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Intels Z68-Chipsatz im Test: Der echte Enthusiast-Chipsatz stellt sich vor

Intels Z68-Chipsatz im Test: Der echte Enthusiast-Chipsatz stellt sich vor
Von , Andrew Ku, Igor Wallossek

Als Intel die Sandy-Bridge-CPUs vorstellte (und noch bevor der SATA-Bug die Plattform verzögerte) empfahlen wir Enthusiasten, lieber auf den Z68-Express-Chipsatz zu warten als H67- oder P67-Boards zu kaufen. Hat es sich gelohnt, vier Monate zu warten?

Im Januar 2011 gelang Intel ein wirklicher Coup. Nein, dass die neuen CPUs mit Sandy-Bridge-Architektur beeindruckende Performance lieferten, war keine wirkliche Überraschung – das erwartet man von Intel inzwischen. Der eigentliche Knaller war die neue Fähigkeit, Videos dank „Quick Sync“ in Hardware beschleunigt rasant zu komprimieren. Dafür spezielle Schaltkreise in einen Prozessor einzubauen und damit wertvolle Chipfläche für ein sehr spezielles Einsatzgebiet zu opfern war ein mutiger Schritt. Die absolut beeindruckende Transcoding-Performance, die wir schon in unserem Launch-Artikel Intels Core-CPUs der zweiten Generation: Das Sandy Bridge Review gemessen haben, zeigte aber, dass er sich gelohnt hat. In einem weiteren Artikel, Video-Transcoding unter der Lupe: APP, CUDA und Quick Sync im Vergleich, schauten wir uns neben der Geschwindigkeit auch noch die Qualität von Intels neuer Trascoder-Engine an. Spätestens hier bestätigte sich: Intel hatte es geschafft, AMD und Nvidia in einem Feld geradezu vorzuführen, das die beiden Firmen bis dato klar dominiert hatten.

Der Z68-Chipsatz vereint endlich die Fähigkeiten von P67 und H67.Der Z68-Chipsatz vereint endlich die Fähigkeiten von P67 und H67.

Zumindest oberflächlich sah es also danach aus, dass Intel ein perfektes Zusatzfeature für den preisbewussten Enthusiasten als Ergänzung zu den neuen Cougar-Point-Chipsätzen H67 und P67 im Angebot hatte. Leider stellte sich die Firma, oder besser gesagt die Marketing-Abteilung, irgendwann während der Entwicklungsphase aber selbst ein Bein und entschied, dass der P67-Chipsatz CPU-Overclocking und den Betrieb mit zwei Grafikkarten beherrschen sollte, während der H67 Zugriff auf die integrierte Grafikeinheit mitsamt ihrer Quick-Sync-Fähigkeiten bekommen würde. So kam es, dass Enthusiasten der Zugriff auf eines der spannendsten Features der neuen Prozessoren von vornherein verwehrt blieb, sie sogar absichtlich davon keine Gebrauch machen können sollten. Und wer in den Genuss von Intels Quick Sync Engine kommen wollte, musste sich gleichzeitig auch für alle anderen Grafikaufgaben komplett auf Intels vor allem im 3D-Betrieb mittelmäßige integrierte Grafikeinheit verlassen.

Ärgerliches Fazit: Wie man sich auch entschied, man konnte mit keinem der beiden Chipsätze das volle Potenzial von Sandy Bridge ausnutzen.

Einen kleinen Hoffnungsschimmer gab es allerdings doch, denn schon im Januar wussten wir von einem kommenden Chipsatz namens Z68, der endlich beides zusammenführen würde: die Übertaktungsoptionen des P67 und die Fähigkeit des H67, die integrierte Grafik zu nutzen. Das klang natürlich vielversprechend, denn immerhin war somit bei Intel eine Plattform in Arbeit, die die größten (und völlig unnötigen) Kritikpunkte an den ersten beiden Sandy-Bridge-Chipsätzen aus der Welt schaffen würde.

Das Blockdiagramm des Z68-Chipsatzes.Das Blockdiagramm des Z68-Chipsatzes.

Dass der Z68-Chipsatz sowohl das Übertakten der CPU zulässt als auch die integrierte Grafik nutzbar macht, ist schön und gut, aber auch nur ein Teil der Lösung. Ein wahrer Enthusiast wird wohl kaum seinen Prozessor der K-Serie mit offenem Multiplikator auf 5 GHz übertakten und sich dann für alle Grafik-Belange auf Intels HD Graphics Einheit stützen, nur weil er ab und an Videos per Quick Sync konvertieren möchte. Der Z68 allein würde also das Problem, dass durch Intels künstlich eingeführte Segmentierung bei den Fähigkeiten entstanden ist, nicht lösen.

Was wir damals aber noch nicht wussten war, dass Lucidlogix eine Software namens Virtu für H67- und Z68-Mainboards herausbringen würde. Ursprünglich sollte es Virtu anspruchsvollen Anwendern erlauben, einen Monitor an den Ausgang der integrierten Grafikeinheit anzuschließen während gleichzeitig eine dedizierte Grafikkarte im System steckte. Um den normalen 2D-Betrieb und die Quick-Sync-Konvertierung kümmerte sich also Intels HD Graphics, während im 3D-Modus die gesteckte Karte „virtualisiert“ die Berechnungen übernahm. Diese Implementierung prüften wir im Artikel Lucidlogix Virtu im Preview: Die Lösung für Quick Sync plus Grafikkarte?

Nur kurze Zeit später meldete sich Lucidlogix erneut bei uns und teilte uns mit, dass man inzwischen auch eine Möglichkeit gefunden habe, die gesteckte Karte nativ zu betreiben und stattdessen Quick Sync zu virtualisieren. Das war genau die Lösung, auf die wir eigentlich gewartete hatten, und in unserem Preview: Intels Z68-Chipsatz bringt SSD-Caching und Quick Sync konnten wir gleich ausprobieren, wie sich diese Kombination schlug.

Leider fehlte unserem ersten Z68-Testboard noch eine vollwertige Virtu-Lizenz, weshalb wir noch nicht alle versprochenen Features dieser cleveren Lösung ausprobieren konnten. Außerdem lief bei uns noch eine recht frühe Version von Intels Rapid Storage Technology Treiber, weshalb wir vorerst nur vorläufige Benchmarkwerte für das ebenfalls in den Z68 integrierte SSD-Caching präsentieren konnten. Heute entfallen all diese Einschränkungen, denn jetzt ist alles in unserem Labor final: Software, Treiber und Hardware. Seit vier Monaten, also seit der Vorstellung der Sandy-Bridge-Generation, raten wir unsern Lesern dazu, auf diesen Chipsatz zu warten, und heute können wir ihn endlich genauer unter die Lupe nehmen. Zu unserem Test gehören neben den üblichen Performance-Werten selbstverständlich umfagreiche Virtu-Tests sowie aussagekräftige Ergebnisse fürs SSD-Caching.

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Alle 20 Kommentare anzeigen.
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  • dabiggy , 11. Mai 2011 10:49
    Auf seite 4 sind ein paar logische Fehler.. Unten steht Intel 310 und oben 320, außerdem steht "Die SSD 311 soll also dafür sorgen, dass eine lahmende Mini-SSD mt MLC das gesamte System ausbremst. " Ich denke, es sollte heißen "das eine... nicht..."

    Auf seite 7 sagt ihr ja das die lvl-ladezeiten kürzer werden... Wenn jemand aber durch verschiedene Zonen/Lvl hüpft, bringt der vorteil doch gar nix, da die SSD ja nur 20 GB hat und davon nicht mehr viel für "mehrere" lvl frei ist, oder?

    Zum Fazit: Ich habe im Test nicht gelesen wo Virtu einen Vorteil bringt, außer das es jetzt funkioniert im Gegensatz zu früher, der Strom verbrauch ist nicht geringer, es gab nicht wirklich mehr Frames, also was bringt es nun?

    Zum Caching: wenn ich viel von der HDD lese, wird ja viel auf die SSD geschrieben, kommt man bei einem normalen Tag schnell an die besagten 20 GB am tag oder hält sich das in Grenzen? Wenn ich ne MLC reinlege ist letzters ja von Interesse...

    Jedoch ist der Artikel für mich so weit interessant: Ich habe den p67-Kauf nicht bereut..


    p.s. Die Kommentarfunktions funktioniert wieder nicht, geht nur übers Forum -.-
  • magikyr@guest , 11. Mai 2011 11:53
    intressant fände ich wie es sich auswirkt das OS mit häufig genutzen Anwendungen auf einer SSD zu Parken und gleichzeitig das SSD chaching zu nutzen ... als Datenspeicher eine normalle HDD

    zieht das "Intelligente" Chachen dann die Daten von der OS-SSD ab oder von den Langsamen HDD ???

  • benkraft , 11. Mai 2011 13:17
    @dabiggy - da fehlte im zitierten Satz tatsächlich ein "nicht" - danke für den Hinweis.
    Ansonsten haben wir uns mit den Produktnamen aber, soweit ich das sehen kann, nicht vertan.
    Zur Erinnerung: Die SSD 310 ist speziell für den mobilen Bereich entwickelt und ist eine mSSD, also ein Flash-Speicher mit mini-SATA-Anschluss.

    Die SSD 320 ist das Desktop-Laufwerk, das die X25-Serie beerbt.
    Die SSD 311 wurde heute vorgestellt und soll speziell als kleines Cache-Laufwerk dienen.

    Wir vergleichen also die neue SSD 311 mit verschiedenen schon existierenden Laufwerken zur besseren Einordnung. (Alle tauchen auch in der Tabelle auf).

    Oder wie meintest du das?

    Zum anderen Punkt (Caching und Lese-/Schreibumfang) muss ich mich erst noch ein wenig schlauer machen. :) 
  • dabiggy , 11. Mai 2011 14:05
    @ Ben: Danke für das Feedback bzgl. der mssd, hatte nur die 320 und 510 in Erinnerung und dachte es wäre ein Typo.. ;-)

    Zum Thema Virtu bist du noch eine Stellungnahme schuldig, ich lese nichts positives heraus und auf anderen Seiten steht sogar das Virtu ein Flopp wäre, also wieso ist virtu gegenüber einem p67 besser, hat man da mehr Leistung beim Encoding?!
  • Anonymous , 11. Mai 2011 14:36
    Ich hoffe, daß dadurch die P67-Boards nochmal im Preis fallen.
  • benkraft , 11. Mai 2011 15:12
    @dabiggy - Virtu: Es kommt auf die Einstellung an. Vorteile bringt es schon.

    Aus Gamer-Sicht sinnvoll ist nur die Variante, die Grafikkarte als Primärgerät ("nativ") zu betreiben und die Intel-GPU zu virtualisieren. Wie die Messungen zeigen, gibt es dabei keinen Performance-Nachteil. Der große Vorteil: Im Gegensatz zum P67 kann man dann die Quick-Sync-Funktion der Sandys nutzen, um extrem schnell Videos zu konvertieren. Das geht zwar auch beim H67, aber da kann man die CPU wiederum überhaupt nicht übertakten. Nicht mal "limited", wenn ich mich nicht irre.

    Die umgekehrte Spielart, also HD Graphics als Primärgerät zu nutzen und die Grafikkarte zu virtualisieren, ist aus unserer Sicht noch so lange sinnlos, wie
    a) man eine White-List für Spiele und Anwendungen pflegen muss
    b) die Performance in Spielen darunter leidet
    c) die gesteckte Grafikkarte sich (trotz vorgesehener Funktionalität) nicht komplett abschalten lässt, wenn sie nichts zu tun hat. (Wozu dann das Ganze...?)

    Kurzum: Diese Variante bringt bestenfalls in Notebooks etwas, aber da gibt es mit Optimus von Nvidia schon eine äquivalente wenn nicht sogar bessere Lösung.

    Das ist ein gutes Stichwort, denn offenbar arbeitet Nvidia mit Synergy an einem "Optimus für den Desktop". Wann es kommt, was es letztlich kann und mit welchen Komponenten es zusammen spielen wird, steht aktuell aber noch in den Sternen.
  • klomax , 11. Mai 2011 19:14
    Mal eine Frage:

    Z68 = Spitzen-Chipsatz, aber im Falle des MSI Z68A GD80 keine 2x 16 PCIe Lanes. - Warum?
  • mareike , 11. Mai 2011 19:40
    Ist Virtu von Intel unterstützt ? oder kann es pasieren das Intel diese Funktion per Treiberupdate mal eben unterbindet. Denn das Intel die verschiedenen Funktionen (Videocodec / OC / Pci-E Grafik)trennt wird doch seinen Grund haben. So wie Nvidia versucht PhysX auf AMD Systemen zu unterbinden. Oder die Simlock Funktionen bei Handys.
    Oder war Intel nicht in der Lage die Funktionen gemeinsam zu nutzen ?
    Also die Frage, was will Intel nun eigentlich ?

    :) 
  • benkraft , 11. Mai 2011 22:31
    klomax Mal eine Frage: Z68 = Spitzen-Chipsatz, aber im Falle des MSI Z68A GD80 keine 2x 16 PCIe Lanes. - Warum?


    Weil die beiden PCIe-Controller in Sandy-Bridge-CPUs zusammen eben nur 16 Lanes bereit stellen. Der Chipsatz bringt zwar weitere PCIe-Lanes mit, aber die werden anderweitig verwendet. Nativ kommt man so eben nur auf einen x16 oder zwei x8 Steckplätze.
    Wenn andere Firmen Boards mit zwei (voll beschalteten) x16-Slots im Angebot haben, muss also ein PCIe-Brückenchip wie Nvidias NF200 im Spiel sein, der die Bandbreite vervielfacht.

    @mareike - Virtu wird offiziell von Intel unterstützt und sogar gewünscht. Mit der Segmentierung in P67 und H67 hat man sich (aus Sicht der Tech-Community) ganz schön ins Knie geschossen. Mit Z68 schaltet man nun die Funktionen beider zusammen frei - aber die passende Software fehlte. Und die hat Intel nun bei Lucid gefunden. Auf der Virtu-Seite gibt es sogar ein offizielles Statement von Intel dazu:
    Zitat :
    "Including Lucid Virtu software with Genuine Intel® Desktop Boards enhances the value of both products.
    Joel Christensen,
    General Manager of Intel Client Boards Division


    Es liegt allerdings am Hersteller und Lucidlogix, ob (und bis zu welchem Grad) ein Board dafür zertifiziert wird, denn es werden (wenn ich es richtig verstehe) Lizenzgebühren für die Software fällig. Nur dann darf der Boardpartner die Software beilegen. Gut möglich, dass dafür sogar ein BIOS-Schalter gesetzt werden muss, ähnlich wie es bei SLI der Fall ist (was ja im Prinzip auch nur eine lizenzrechtliche und keine technische Beschränkung bei Mainboards ist).

    Jedenfalls sieht es so aus, als könne man Virtu nicht einfach im Nachhinein kaufen, um damit sein H67- oder Z68-Board aufzubohren - es muss von vornherein dabei sein, oder es geht nicht. (Dass es sicher findige Programmierer gibt, die das irgendwie umgehen, stelle ich nicht in Frage. Ich rede hier von den vorgesehenen Möglichkeiten.
  • aarfy , 12. Mai 2011 08:40
    Zitat :
    Virtu ist spitze


    Interressantes Fazit für eine Funktion die als einzigen Pluspunkt für sich hat, dass sie den normalen Betrieb nicht beeinträchtigt. Videos konvertieren scheint ja (noch?) nicht zu funktionieren wenn ich mir eure Tests so anschaue. Oder habt ihr irgendeinen erfolgreichen Performancevergleich unterschlagen?

    Nur eine gute Idee zu haben reicht halt bei einem finalen Produkt nicht .. da erwarte ich schon da das anstandslos funktioniert.
  • benkraft , 12. Mai 2011 09:35
    Zitat :
    Zitat :
    Virtu ist spitze


    Interressantes Fazit für eine Funktion die als einzigen Pluspunkt für sich hat, dass sie den normalen Betrieb nicht beeinträchtigt. Videos konvertieren scheint ja (noch?) nicht zu funktionieren wenn ich mir eure Tests so anschaue. Oder habt ihr irgendeinen erfolgreichen Performancevergleich unterschlagen?

    Nur eine gute Idee zu haben reicht halt bei einem finalen Produkt nicht .. da erwarte ich schon da das anstandslos funktioniert.


    Warum die bissige Antwort? "Beeinträchtigt den normalen Betrieb nicht" greift da ein wenig kurz, denn zusätzlich konvertiert Quick Sync deutlich schneller als GPGPU Videos - und nun bekommt man endlich beides zusammen: Quick Sync und externe GPU. Zugegeben, das hätten wir auch schon im Januar haben können, hätte Intel den Markt nicht künstlich segmentiert. Der Grund für die späte Z68-Einführung scheint aber zu sein, dass der Chipsatz auch die Launch-Plattform für SSD-Caching sein sollte, und das war im Januar noch nicht soweit.

    Wie kommst du darauf, dass Video-Konvertierung nicht zu funktionieren scheint? Ergebnisse haben wir nicht unterschlagen sondern einfach nicht noch mal wiederholt. Behandelt wurde das Thema bereits in zwei Artikeln:
    Intels Core-CPUs der zweiten Generation: Das Sandy Bridge Review (angeschnitten)
    und
    Video-Transcoding unter der Lupe: APP, CUDA und Quick Sync im Vergleich (sehr ausführlich)

    Da es nichts Neues gab, schien eine Wiederholung wenig sinnvoll. Übrigens ist die Geschwindigkeit von Quick Sync nur der eine Aspekt. Auch die Qualität ist dabei, je nach Anwendung, besser als bei AMD und Nvidia.

    Also noch mal - warum die bissige Antwort?
  • aarfy , 12. Mai 2011 11:16
    benkraftWarum die bissige Antwort?


    Bissig sieht bei mir anders aus ^^

    Artikel
    Die drei großen Konvertierungs-Anwendungen, die Quick Sync nutzen können, sind MediaConverter, MediaEspresso und Badaboom.


    in Kombination mit eurer Tabelle bei der bei allen 3 Anwendungen "inkompatibel" steht vermittelt irgendwie den Eindruck, dass das nicht funktioniert mit der Intel HD Virtualisierung.. Hab ich ja vielleicht fehlinterpretiert :-)

  • benkraft , 12. Mai 2011 11:41
    Zitat :


    in Kombination mit eurer Tabelle bei der bei allen 3 Anwendungen "inkompatibel" steht vermittelt irgendwie den Eindruck, dass das nicht funktioniert mit der Intel HD Virtualisierung.. Hab ich ja vielleicht fehlinterpretiert :-)



    Okay, das verstehe ich. Die Tabelle ist insofern missverständlich. Gemeint ist folgendes:
    Wenn Virtu installiert ist, kann man bei der Meldung "nicht kompatibel" nicht die Grafikkarte nutzen, um Filme umzurechnen. Anders: Dann geht Virtu (in der aktuellen Version) davon aus, dass man für Transcoding Intels Grafikeinheit benutzen will. Das könnte aber mit einem Update aber einfach behoben werden. Das liegt also im Endeffekt an der Software (Lucid) und nicht an der Hardware (Intel).

    Media Converter 7 geht ohne Virtu an sich auch, wollte aber (zumindest in der vorliegenden Version) kein BD-Material annehmen. Wenn ich Andrew richtig verstanden habe, wäre aber beispielsweise ein DVD-Rip kein Problem gewesen. Er hätte die Fehlermeldungen also ein wenig differenzierter setzen können.

    Ich hoffe, die Erklärung hilft?
  • aarfy , 12. Mai 2011 12:07
    benkraftIch hoffe, die Erklärung hilft?


    Naja .. Ô.ó

    Nochmal: soll heißen man kann derzeit die Videos NUR(!) durch Intel HD transcodieren lassen und nicht durch z.B. CUDA/OpenCL über die Grafikkarte (was vermeintlich ja etwas schneller gehen sollte)?

    Die nächste Frage wäre dann ob CUDA allgemein nicht funktioniert oder nur bei diesen 3 Anwendungen nicht (somit auch noch ob PhysX funktioniert oder nicht)..

    Fragen über Fragen..
  • benkraft , 12. Mai 2011 13:23
    Zitat :
    benkraftIch hoffe, die Erklärung hilft?


    Naja .. Ô.ó

    Nochmal: soll heißen man kann derzeit die Videos NUR(!) durch Intel HD transcodieren lassen und nicht durch z.B. CUDA/OpenCL über die Grafikkarte (was vermeintlich ja etwas schneller gehen sollte)?

    Die nächste Frage wäre dann ob CUDA allgemein nicht funktioniert oder nur bei diesen 3 Anwendungen nicht (somit auch noch ob PhysX funktioniert oder nicht)..

    Fragen über Fragen..


    Also:
    Natürlich kannst du auch nach wie vor mit Grafikkarte Videos konvertieren - einfach kein Virtu installieren. Warum aber? Dann brauchst du nämlich kein Z68 Board sondern kannst getrost beim P67 bleiben. Neben SSD-Caching ist das ja die einzige wirkliche Änderung, dass man eben die eingebaute SB-Grafik (zum Transkodieren) nutzen kann.

    Zum zweiten Punkt: Natürlich geht CUDA noch. Wir sprechen hier gerade von der Variante, bei der die Grafikkarte als Primärgerät dient und HD Graphics virtualisiert wird. In Spielen und allen Apps, bei denen man eh keine Sonderlösung aussucht (wie eben den drei Media-Convertern, siehe Screenshot), präsentiert sich nach außen hin eben die "normale" gesteckte Grafikkarte. Damit sind keine Probleme zu erwarten.
  • mareike , 12. Mai 2011 20:43
    @ Benkraft

    danke für die Infos


    So gut die Sandy ist , so unbefriedigend empfinde ich das Chipsatz Stückwerk. Unausgegoren, da man sich in irgend einer Richtung immer einschränken muss. Zu wissen die Cpu hat einen Hardware Video Codec und man kann ihn aber nicht nutzen, läst einen unzufriedener zurück, als wenn sie gar keinen hat. Oder man kann nicht übertakten oder man muss auf die Graka verzichten, oder für die Virtu Version nochmal einen Aufpreis zahlen.
  • fffcmad , 13. Mai 2011 18:05
    Naja, man darf nicht vergessen, das diese Chipsets das Einsteiger und Mittelklassesegment abdecken sollen. Nun wird halt ein wenig gestreckt da man gemerkt hat, das es auch fuers Gaming halbwegs taugt. (Eine zusaetzliche Soundkarte bricht dem zwar schon das Genick, aber den Meisten duerfte es reichen) Der große Chipset kommt erst noch. Und erst da wird es kein Stueckelwerk mehr sein.
  • sasfan , 14. Mai 2011 21:23
    Die Charts sagen mir: Das SSD Caching ist TurboCache reloaded und bringt in der Praxsis immer noch nicht wirklich was.
  • UnknownSolderer , 9. Dezember 2012 21:34
    magikyr@Guestintressant fände ich wie es sich auswirkt das OS mit häufig genutzen Anwendungen auf einer SSD zu Parken und gleichzeitig das SSD caching zu nutzen ... als Datenspeicher eine normale HDD; zieht das "Intelligente" Cachen dann die Daten von der OS-SSD ab oder von den Langsamen HDD ???


    Hat dazu mal jemand was gefunden? Ich wollte das nämlich genau so machen, und habe auch beim Support von Gigabyte (ich habe mir ein GA-Z77X-UD3H zugelegt) vorher nachgefragt, ob das so gehen wird. Die Antwort war, ja. Inzwischen habe ich aber in dem Handbuch Addendum von Giogabyte zur Verwendung der SRT gefunden:
    Note 2: The Operating System must be installed to the SATA Hard Drive
    Womit das ganze ad absurdum geführt wäre.
    Weiß es jemand besser?
  • UnknownSolderer , 9. Dezember 2012 21:35
    Gelöscht