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BTX-Formfaktor: Effizientere Komponentenanordnung

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Der BTX-Standard wurde bereits im Herbst letzten Jahres von Intel spezifiziert. Während im ersten Halbjahr 2004 nur sporadisch BTX-Platinen erscheinen werden, so rechnen wir auch gegen Ende des Jahres noch mit einer deutlichen Dominanz konventioneller ATX-Platinen.

Zwei Gründe waren maßgebend für die Neuausrichtung des Formfaktors von ATX zu BTX (Balanced Technology Extended): effektivere Kühlung, damit verbunden geringere Geräuschemissionen und die Platz sparende Anordnung der Komponenten.

Wenig sichtbare Änderungen gibt es derweil bei den elektrischen Anschlüssen zum Netzteil. Der 24-polige Stecker gleicht dem ATX12V-Anschluss, der bereits im Workstation-Bereich üblich ist, entspricht jedoch der neuen CFX12V-Spezifikation. Unterschiede zu ATX bestehen in den vier zusätzlichen Leitungen für 3,3, 5 und 12 Volt samt Masse.

Die uns bislang vorliegenden Platinen bauen zwar bereits auf dem CFX12V-Standard auf, funktionieren jedoch auch mit herkömmlichen ATX-Netzteilen noch einwandfrei - sofern die zusätzliche, vierpolige Zusatzversorgung verwendet wird (welche BTX nicht mehr vorsieht).

Kühlung ist zur heiklen Angelegenheit geworden, denn die ATX-Spezifikation ist kein Garant für gute Durchlüftung. Im Gegenteil: Vorgesehene Wege für Luftströmungen gibt es nicht, Netzteile unterscheiden sich in Luftführung und Lautstärke erheblich, diverse Komponenten dürfen nach Gusto des Herstellers verbaut werden und für zusätzliche Lüfter im Gehäuse gibt es ebenfalls keine Richtlinien. Wurde ein Gehäuse unter hohem Kostendruck entwickelt, so bietet dieses für aktuelle Prozessoren wahrscheinlich nur unzureichende Kühlungsmöglichkeiten.

Während sich BTX bei der ersten Betrachtung nicht fundamental unterscheidet, so liegen die bedeutenden Änderungen im Detail. Die Anordnung der Komponenten geschieht bei BTX nach dem In-Line-Prinzip, um einen möglichst ungestörten Luftdurchfluss durch das Gehäuse (idealerweise von vorne nach hinten) zu gewährleisten. Durch dieses geradlinige Layout werden außerdem Verwirbelungen reduziert, was wiederum dem Geräuschniveau zugute kommt.

Neues Konzept für die Stromversorgung: Der 24-polige Stecker ist jedoch ein alter Bekannter aus der ATX12V-Spezifikation
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