Bis 2019 will der Hersteller seine Prozessoren in in einem 5-nm-Verfahren herstellen
Intel arbeitet weiter daran die Strukturbreite seiner Chips zu verkleinern. Jetzt gab der Hersteller bekannt, dass selbst die Fertigung von Chips mit einer Strukturbreite von 5 nm schon am Horizont erscheinen. Aktuell produziert der Hersteller im 22-nm-Verfahren, im kommenden Jahr soll die Strukturbreite schon auf 14 nm sinken und für 2015 plant der Hersteller bereits mit 10-nm-Chips. Zwei Jahre später sollen diese in 7 nm gefertigt werden; 2019 will Intel Prozessoren mit einer Strukturbreite von 5 nm auf den Markt bringen. Dies soll offenbar auch für SoCs gelten, deren Entwicklung der Hersteller beschleunigen und so den Abstand zu den klassischen CPUs einholen will.
Somit scheint für Intel das Mooresche Gesetz, eigentlich mehr eine Abschätzung von Entwicklungsgeschwindigkeiten tatsächlich ein feststehendes Gesetz zu sein, was der Hersteller auch in den nächsten Jahren nicht zu brechen gedenkt. Aktuell sind die 14-nm-Prozessoren in der Entwicklung, während an der Herstellung von 10-nm-Chips in den Laboren des Herstellers bereits geforscht wird.
Gleichzeitig hat Intel angekündigt bei den Größen der verwendeten Wafer einen neuen Weg gehen und von 300-mm- auf 450-mm-Wafer umstellen zu wollen. Allerdings wird es bis zu diesem Schritt noch fünf Jahre dauern. Keine Angaben machte der Hersteller über die Einführung der EUV-Litografie in den Produktionsprozess.

Der Satz ist irgendwie unverständlich.
Tatsache ist, dass Intel selbst hat verlauten lassen, voraussichtlich bis 2029 das Mooresche Gesetz weiterhin erfüllen zu können.
Die Warnung: 'Nicht laut lesen. Hörsturzgefahr!' fehlt...
In den letzten Jahren hat man es ja schon geschafft einen Dualcore von einstmalig 2003 oder 2005 mit 95W bis Heute auf unter 20W zu drücken und Haswell setzt mit ca. 10W nochmal Maßstäbe..
Werden wir dann nurnoch 1W brauchen für einen mittelmässigen Mediamarkt Dualcore und die Grafik ist dann schon mit dabei
Da sollte mal einer den Netzteilherstellern einen kräftigen Tritt verpassen 80+ Netzteile für 100- 300W anzubieten, die hängen den heutigen PC´s schon stark hinterher und bieten viel zu viel Leistung die man garnichtmehr braucht wenn man bedenkt ein Ivy Bridge PC braucht unter Last kaum 100W, dort würde schon ein 150W NT reichen um das nie voll zu belasten zu müssen.
eine 10w cpu ist auch mit ivy möglich.
Die Frage ist nur bei welcher Leistung ?? Mit 10W wäre ein langsamerer ULV sicher möglich aber von CoreI3 Leistungen dürfte man da Meilenweit weg sein. Der Haswell rennt dort in dem Bereich schon flüssiger wie Intel gezeigt hatte.
Ein 10 Watt Haswell wird ebenfalls keine Rakete.
Es gibt ein paar entscheidende Vorteile von Haswell:
- Geringere Leistungsaufnahme im Idle-Modus
- AVX2
Aber damit kann der Chip noch lange nicht zaubern. Die CPUs werden etwas schneller und verbrauchen im Schnitt weniger Energie - vor allem dann, wenn sie im Desktop/Notebook eingesetzt werden und somit eh häufig genug nichts zu tun haben.
Bei starker Auslastung lässt sich eher sagen: "Bei gleicher Rechenleistung sparsamer", aber das war's dann auch.
Es wird eben nicht so sein, daß Haswell-CPUs die Top-CPUs nun ersetzen und dabei nur 10W verbrauchen. Das ist Illusorisch und absolut unrealistisch.
Nun aber noch zur Aussage das "ist auch mit Ivy möglich": Jein. Natürlich kann man fast alle CPUs soweit runtertakten, daß zumindest ausgewählte CPUs kaum Spannung benötigen und somit noch laufen. Dann ist aber auch die Rechenleistung im Keller!
Man sieht es doch an den NUC-Platinen: Dort wird von 17W TDP i3 CPUs gesprochen, die noch nicht verfügbar sind.
17 Watt TDP für einen recht schmalbrüstigen i3 - das ist zwar ein traumhafter Wert und die Rechenleistung ist m.M.n. bestimmt auch besser als die von Atoms, aber das ist noch ein gewaltiger Schritt zu 10W. Davon abgesehen: Nicht mit der Rechenleistung von unseren top-CPUs vergleichbar.
Dennoch: Für viele Heim- und Arbeitsplatz-PCs bestimmt mehr als ausreichend und auch ich denke schon nach, ob ich mir soetwas ähnliches nicht anschaffen sollte. Nicht wegen dem kleinen Gehäuse - da würde ich wohl etwas anderes (total krankes) basteln. So eine Art: "Kühlkörper mit PC dran". Dafür passiv. Bei 17 W TDP sollte das ja kein Problem sein und mit dem richtigen Kühler sogar ein Hingucker.
Zum Surfen, für Office und sonstige Kleinigkeiten wäre es schon nett. Wenn ich dann richtig Leistung brauche, kann ich immernoch den anderen Rechner anschmeißen -> Daran wird es dann vielleicht scheitern, da ich faul bin. Also vielleicht doch lieber wieder alles in einem? *seufz*
intel hat einfach die TDP angezeigt, die haben nicht gemessen was die cpu gebraucht hat.
vielleicht waren es beim ivy auch nur 12-13w, solange intel für den vergleich nicht bei beiden cpu ´s den verbrauch misst ist der vergleich total wertlos.
wirklich interessant wird die sache mit der abwärme.schon ivy hat gezeigt dass da was passieren muss.
am sinnvollsten wäre es wenn man die cpu gleich ohne dem unnötigem deckel betreibt, die garantie hat man mit der aktion ja eh schon verloren.
Wenn man heute einen mittels Federn angepressten Kühlkörper hat, sollte dieser auch noch funktionieren, wenn 0,2mm Blech Fehlen. Zur Not kann man einfach eine Unterlegscheibe zur jeder Feder hinzustecken.
@Avatar:
Zeige mir mal bitte irgendeinen Link, daß ein CPU-Die mit dem Heatspreader *verlötet* würde. AFAIK ist Silizium nicht lötbar. Zudem lese ich das zum ersten Mal überhaupt. Kann es mir wegen der benötigten Temperatur aber auch nur schwer vorstellen.