Intel: X299 erscheint zwei Monate früher als geplant

Mit seinen Ryzen-Prozessoren hat AMD eine Prozessoren-Serie auf den Markt gebracht, die mit einer ordentlichen Leistung aufwartet - und damit im oberen Leistungssegment seit langem mal wieder eine Alternative zu Intels Prozessoren bietet. Als Antwort scheint Intel den Marktstart der Bassin-Falls-Plattform vorziehen zu wollen.

Ursprünglich sollten diese in der 31. Kalenderwoche (August) vorgestellt werden, nun sollen sie wohl schon in der 25. Kalenderwoche - und damit im Juni - lanciert werden. Der Öffentlichkeit könnten die ersten Chips der beiden Serien, die den LGA-2066-Sockel (bzw. den R4-Sockel) mitbringen, bereits zur Computex zum ersten Mal gezeigt werden.

Damit scheint der Hersteller AMDs X390/399-Chipsatz vorzugreifen zu wollen, der für eine neue Ryzen-Serie angedacht ist, die oberhalb der aktuellen R7-Baureihe angesiedelt ist. Mit Chips, die allem Anschein nach mit zwischen zwölf und 16 CPU-Kernen bestückt sind, sollen professionelle Anwender angesprochen werden.

Erstelle einen neuen Thread im News-Forum über dieses Thema
Dieser Thread ist für Kommentare geschlossen
9 Kommentare
    Dein Kommentar
  • DJMABO
    HaHa! Intel spürt den Druck von AMD im Nacken. ;-)
    0
  • Tesetilaro
    naja, Druck wohl eher aus allen Richtungen - aber in dem Bereich kann es tatsächlich sein, das man sich entschlossen hat die Handbremse mal zu lösen und ggf. den zweiten gang zu benutzen...

    Es gab ja vorher tatsächlich keinen Grund überstürzt etwas zu launchen, gibt es immernoch nicht, aber Intel wird peinlich genau drauf achten seine Marktanteile zu halten.

    Zu viel Gas geben dürfen Sie aber auch nicht, AMD ist letzlich der einzige Grund warum Intel aus Kartellgründen nicht zerschlagen wird :p (freche Behauptung) - also lässt man AMD gewähren, solange die Marktanteile nicht zu sehr wachsen ;)
    0
  • sp_api
    Das ist kein Druck den Intel da spürt... Intel hat jetzt nur endlich mal nen Grund ein klein bisschen Gas zu geben. Es wird wahrscheinlich nie mehr dazu kommen, dass Intel sich wirklich Mühe geben muss. Dafür ist es einfach zu weit voraus und die Forschungsbudgets sind meilenweit von einander entfernt. AMD existiert im Prinzip nur noch, weil Intel die Konkurrenz zur Belebung des Geschäfts braucht.
    0