Intel steicht "Inside"-Programm zusammen

Mit dem Intel-Inside-Programm startete der Chiphersteller ab 1991 eine Marketing-Kampagne, die sich insbesondere für OEM-Hersteller lohnen konnte, denn wer mehr als 10.000 PCs im Jahr unter dem Motto "Intel Inside" nach den Richtlinien des Herstellers verkaufte, konnte von Ausschüttungen für die Marketing-Bemühungen, Werbekosten usw. profitieren. 1500 OEMs sollen an dem Programm teilgenommen haben.

Nun stehen den Herstellern an dieser Stelle jedoch umfassende Veränderungen ins Haus. Intel will das Programm zwar nicht gänzlich einstellen, aber die dafür geplanten Mittel um 40 bis 60 Prozent verringern. Fabrikanten vom Gaming-Systemen müssen sich auf Einsparungen von rund 20 Prozent einstellen, bei kleineren Wiederverkäufern sollen die Einschnitte drei Prozent betragen.

Die frei werdenden Mittel sollen umgeschichtet und künftig für Absatzsteigerungen bei Chips für Rechenzentren genutzt werden. Schließlich verzeichnet der Markt für x86-Prozessoren, die in Desktop-PCs und Notebooks verbaut werden, sinkende Absätze.

Unklar sind die Konsequenzen aus dieser Umstellung: Die Preise für entsprechende Systeme an dieser Stelle steigen, weil die Einsparpotentiale im Hinblick auf die Listenpreise der Chips für OEM-Hersteller geringer ausfallen. Profitieren könnte dagegen AMD, weil ein weiterer Grund wegfällt, warum Intel-Prozessoren bevorzugt behandelt werden sollten.

Erstelle einen neuen Thread im News-Forum über dieses Thema
Noch keine Kommentare
Im Forum kommentieren
    Dein Kommentar