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Intel forscht an Prozessoren mit Strukturbreite von 5 nm

Von , Wolfgang Gruener - Quelle: TechEye

Bis 2019 will der Hersteller seine Prozessoren in in einem 5-nm-Verfahren herstellen

Intel arbeitet weiter daran die Strukturbreite seiner Chips zu verkleinern. Jetzt gab der Hersteller bekannt, dass selbst die Fertigung von Chips mit einer Strukturbreite von 5 nm schon am Horizont erscheinen. Aktuell produziert der Hersteller im 22-nm-Verfahren, im kommenden Jahr soll die Strukturbreite schon auf 14 nm sinken und für 2015 plant der Hersteller bereits mit 10-nm-Chips. Zwei Jahre später sollen diese in 7 nm gefertigt werden; 2019 will Intel Prozessoren mit einer Strukturbreite von 5 nm auf den Markt bringen. Dies soll offenbar auch für SoCs gelten, deren Entwicklung der Hersteller beschleunigen und so den Abstand zu den klassischen CPUs einholen will.

Somit scheint für Intel das Mooresche Gesetz, eigentlich mehr eine Abschätzung von Entwicklungsgeschwindigkeiten tatsächlich ein feststehendes Gesetz zu sein, was der Hersteller auch in den nächsten Jahren nicht zu brechen gedenkt. Aktuell sind die 14-nm-Prozessoren in der Entwicklung, während an der Herstellung von 10-nm-Chips in den Laboren des Herstellers bereits geforscht wird.

Gleichzeitig hat Intel angekündigt bei den Größen der verwendeten Wafer einen neuen Weg gehen und von 300-mm- auf 450-mm-Wafer umstellen zu wollen. Allerdings wird es bis zu diesem Schritt noch fünf Jahre dauern. Keine Angaben machte der Hersteller über die Einführung der EUV-Litografie in den Produktionsprozess.

Es gibt 36 Kommentare. B
Weitere Kommentare
  • 0 Ð
    Sjem , 14. September 2012 14:02
    nunja das ende ist wohl in sicht :)  was kommt danach ist die frage
  • 0 Ð
    Flox , 14. September 2012 14:20
    "Somit scheint für Intel Mooresche Gesetz, eigentlich mehr eine Abschätzung von Entwicklungsgeschwindigkeiten tatsächlich ein feststehendes Gesetz zu sein, was der Hersteller auch in den nächsten zu brechen gedenkt."

    Der Satz ist irgendwie unverständlich.

    Tatsache ist, dass Intel selbst hat verlauten lassen, voraussichtlich bis 2029 das Mooresche Gesetz weiterhin erfüllen zu können.
  • 0 Ð
    matthias wellendorf , 14. September 2012 15:11
    Ohja, der Satz ist mir irgendwie durchgerutscht. Danke, korrigiert.
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    guy incognito , 14. September 2012 18:39
    ein "sind" muss noch weg. 5000 picometer das kommt mir viel vor :-)
  • 0 Ð
    Gaensebluemchen , 14. September 2012 19:04
    Hallo :) 
    Die Warnung: 'Nicht laut lesen. Hörsturzgefahr!' fehlt...
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    Voyager , 14. September 2012 19:28
    Ich freu mich schon drauf wieviel Strom der 5nm Chip dann wohl verbrauchen wird und wie Leistungsfähig er dabei ist...
    In den letzten Jahren hat man es ja schon geschafft einen Dualcore von einstmalig 2003 oder 2005 mit 95W bis Heute auf unter 20W zu drücken und Haswell setzt mit ca. 10W nochmal Maßstäbe..
    Werden wir dann nurnoch 1W brauchen für einen mittelmässigen Mediamarkt Dualcore und die Grafik ist dann schon mit dabei ;) 
    Da sollte mal einer den Netzteilherstellern einen kräftigen Tritt verpassen 80+ Netzteile für 100- 300W anzubieten, die hängen den heutigen PC´s schon stark hinterher und bieten viel zu viel Leistung die man garnichtmehr braucht wenn man bedenkt ein Ivy Bridge PC braucht unter Last kaum 100W, dort würde schon ein 150W NT reichen um das nie voll zu belasten zu müssen.
  • 0 Ð
    Elkinator , 15. September 2012 06:00
    "haswell mit 10W", lasst euch nicht alle von intel verarschen:/

    eine 10w cpu ist auch mit ivy möglich.
  • 1 Ð
    BlackX , 15. September 2012 15:34
    Macht ja gar kein Spaß mehr, mit was soll ich dann im Winter heizen.
  • 0 Ð
    Voyager , 16. September 2012 08:31
    "eine 10w cpu ist auch mit ivy möglich."

    Die Frage ist nur bei welcher Leistung ?? Mit 10W wäre ein langsamerer ULV sicher möglich aber von CoreI3 Leistungen dürfte man da Meilenweit weg sein. Der Haswell rennt dort in dem Bereich schon flüssiger wie Intel gezeigt hatte.
  • 0 Ð
    Elkinator , 16. September 2012 09:29
    intel hat aber nicht gezeigt wieviel strom der ivy dabei gebraucht hat.
  • 0 Ð
    derGhostrider , 16. September 2012 17:23
    Elkinator"haswell mit 10W", lasst euch nicht alle von intel verarscheneine 10w cpu ist auch mit ivy möglich.

    Ein 10 Watt Haswell wird ebenfalls keine Rakete.

    Es gibt ein paar entscheidende Vorteile von Haswell:
    - Geringere Leistungsaufnahme im Idle-Modus
    - AVX2

    Aber damit kann der Chip noch lange nicht zaubern. Die CPUs werden etwas schneller und verbrauchen im Schnitt weniger Energie - vor allem dann, wenn sie im Desktop/Notebook eingesetzt werden und somit eh häufig genug nichts zu tun haben.
    Bei starker Auslastung lässt sich eher sagen: "Bei gleicher Rechenleistung sparsamer", aber das war's dann auch.
    Es wird eben nicht so sein, daß Haswell-CPUs die Top-CPUs nun ersetzen und dabei nur 10W verbrauchen. Das ist Illusorisch und absolut unrealistisch.

    Nun aber noch zur Aussage das "ist auch mit Ivy möglich": Jein. Natürlich kann man fast alle CPUs soweit runtertakten, daß zumindest ausgewählte CPUs kaum Spannung benötigen und somit noch laufen. Dann ist aber auch die Rechenleistung im Keller!
    Man sieht es doch an den NUC-Platinen: Dort wird von 17W TDP i3 CPUs gesprochen, die noch nicht verfügbar sind.

    17 Watt TDP für einen recht schmalbrüstigen i3 - das ist zwar ein traumhafter Wert und die Rechenleistung ist m.M.n. bestimmt auch besser als die von Atoms, aber das ist noch ein gewaltiger Schritt zu 10W. Davon abgesehen: Nicht mit der Rechenleistung von unseren top-CPUs vergleichbar.

    Dennoch: Für viele Heim- und Arbeitsplatz-PCs bestimmt mehr als ausreichend und auch ich denke schon nach, ob ich mir soetwas ähnliches nicht anschaffen sollte. Nicht wegen dem kleinen Gehäuse - da würde ich wohl etwas anderes (total krankes) basteln. So eine Art: "Kühlkörper mit PC dran". Dafür passiv. Bei 17 W TDP sollte das ja kein Problem sein und mit dem richtigen Kühler sogar ein Hingucker.
    Zum Surfen, für Office und sonstige Kleinigkeiten wäre es schon nett. Wenn ich dann richtig Leistung brauche, kann ich immernoch den anderen Rechner anschmeißen -> Daran wird es dann vielleicht scheitern, da ich faul bin. Also vielleicht doch lieber wieder alles in einem? *seufz*
  • 0 Ð
    Elkinator , 16. September 2012 18:36
    was habt ihr alle mit den 17w vom ivy?
    intel hat einfach die TDP angezeigt, die haben nicht gemessen was die cpu gebraucht hat.

    vielleicht waren es beim ivy auch nur 12-13w, solange intel für den vergleich nicht bei beiden cpu ´s den verbrauch misst ist der vergleich total wertlos.
  • 0 Ð
    avatar_87 , 16. September 2012 18:48
    Diese 10W CPUs interessieren mich nicht die Bohne. In Zukunft werde ich wohl eine 200W CPU brauchen um damit mein Holodeck zu befeuern. Aber wer will kann stattdessen Battlefield 3 auf seinem Smartphone spielen, welches eine 1 W CPU hat. Jedem das seine, ne :D 
  • 0 Ð
    Fabo , 17. September 2012 13:28
    @sjem: piko,femto und co kommen nach nano,ist doch klar ;) 
    wirklich interessant wird die sache mit der abwärme.schon ivy hat gezeigt dass da was passieren muss.
  • 0 Ð
    avatar_87 , 17. September 2012 15:39
    Bei ivy hat Intel absichtlich dafür gesorgt, dass die Wärme nicht so gut abtransportiert wird. Die CPU ist nicht wie üblich mit dem Heatspreader verlötet sondern mit Wärme"leit"paste drangepapt.
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    Elkinator , 18. September 2012 05:47
    gib es tests darüber ob es an der wärmeleitpaste liegt?
  • 0 Ð
    avatar_87 , 18. September 2012 07:48
    Klar, es braucht aber auch keinen test um sagen zu können dass metall besser leitet als irgendeine Paste. Manche haben ihre cpu geköpft und bessere paste verwendet, was auch bereits sehr viel gebracht hat. deshal schreib ich auch gerne von intels wärmeisolationspaste.
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    Elkinator , 18. September 2012 08:34
    wenn jemand den heatspreader entfernt, warum in aller welt kommt der dann wieder drauf nachdem die paste getauscht wurde?

    am sinnvollsten wäre es wenn man die cpu gleich ohne dem unnötigem deckel betreibt, die garantie hat man mit der aktion ja eh schon verloren.
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    avatar_87 , 18. September 2012 11:54
    Wie gedenkst du sonst den Kühler zu montieren? Außerdem dient er dem Schutz ...
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    derGhostrider , 18. September 2012 12:09
    Elkinator hat prinzipiell recht. Die sogenannten "Heatspreader" wurden nur aus dem Grund eingeführt, da zu viele Grobmotoriker Ecken aus den Dies brachen, wenn sie die Kühlkörper montierten.

    Wenn man heute einen mittels Federn angepressten Kühlkörper hat, sollte dieser auch noch funktionieren, wenn 0,2mm Blech Fehlen. Zur Not kann man einfach eine Unterlegscheibe zur jeder Feder hinzustecken.

    @Avatar:
    Zeige mir mal bitte irgendeinen Link, daß ein CPU-Die mit dem Heatspreader *verlötet* würde. AFAIK ist Silizium nicht lötbar. Zudem lese ich das zum ersten Mal überhaupt. Kann es mir wegen der benötigten Temperatur aber auch nur schwer vorstellen.
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