Intel Xeon Phi erscheint im LGA-Gehäuse

Mit dem Xeon Phi liefert einen Verbund aus Coprozessoren, die für die Beschleunigung von intensiven Rechenprozessen ähnlich wie AMDs FirePro- oder Nvidias Tesla-GPUs im Grafikkarten-Format in Server eingeschoben werden können. Angelehnt an die Grafikkarten ist nicht nur die Bauform und die Anbindungung, sondern auch der verwendete GDDR5-Speicher, der mit Hilfe einer 512-Bit-Schnittstelle angebunden wird und eine Bandbreite von 352 GB/s liefert.

Dennoch scheint Intel von dem Format abzukommen und künftig auf ein klassisches LGA-Gehäuse für den Phi zu setzen. Die kommenden Generation der Intel-MIC-Architektur (Many Integrated Cores), die unter dem Codenamen Knights Landing entwickelt wird, setzt dabei aus CPU-Kerne auf Basis der Skylake-Architektur zusammen, die in einer Strukturbreite von 14 nm gefertigt werden und über ein PCI-Express-4.0-Interface verfügen. Abzuwarten bleibt jedoch, ob Intel die kommenden Xeon-Phi-Prozessoren ausschließlich im LGA-Format anbieten wird oder weiterhin dem Kartenformat die Treue hält. Mit einem Verzicht auf letzteres würde Intel das Feld ausschlielich den beiden Grafikkarten-Herstellern überlassen und darauf hoffen sich in einer Nische für HPC-Cluster einrichten zu können.

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