THG USA beschießt Hardcore-SSD mit Schrotflinte & Gewehr
Die CES ist normalerweise ein Ort, an dem Hersteller ihre neuesten Produkte den Augen der Besucher aussetzen. Speicherhersteller ioSafe wollte dagegen drastisch demonstrieren, wie widerstandsfähig seine "Disaster Proof Hardware" wirklich ist und lud uns auf die American Shoters-Schießbahn in Las Vegas ein. Dort konnte wir uns mit einer Schrotflinte und einem automatischen Gewehr an seinen neuesten Rugged Portable SSDs austoben. Wer will, kann sich außerdem auch Jane's Bilder anschauen.
Technische Eckdaten der ioSafe's Rugged Portable SSD:
- Quetschschutz bis 5.000 lbs. (ca. 2.270 kg)
- Fallschutz bis 20 ft. (ca. 6,10 m)
- Untertauschschutz bis 30 ft. (ca. 9,15 m) für 3 Tage
- USB 3.0, USB 2.0 und FireWire
- Data Recovery Service bis zu zu 5.000 US-Dollar
- "Weltbeste Garantie"
- funktioniert an Mac und PC
ioSafe hat natürlich nie behauptet, dass seine Laufwerke kugelsicher sind. Insofern ist dieser Beschusstest natürlich reines Marketing, war aber trotz allem eine lustige Abwechslung für unsere amerikanischen Kollegen. Trotz allem übersteht das Laufwerk auch einen Schuss aus der Schrotflinte. Schaut euch einfach die Präsentation von ioSafe-CEO Robb Moore an und klickt euch dann zu den anderen Clips durch.
Dieser Typ war der Hammer und unsere Kollegen waren nach eigener Aussage froh, dass dass sie ihn in ihrer Session dabei hatten.
So sieht das Laufwerk nach sieben Schüssen aus einer mit Vogelschrot (kein "Panzerbrecher", wissen wir) geladenen 12-gauge Remington 870 aus. Die Verbindung des Gehäuses funktionierte zwar nicht mehr, aber die integrierte Intel X25-V war immer noch voll funktionsfähig und die Daten abrufbar.
Hier sieht man Jane McEntegart beim Schießen mit einem vollautomatischen M6A1. Sie stammt aus Irland und hat daher zum ersten mal eine solche Waffe in der Hand, stellt sich aber gar nicht so ungeschickt an.
Der Schießleiter meinte übrigens zu Marcus Yam, dass er sich einfach vorstellen sollte, dass er gerade Call of Duty spielt. Komischerweise scheint das geholfen haben (obwohl echtes Schießen mit Games nicht wirklich viel zu tun hat), denn Marcus landete einen soliden Treffer auf dem Laufwerk. Der scheint zwar einigen Schaden angerichtet, aber nicht den NAND-Chip selbst erwischt zu haben - der Controller meldete sich immer noch, als wir die Platte an einem MacBook Pro anschlossen.
Die folgende Aussage dürfte an sich zwar eigentlich überflüssig sein, aber dieses Event war der größte Spaß, den unsere US-Kollegen auf der CES hatten.
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Wenn Charlton Heston das noch erlebt hätte...
UntertauSchschutz
Wayne so lange sie nicht auf lebende Objekte schiessen ...
Naja die Ami´s können´s brauchen, beim Ego-Shooter spielen kann sich ja leicht mal ne Kugel verirren
Hm, ich hätte ja die SSD in eine kleine wasserdichte Kapsel gesteckt und die dann in dem robusten Käfig gedämpft aufgehängt.
Bei ioSafe muss nur der äußere Schutz beschädigt werden und schon ist das Ding nicht mehr wasserdicht.
Schon ein tolles Teil... Schade, dass der Preis mit $1299 auch nicht gerade billig ist.... ;-)
Das Ding anzuzünden wäre vielleicht praxistauglicher gewesen. Denn außer Hochwasser (wasserdicht), Diebstahl (Verschlüsselung) kommt in der Regel nur noch Feuer vor.
naja, in Amiland muss man halt im Alltag auch gegen Schusswaffen gerüstet sein... macht schon Sinn, wenn dann wenigstens die Daten sicher sind, wenn man sich den Laptop vor den Kopf hält...
Da eine kleine Bibel in der Brusttasche nicht mehr ausreichend ist um einen tragischen Filmtod zu verhindern, wird jetzt halt eine kleine SSD von ioSafe eingesteckt
Als ich die Überschrift las, kam mir spontan nur eines in den Sinn:
Yeehaw!
Untertauschschutz bis 30 ft. (ca. 9,15 m) für 3 Tage

Finde den Fehler.....
Wunderbar! Künftig überleben nicht nur Kakerlaken einen Atomkrieg, sondern auch mein PC!
sowas koennen nur die amis erfinden
. @zeromaster bei al bundy gab es mal einen schuhloeffel der ihm das leben rettete, aber gute idee!
Absoluter Mist

Für die Industrie sind die Werte für den Druck (nicht Quetsch) zu gering, die Wassertiefe ist grotten Schlecht und der "Fallschutz" ist mit 10m sicherlich nicht sonderlich gut.
Könnt das Teil ja mal eine BlackBox eines Flugzeugs setzen, die gibs allerdings schon mehrere Jahrzente!
Nettes Werbefeature für Kids mit zu viel Geld!
Für den Endkonsumenten eher uninteressant, da eine mobile SSD schon genug aushält, wichtige Daten sind sowieso Redundant und unwichtige Daten dürfen ruhig verschwinden wenn sie mal ein Zug überrollt