Kaby Lake und Z370-Chipsatz, alles eine Frage des BIOS?

Hinsichtlich des Sockels ist der Unterschied zwischen Prozessorgeneration Kaby Lake und Coffee Lake eigentlich nicht sonderlich groß: In beiden Fällen wird auf den LGA1151 vertraut. Dennoch benötigt jede der Familien einen spezifischen Chipsatz und damit ein eigenes Board, was ein einfaches Aufrüsten auf der Basis bestehender Komponenten erschwert.

Dabei wirrd schon länger vermutet, dass die physischen Merkmale bei Kaby- wie bei Coffee Lake die gleichen sind, denn ersten Tests der Coffee-Lake-Prozessoren wurden allem Anschein nach mit Hilfe von Kaby-Lake-Mainboards bewerkstelligt. Nun will Guru3D von mehreren Boardherstellern die inoffizielle Bestätigung bekommen: Die Kaby-Lake-Chips passen physisch zur Z370-Plattform. Die Einschränkung, dass die alten Prozessoren nicht auf den neuen Boards genutzt werden können, ist also eine Software-seitige, die von Intel stammt.

Der Grund für die Einschränkungen seitens des Chipherstellers ist unbekannt. Der Eindruck, dass der Hersteller zu dieser Maßnahme gegriffen hat, um noch etwas höhere Einkünfte zu erzielen, bleibt bestehen, denn technisch gesehen sind die letzten Core-Genrationen nicht allzu weit entfernt. Und so mancher Nutzer dürfte sich durchaus gewünscht haben auf einem älteren Z170-Motherboard einen neuen Coffee-Lake-S-Prozessor nutzen zu können.

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1 Kommentar
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  • fffcmad
    Das die Prozessoren laufen muss nichts bedeuten. Thualatins hat man auch auf dem nicht unterstuetzten BX440 zum Laufen bekommen. Dummerweise haben viele einen nicht dafuer geeigneten, passiven Adapter genutzt. Was dann ueber die Zeit die CPU gegrillt und dann fuer sporadische Abstuerze gesorgt hat. Denn es hatte sich was am Protokoll und der Spannung geaendert. Ich waere immer vorsichtig bei soetwas.
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