Intel verlängert Support für IoT-Plattformen

Im Internet der Dinge sollen künftig eine Vielzahl von Gerätschaften miteinander kommunizieren und alltägliche Aufgaben ohne menschliches Zutun erledigen. Eine Reihe von Fragen scheint dabei jedoch noch nicht geklärt, etwa hinsichtlich der Lebensdauer der verbauten Chips: Während insbesondere Smartphones oftmals nur eine begrenzte Lebensdauer haben und von vielen Nutzern (spätestens) mit Ablauf des Vertrags gegen ein neues Modell eingetauscht werden, sollen etwa Kühlschränke, Waschmaschinen oder auch Heizungsanlagen wesentlich länger genutzt werden.

Bisher ist die Nachfrage nach Lösungen und Anwendungen jedoch begrenzt; die Ursache hierfür wird zumindest teilweise in den fehlenden Standards gesehen, die dem Vertrauen in die neuen Möglichkeiten bei potentiellen Interessenten entgegenstehen. Diesen Anforderungen will nun Intel Rechnung tragen. Der Hersteller, der in diesem Bereich im ersten Quartal des Jahres einen Umsatz von 721 Millionen Dollar erzielte – immerhin ein Plus von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum – wird zwar keine eigenen Standards vorschlagen, aber den Support für sämtliche seiner IoT-Plattformen von sieben auf 15 Jahre verlängern. Auf diesem Weg soll eine langfristige Nutzung entsprechende Geräte gewährleistet werden.

Die neuen Maßgaben umfassen eine Vielzahl von Prozessoren wie etwa dem N3700 (Braswell), den Celerons N3xxx (Braswell) und J1900/N2xxx (Bay Trail) sowie Atom C2xxx (Rangeley) und der E3800-Serie (Bay Trail), die typischerweise in Endgeräten verbaut werden. Daneben gelten die verlängerten Supportzeiträume aber auch für die auf der Skylake-Achitektur basierenden Celeron-, Pentium- und Core-i-Prozessoren sowie die Xeon E3-12xx/15xxv5-Serie und die kommenden Skylake-SP-Chips.

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