Intel-Patent zeigt dynamisch zuschaltbaren Energiesparkern

Nvidia führte mit dem Tegra 3 eine 4+1 genannte CPU-Architektur ein, bei der neben den vier CPU-Kernen des Quadcore-Verbunds ein zusätzliche Kern mit geringerem Takt (und geringere Energieaufnahme) für weniger anspruchsvolle Arbeiten bereitsteht. Diese Idee scheint auch bei Intel auf Gefallen gestoßen zu sein.

Ein Patent aus dem Jahr 2008, das am 10. April veröffentlicht wurde, zeigt einen Prozessor mit mindestens zwei CPU-Kernen, wobei einer der beiden Kerne eine geringere Leistungsfähigkeit als der andere besitzt. Dieser zusätzliche Kern soll dementsprechend nur im Bedarfsfall genutzt werden, logischerweise vor allem dann, wenn ein mobiles System im Akku-Modus betrieben wird. Dann sollen die Kerne dynamisch zugeschaltet werden können - je nach Leistungsbedarf.

Nach Aussage der Entwickler ist eine CPU-Architektur, die nur auf gleiche Kerne setzt nicht in der Lage die Energiesparmöglichkeiten optimal zu nutzen, weil bisherige CPU-Kerne vor allem auf Leistungsfähigkeit hin entwickelt werden und dementsprechend weit mehr Transistoren besitzen, als ein Niedrigenergie-Kern wirklich braucht.

Dies betrifft gerade Intels x86-Architektur, die mit einem zusätzlichen Energiesparkern in deutlich mobileren Systemen eingesetzt werden können. Bisher sind allerdings noch keine Entwicklungen bekannt geworden, die zeitnah in Produkten den Markt erreichen würden.

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