Mattson IDG im Rahmen der Supercomputer 2010-Konferenz. Der Wissenschaftler bezog sich dabei auf die Architektur des SCC, die sich offensichtlich "beliebig" erweitern lässt.  

Mehr las 1000 Kerne wären jedoch problematisch, da das prozessorinterne Kommunikationsnetzwerk in einer solchen Dimension kaum noch effektiv arbeiten könne. Laut Intel wächst der Overhead mit jedem Kern, allerdings gab Intel an, dass das Unternehmen an neuen Protokollen arbeit, die eine enorme Skalierbarkeit von Prozessoren möglich machen.  Ein Zeitrahmen wurde nicht genannt.

Der SCC selbst, ein Produkt des Terascale-Projekts bei Intel, ist ein reines Forschungsprjekt und wird, wie bereits seine Vorgänger mit bis zu 80 Kernen, nicht auf den Markt kommen. Die einzelnen kerne basieren der Einfachheit halber auf der Technologie der ersten Pentium-Prozessoren von 1994, die jedoch in 45 nm Strukturbreite gefertigt wurden.      

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15 Kommentare
    Dein Kommentar
  • Derfnam
    Aaaaah, Clouds Lage: 1000 x skaliert, 1000 x ist nichts passiert :D
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  • Anonymous
    Zitat:
    Die einzelnen kerne basieren der Einfachheit halber auf der Technologie der ersten Pentium-Prozessoren von 1994, die jedoch in 45 nm Strukturbreite gefertigt wurden.

    Die ersten Pentium sind von 1993 ;) und so liest sich der Satz als wären die alten Pentium in 45nm statt 800nm gefertigt worden und nicht die SCC. Vielleicht statt "die jedoch" ein "wurden jedoch"
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  • fffcmad
    Von den Pentiums gabs viele verschiedene Revisionen. Einige revisionen waren sogar exorbitant verschieden. Der UR-P60 vs dem P1 233 MMX z.B. waere ein ziemlich krasses Beispiel. Und dabei beziehe ich mich nicht auf die Taktfrequenz. Selbst bei gleichem Takt wuerde der P1 MMX der Ur-Version gnadenlos davonrennen. Wenn MMX genutzt wird, sogar in einem unvorstellbarem Maße.
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