Intel kämpft gegen 1,2-Milliarden-Strafe

Zwischen 2002 und 2007 hat Intel dem Urteil der Europäischen Kommission zufolge den Versuch unternommen, den damals noch wesentlich präsententeren Hauptkonkurrenten AMD in einer kartellrechtlich relevanten Art und Weise vom Markt zu drängen.

Zu dem unlauteren Verhalten sollen etwa direkte Zahlungen an Einzelhändler und hohe Rabatte bei nahezu vollständiger Meidung von AMD-Produkten gehört haben.

Bereits vor zwei Jahren ging Intel gegen das Urteil vor, die Beschwerde wurde damals jedoch abgewiesen.

Nun unternimmt der Chip-Gigant einem Bloomberg-Bericht zufolge einen letzten Versuch: Intel wirft der EU-Kommission vor, bei der damaligen Entscheidung nicht alle Umstände bedacht und insbesondere nicht nachgewiesen zu haben, dass die Rabattaktionen AMD tatsächlich geschadet haben.

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5 Kommentare
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  • klomax
    Wären alle Umstände damals bedacht worden, hätte es ein Prozess mit rechtskräftigem Urteil und einer ZWEIstelligen Milliardenstrafe gegeben.^^
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  • DjNorad
    Zitat:
    Wären alle Umstände damals bedacht worden, hätte es ein Prozess mit rechtskräftigem Urteil und einer ZWEIstelligen Milliardenstrafe gegeben.^^


    sehe ich genau so....
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  • big_k
    geht das Geld an AMD oder in einen EU Topf?
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