Intels Compute-Sticks im kommenden Jahr mit Apollo Lake

Mit seinen Compute Sticks hat Intel eines der kompaktesten PC-Systeme vorgestellt. Der Rechner, der in einem Gehäuse steckt, das etwas größer ist als ein USB-Stick, kann mit Hilfe des HDMI-Ports mit Monitor oder Fernseher verknüpft werden. Aktuell werden die PC-Sticks mit Prozessoren der Cherry-Trail-Generation bestückt, die allerdings bereits zur Computex im letzten Jahr mit der Vorstellung der Apollo-Lake-Architektur als überholt gilt.

Bis die neuen Chips auch in den Sticks von Intel landen, wird es jedoch noch ein Weilchen dauern. Eine Roadmap zeigt, dass die als Michigan City bezeichneten Aktualisierungen der Mini-Rechner erst mit Beginn des zweiten Quartals 2017 auf den Markt kommen könnten. Unklar ist nach wie vor, welcher Chips im Einzelnen verbaut werden soll. Die bisherigen Versionen wurden mit Atom-Prozessoren bestückt, zudem wird ein Modell mit einem leistungsstärkeren Core M bedacht. Nun könnten Celeron und/oder Pentium folgen, denn die Atom-Chips sind mittlerweile vor allem für IoT-Anwendungen gedacht.

Allem Anschein nach sind zwei Varianten des kommenden PC-Sticks vorgesehen. Zum einen wird es ein System geben, das von Haus aus mit zwei Gigabyte RAM und einem 32 Gigabyte großen Datenspeicher bedacht wird. Als Betriebssystem soll Windows 10 vorab installiert werden. Zum anderen bringt der Hersteller ein Modell mit einem vier Gigabyte großen Arbeitsspeicher auf den Markt; der Datenspeicher wird mit 64 Gigabyte bemessen. Die Wahl des Betriebssystems bleibt in diesem Fall dem Nutzer überlassen.

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