Intel Coffee Lake: Vorstellung, technische Details und Preise offiziell

Schon länger deutet sich an, dass Intel am 5. Oktober - zehn Monate nach dem Launch des Vorgängers (Kaby Lake) - die neue Coffee-Lake-S-Serie offiziell vorstellen wird, die aus neuen Core-i3-, -i5- und -i7-Modellen bestehen wird und gleichermaßen die K-Versionen beinhaltet, die mit einem freigegebenen Multiplikator individuell übertaktet werden können.

Auch die technischen Details sind bereits umfassend bekannt geworden. Die neuen Chips werden mit mehr Kernen mit bis zu sechs Kernen bestückt, es gibt keine Variante der neuen Serie, bei der die Anzahl der CPU-Kerne unangetastet geblieben wäre. Neu ist außerdem der Fertigungsprozess. Die Chips der achten Core-Generation werden in einem 14++-Verfahren produziert, sodass die Leistung deutlich steigen soll: Intel verspricht beim Spielen einen Leistungszuwachs von 25 Prozent beim i7-8700K im Vergleich zum i7-7700K, wobei das Spiel Gears of War für den Vergleich herangezogen wurde.

Nach einem Leak bestätigt Intel nun die sich im Umlauf befindenden Gerüchte größtenteils. Lediglich ein Core i3-8300, der in den Spekulationen genannt wurde, fehlt in der Liste. Die Chips, die am 5. Oktober vorgestellt werden, werden allesamt nach dem Z370-Chipsatz verlanden. Die in den letzten Tagen aufflammenden Gerüchte rund um einen neuen Achtkern-Prozessor, der einen eigenen Z390-Chipsatz erhält, wurden dagegen nicht weiter kommentiert.

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3 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • derGhostrider
    Der 8700er ist doch ganz nett: Nicht zu teuer und echt flott.

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    Wo bleibt denn der jubelnde Artikel über den Bauer (pun intended), der einen 18-Kerner mit Stickstoff bis zur quasi Vernichtung übertaktet hat?
    Nach der inflationären Lobhudelung in der letzten Zeit, erwarte ich das hier irgendwie.
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  • drno
    Das Zeugs ist doch komplett Gefrickel - und durch kürzere Laufzeiten wird die Sockenkompatibilität nicht besser. Drucker haben gewöhnlich Laufzeiten von 9 Monaten,
    und das will die CPU-Schmiede jetzt noch unterbieten.
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  • derGhostrider
    Sockelkompatibilität? Ach bitte... Das ist das am häufigsten zu lesende und zugleich an den Haaren herbeigezogenste Argument für eine bestimmte CPU. Wen interessiert das denn ernsthaft? Wer glaubt bei der CPU-Entwicklungsgeschwindigkeit der letzten 8 Jahre, dass man heute ein Board mit Top CPU kaufen würde und das in (frühestens) 5 Jahren bei einem Upgrade "gerne" weiterhin verwenden würde?

    Wer sich eine Top-CPU kauft, der muß solange nichts mehr an der CPU ändern, da sind dann Board (Schnittstellen wie USB in neuen Versionen, neue PCIe-Versionen oder M.2 Nachfolger), RAM und Massenspeicher eher ein Grund zum Systemwechsel als die CPU selbst.

    Auch wenn eine CPU auf ein veraltetes Board gesetzt werden KANN: Wer macht das denn ernsthaft?
    An meinem System ist tatsächlich nicht die Ausstattung mit X5550er Xeons das primäre Problem, sondern der fehlende USB 3.x-Anschluss. Klingt Banane, stört mich inzwischen jedoch wesentlich mehr, wenn ich große Datenmengen auf einer externen HDD abspeichern möchte. (Um präziser zu sein: Für den Fernseher auf einer 2,5" HDD - darum kein Ethernetanschluss an der Platte).
    Und wie behelfe ich mich: Notebook ans Netzwerk, Laufwerk mappen und mit 110 MB/s direkt auf die Platte, die am NB hängt kopieren.

    Das ist umständlich.
    Neue CPUs wären "ganz nett", jedoch nicht zwingend nötig. Mehr RAM: DAS wäre schon eher nötig. 24 GB pro CPU ist etwas knapp.
    Alten Speicher aufrüsten? Ne, sicherlich nicht. Das wäre unwirtschaftlich und bringt kaum etwas.
    Eine USB-Karte für PCIe kaufen? Ach bitte, dann kaufe ich lieber gleich einen aktuellen Rechner, indem dann alles etwas schneller läuft.

    Ich hatte locker 3 Jahre Zeit "aktuelle" CPUs für das System zu kaufen. Wäre mir nie in den Sinn gekommen. Das System ist inzwischen uralt. Selbst Spiele laufen noch gut auf 1920x1200... Graka kam irgendwann mal neu, das reichte.

    Das ist nun nicht gemeint, um irgendwem eine Meinung abzusprechen, doch habe ich noch kein einziges Mal ein brauchbares, ein logisch vertretbares, Argument bekommen, warum es (in der heutigen Zeit) sinnvoll sein sollte nur eine CPU aufzurüsten.
    Entweder sind die Leistungsunterschiede vernachlässigbar, es wurde zu Anfang ein Fehlkauf begangen oder die Zeit zwischen den Aufrüstungen ist derartig lang, dass alles andere am System veraltet ist.
    Oder nicht?
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