Intel: Erster Broadwell-Prozessor für NUCs

Die Broadwell-Architektur bleibt mobilen Prozessoren vorbehalten - die an einer Stelle dann aber doch in den Desktop-PC-Bereich vordrängen: Nämlich in Mini-PCs, von Intel NUCs genannt. Der Hersteller wird offenbar schon in Kürze - vermutlich zur CES Anfang Januar in Las Vegas - zwei neue NUCs präsentieren, die mit Prozessoren der fünften Core-Generation ("Broadwell") bestückt werden. Erste Details verraten die Amerikaner auf einer speziell für die Mini-PCs gedachten Webseite, technische Einzelheiten wurden jedoch noch nicht bekannt gegeben.

Dennoch lassen sich auf den Bildern zumindest drei Neuerungen erkennen: Auf dem dazugehörigen Mainboard steht ein M.2-Anschluss für SSDs zur Verfügung, die bisher mit einem mSATA-Anschluss angebunden wurden. Daneben wird auf dem Board ein USB-Steckplatz untergebracht, mit dem Peripheriegeräte selbst dann aufgeladen werden können, wenn der Rechner ausgeschaltet ist.

Intel wird zwei Versionen des NUCs auf den Markt bringen, die sich schon durch das Gehäuse unterscheiden. Während das größe der beiden Kistchen vermutlich mit einem (zusätzlichen) Speicherlaufwerk im 2,5-Zoll-Format bestückt werden kann, steht in der kleineren Variante lediglich die über die M.2-Schnittstelle angeschlossene SSD zur Verfügung.

Insgesamt stehen acht unterschiedliche Boards zur Verfügung, die mit Core-i3- oder Core-i5-Prozessoren bestückt werden können. Der Buchstabe "Y" ist ein Indiz dafür, dass die Chips auf den aktuellen Core-M-Prozessoren basieren.

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