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Intel Curie: Miniatur-SoC für den Wearables-Markt

Von - Quelle: Intel Curie | B 16 kommentare

Kaum größer als ein Druckknopf ist Intels neuestes SoC namens Curie, das vor allem den Markt der sportlichen Wearables mit völlig neuen Nutzungsmöglichkeiten bereichern und umkrempeln soll.

Es verschwindet in seiner idealen Bauform sogar unter einem Daumen und kann doch so viel: Intel Curie ist ein neues Modul auf Basis von Prozessoren aus Intels Quark-Serie. Das System on a Chip (SoC) ist mit dem notwendigen Speicher, Sensoren und einem Funkmodul ausgestattet.

Intel Curie soll die Wearable-Welt aufmischen.Intel Curie soll die Wearable-Welt aufmischen.

Curie ist eigentlich eine andere Bezeichnung und eine Bauform des neuen SoCs Quark SE. Neben einem 32-Bit-Prozessor besteht der Kern dieses SoC aus 80 Kilobyte RAM und 384 Kilobyte Flash-Speicher. Hinzu kommt eine Ladeelektronik und Überwachung für Strom liefernde Akkus.

Dazu gehört aber auch noch integrierte Peripherie - ein 6-Achsen-Sensor kann beispielsweise Bewegungen aufnehmen. Wenn man Curie nun z.B. auf ein Snowboard montiert, lassen sich damit Geschwindigkeit, Sprunghöhe und -weite sowie Rotationen bestimmen. Die können dann via Bluetooth LE ausgelesen und in Echtzeit weiter verarbeitet werden.

Intels SoC aus der Quark-Reihe in anderer BauformIntels SoC aus der Quark-Reihe in anderer Bauform

Bei den kommenden Winter X Games soll diese Technologie zusammen mit dem Broadcaster ESPN schon live für zusätzliche Informationen eingesetzt werden. Intel erwartet darüber hinaus, dass Curie den Markt von sportlichen Wearables revolutionieren kann.

Der Marktstart von Curie will Intel im Laufe des Jahres bekanntgeben.

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  • Tesetilaro , 14. Januar 2016 16:29
    hat einer ne idee für eine sinnvolle Nutzung, abseits dieser Spieleri im Sport? Das meine ich ernst, mir fällt grad echt nichts dazu ein...
  • Globetrotter , 14. Januar 2016 17:17
    Nun, sinnvoll wohl für all das, wo 6-Achsen-Messungen sinnvoll sind. Also quasi bei allem das sich bewegt und man messen möchte wie. Fahrzeuge, Drohnen etc?
  • Tesetilaro , 14. Januar 2016 17:33
    ja, aber da kann ich außer bei mikrodrohnen, auch normale sensoren anbringen - und Auto + kabellose Sensoren - wo kommt der strom her, etc...
    dachte ich ja auch im ersten moment, aber ich bin bei allen anwendungen die mir so einfielen am Ende wieder auf "spielerei" gekommen...

    schrittzähler im schuh mit bluetooth und piezo versorgung - quatsch... egal wo am auto, kabellos? sinnfrei...
    sensorik im haus? kabellos, okay, aber wozu die 6 achsen?

    nen segmentierter - richtung schlange gedachter robo, jedes segment mit so nem teil, dann halt kabelverbunden, hauprechner im kopp...
    vielleicht noch, aber ernsthafter nutzen so eines kriechtiers... das meinte ich eben mit mir fällt nix ein...
  • Alle 16 Kommentare anzeigen.
  • onwed , 14. Januar 2016 20:07
    mehr technische daten wären interessant.. ist doch ne hardware seite hier.

    stromverbrauch, vergleichbare sachen bisher, produktiongröße etc.
  • schneenagels , 14. Januar 2016 23:55
    Also beim Sport sind die Möglichkeiten wohl riesig:
    -Golf (Auf-, Abschwung, Rotation, Schlägerhaltung, Putten...)
    -Baseball (s.o.)
    -Im Prinzip jeder schlägerbasierte Sport
    -Boxen (Schlaganalyse, Geschwindigkeitsmessung, etc.)
    -Fußball (Echtzeitanalyse des Spiels, Stellt Euch mal Big-Data-Processing und 22 Fußsensoren vor... ^^)
    -Marathon, sowie auch Sprint: Echtzeitfeedback zu nachlassendem Schrittmuster durch Ermüdung
    -Pferdesport, insbes. Dressur: Sehr genaue Schrittanalyse
  • Tesetilaro , 15. Januar 2016 09:40
    ohne das böse zu meinen, das ist alles spielerei... ich rede von nützlichen sachen...

    und eine fällt mir grad ein - Feuerwehrleute könnte man so vernetzen und der einsatzleiter hätte den überblick...
    wobei da dann doch eher echte embedded technik gefragt wäre...
  • echoez , 15. Januar 2016 09:49
    @Tese
    Im Leistungssport zur Analyse bestimmt keine Spielerei. Siehst doch bei den grossen Sportereignissen, wo die um Hundertstel Sekunden kämpfen. Zudem ist das ganze wesentlich kompakter als n komplettes Sensorgestricke.
  • Tesetilaro , 15. Januar 2016 10:10
    ich frage mich wie die sportler vor 100 Jahren Ihre höchstleistungen ohne diese Sensoren erbracht haben ;) 
    das ist wie mit den tollen neuen gaming mäusen - echte männer brauchen sowas nicht :p 
  • Globetrotter , 15. Januar 2016 10:59
    Nun früher hat man die Leistungen eben ohne "Auswertung" erbracht...

    Eine coole Anwendung wäre eine Art Gestensteuerung, sprich wearable ans Handgelenk und mit bestimmten Bewegungen/Bewegungsabläufen etwas steuern....
  • echoez , 15. Januar 2016 11:23
    Deswegen hab die Hundertstel erwähnt, das gabs vor 100 Jahren auch nicht.
  • Tesetilaro , 15. Januar 2016 13:23
    ich zweifele ja auch nicht, daß es anwendungen dafür gibt, ich zerbreche mir nur den kopf bezüglich einer wirklich nützlichen anwendung...

    und sport, so toll es auch ist, ist nicht nützlich, zumindest nicht der leistungssport...
  • Globetrotter , 15. Januar 2016 13:33
    Nun, dann ist die Frage ob Elektronik überhaupt nützlich ist...früher ging es ja auch ohne....
  • Tesetilaro , 15. Januar 2016 13:47
    nein, das ist nicht die Frage, tragbare Navies sind eine tolle erfindung, spätestens wenn es um Berufskraftfahrer geht, oder leute die mal alleine in einer fremden stadt unterwegs sind - früher hab ich mir die route aus der Karte raus gesucht und nen spickzettel geschrieben - navi sei dank brauche ich das nicht mehr...

    Ich bin ja auch nicht technikfeindlich, ganz im gegenteil, ich freue mich imemr wenn ich mit dem handy den fernseher umschalten kann, oder mal eben ein youtube video zeigen will und das eben mit dem handy suchen kann - aber das ist eben eine spielerei...

    nützlich hingegen sind digitale kameras, im vergleich zu analog, ein verwackeltes bild? löschen, noch mal knipsen - erinner dich an die zeiten von analogkameras...

    und noch mal, ich bin sicher irgendwem fällt was tolles für die kleinen knöpfe ein, mir bisher nur nicht *g* deswegen habe ich gefragt, ob einer ne tolle idee hat - was er dann vermutlich nicht verrät, weil damit geld zu machen ist ;) 
  • Globetrotter , 15. Januar 2016 16:06
    Ja aber genau das ist es hier doch auch, also Nütlich für Sportler ebeb. Denn wenn einer nicht nur wissen möchte, wie viele sekunden er auf 100m braucht, sondern auch seine Beschleunigung, Reaktionszeit und zwischenzeiten, dann ist das sicherlich nützlich um seine stärken und schwächen zu analysieren.
    Wenn es dann einen Chip gibt, der es günstig ermöglicht...warum nicht?

    Und wenn Du später statt mit dem Handy durch bloßes Hand-schütteln/-bewegen den TV umschalten kannst, dann freust Dich bestimmt auch :) 
    Ich denke dass man den Chip für vieles einsetzen kann, hängt dann eben nur davon ab, wie man ihn einbindet....
  • Tesetilaro , 15. Januar 2016 16:37
    ich glaube hier weichen unsere Definitionen von nützlich voneinander ab...

    nützlich war die Erfindung ultra-hocherhitzter Milch, weil die nicht mehr so schnell verdorben ist... ich denke halt hier, auch wenn es unendlich naiv klingen mag, an das algemeinwohl... und ja, vieles was wir hier bei toms besprechen, lesen hat unter diesem aspekt absolut nichts mit nützlich zu tun *g*

    nd noch mal ich verteufel die dinger nicht, und ich sehe auch dass leistungssportler sich damit noch weiter verbessern können, das ist auch vollkommen in Ordnung...

    dabei fällt mir ein, ob man mit diesem Dingern Chrash test dummies verbessern könnte? das wäre nützlich!
  • Globetrotter , 15. Januar 2016 17:48
    Du meinst einem echten Menschen die Dinger an den Körper kleben, ihn crashen lassen und danach am Crash Dummie das gleiche durchführen um zu überprüfen, ob beide identisch sind? :D