Intel Coffee Lake: Weiteres 14-nm-Schrittchen mit sechs Kernen?

Es scheint eine Herausforderung zu sein, Prozessorstrukturen von 14 auf 10 Nanometer zu verkleinern. Schon die Core-i-Generation Kaby Lake, von den einen als siebte Generation, von anderen als Generation 6a oder 6.5 wahrgenommene Variante der Core-i-Prozessoren, stellt die Abkehr von Intels Tick-Tock-Rhythmus dar.

Jetzt soll nach Informationen des japanischen Online-Magazins PC Watch für Notebooks ein weiterer Tock-Stolperer kommen, der auf 14-Nanometer-Technik basiert. Bei TDP-Versionen von 35 bis 45 Watt sollen ab Mitte 2018 unter dem Entwicklungscode "Coffee Lake" Notebook-Prozessoren mit sechs Kernen auf den Markt kommen.

Damit könnte bei Intel der Bereich oberhalb von 15 Watt TDP von Prozessoren abgedeckt werden, die im 14-nm-FinFET-Prozess produziert werden. Die Coffee-Lake-Generation der H-Prozessoren soll mit zwei, vier oder sechs Cores kommen und eine integrierte Grafikeinheit namens GT3e aufweisen. Dazu soll es U-Prozessoren mit zwei Kernen und GT3e geben, die mit 15 bis 28 Watt TDP arbeiten.

Im Bereich bis 15 Watt soll der 10-Nanometer-Prozess von Cannon Lake aber schon Ende 2017 kommen. In den Bereichen der U- und Y-Prozessoren mit zwei Kernen und GT2-Grafik kann Intel anscheinend Fertigung, Effizienz und Geschwindigkeitszuwachs in einem Maße beherrschen, die eine serienmäßige Produktion seriös machbar erscheinen lässt.

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