Intel P35-Chipsatz im Test: DDR3 enttäuscht

Synthetisch, Fortsetzung

Benchmark-Auswertung

Die Conroe-Mikroarchitektur ist auf minimale Speicherzugriffe ausgelegt. Aus diesem Grund wird der ohnehin schon wenig spürbare Performanceunterschied zwischen DDR3 und DDR2 kaum sichtbar. Zudem unterliegen die Benchmarkwerte minimalen Messtoleranzen, welche das Bild weiter verzerren. Die Benchmarkwerte aus den verschiedenen Bereichen zeigen klar, dass - egal welche Plattformen und Speicher verwendet werden - der Core 2 in seiner Rechengeschwindigkeit wenig beeindruckt wird.

In den Benchmarks wurde der aktuell schnellste Quad-Core-Prozessor verwendet, womit beim Betrieb mit einer langsameren CPU mit hoher Wahrscheinlichkeit fast keine Performanceänderungen zu sehen sind. Die Unterschiede zwischen DDR3 und DDR2 sind so gering, dass sie ohne das Ausführen von Benchmarks nicht nachgewiesen werden können - beim normalen Arbeiten wird man keinen Unterschied merken. Ausnahmen bestätigen die Regel: Serious Sam 2 zeigt geringe Unterschiede.

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6 Kommentare
    Dein Kommentar
  • tatwanasi
    Quote:
    Es wird noch lange dauern, bis der Speicher im Zusammenspiel mit der Conroe-Mikroarchitektur spürbar schneller ist als DDR2-Module.


    Ich denke eher das wird nie passieren, egal welchen Speicher man einsetzt. Intel hat auf der IDF nicht umsonst CPUs mit 8 und 12MB Cache gezeigt. Sie werden wohl ausprobiert haben wie der Conroe mit schnellerem Takt, FSB und Speicher skaliert und daraus ihre Schlüsse gezogen haben. Wenn es absehbar gewesen wäre, dass man mit schnellerem Speicher das System beschleunigen kann hätte man den Mehrcache nicht gebraucht. Zumal ich echt gespannt bin ob die Ausbeute bei der Chipherstellung dann noch profitabel ist.

    Grüße

    p.s. Der Text hier oben im Artikel stimmt noch net
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  • Daniel
    Quote:
    p.s. Der Text hier oben im Artikel stimmt noch net

    Danke, wurde geändert.
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  • Merder
    Den Artikel habe ich jetzt nicht gelesen, aber etwas sticht mir sehr ins Auge: Es heißt "Totgeburt", nicht "Todgeburt".

    Sackzement, jetzt wo ihr für was weiß ich wie viele Millionen Euro gekauft wurdet, könntet ihr doch mal einen Lektor einstellen, oder?

    MfG,
    Merder
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  • Felux
    Quote:
    Erinnern wir uns an den Artikel Die Pins sind ab: Pentium 4 Prescott für den Sockel 775 vor fast zwei Jahren. Hier wurde der Käufer quasi gezwungen, auf die neue Speichertechnologie umzusteigen, wenn er den neuen Prozessor einsetzen wollte


    negativ :wink: der 915P chipsatz kann auch DDR1 (leider, in meinem damals noch mediablöd OEM war tatächlich sowas verbaut)

    ansonsten sind chipsätze eh mehr glaubenskrieg heutzutage. und DDR3 wird kommen, ob wir wollen oder nicht :lol:
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  • Spitznasenhopf
    Quote:
    Erinnern wir uns an den Artikel Die Pins sind ab: Pentium 4 Prescott für den Sockel 775 vor fast zwei Jahren. Hier wurde der Käufer quasi gezwungen, auf die neue Speichertechnologie umzusteigen, wenn er den neuen Prozessor einsetzen wollte


    Nö, auch ich widerspreche. Es gab ein Asus-Board mit DDR1-RAM und 865er Chipsatz. Welches bei einigen Leuten auch reißenden Absatz fand.

    Ansonsten wird DDR3 irgendwann noch seinen Sinn und Zweck haben.
    Die höheren Latenzen haben auch schon DDR2 ausgebremst.
    Ich denke auch, daß die Hersteller an einer Senkung der Latenzen arbeiten sollten, statt den Takt in die Höhe zu treiben und damit eben die Latenzen.

    Ansonsten wird im Artikel erwähnt, daß der Speichercontroller bei Intel immer noch auf dem Mainboard ist. Und das soll auch so bleiben!
    Ich erinnere nur an AMDs Probleme der ersten Sockel 939 CPUs mit voller Bestückung der RAM-Slots. Stichwort Command Rate. Dieser Wert ist mir bei Intel noch nie untergekommen.

    ----edit by mod ----
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  • Techniker Freak
    An das Problem erinnere ich mich gut, aber es lang damals zum Teil auch an den Speicher Herstellern, MDT hatte damals als einzigster mir bekannter Hersteller keine Probleme damit.
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