Apple bestätigt die Erwartungen bei seinem neuen iPad

Eigentlich war alles rund um das neue iPad schon vor der heutigen Präsentation bekannt. Das überraschendste war vielleicht noch die Namensgebung, denn das neue Tablet aus Cupertino hört nicht auf den Namen iPad 2S oder iPad 3, sondern wird wieder schlicht iPad genannt.

Die großen Neuerungen sind schon vorab in zahlreichen Gerüchten diskutiert worden: Das wohl weithin offenkundigste bezog sich auf das Display, das nun mit einer Auflösung von 2048 x 1536 Pixel arbeitet – bei einer Bildschirmdiagonale von nach wie vor 9,7“. Die Pixeldichte liegt bei 264 ppi. Der Fotosensor  löst Bilder mit 5 Megapixeln auf; Videos werden in Full-HD geschossen.

Auch über den Prozessor ist in der letzten Zeit schon eifrig spekuliert worden. Wer allerdings auf ein Prozessor-Highlight gehofft hat, wird von dem A5X-SoC enttäuscht sein. Zwar hüllte sich Apple hinsichtlich Taktfrequenzen und anderen Leistungsdaten einmal mehr in Schweigen, viel hat sich jedoch an der CPU nicht getan. Wie schon der A5 ist auch der A5X ein Dualcore-SoC, der auf dem ARM Cortex A9 aufsetzt. Die größte Veränderung ist wohl bei der GPU zu sehen. Mit der SGX543MP4 von PowerVR stehen dem System nun insgesamt vier Grafikkerne zur Verfügung – eine Verdopplung gegenüber dem Vorgängermodell.

Des Weiteren hat Apple das iPad hinsichtlich der Vernetzungsmöglichkeiten überarbeitet. Neben WLAN- kann das Tablet nun in 3G-Netzen nicht nur den HSPA+-Standard verwenden, sondern mit DC-HSDPA bis zu 42 Mb/s übertragen. Außerdem wird der LTE-Standard unterstützt. Für die drahtlose Verbindung zu anderen Geräten kann zudem Bluetooth 4.0 genutzt werden.

Eine echte Kampfansage an die Konkurrenz ist der Preis, denn das iPad soll in der kleinsten Version mit 16 GB Speicher für 479 € ab 16. März erhältlich sein. So mancher Nutzer dürfte sich da gegen ein Android Tablet, wie beispielsweise das ASUS Transformer Prime entscheiden. Außerdem wird es – wie bisher auch – Varianten mit 32 GB und 64 GB geben, das Topmodell kostet dann allerdings 799 €. Der Preis für das iPad 2 fällt nun auf 399€...

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18 Kommentare
    Dein Kommentar
  • doc1911
    naja.. sehr ernüchtern. Ein verbesserten Akku hat es nicht?
    -1
  • jake_b
    n Abend.

    Wieso ernüchtern...d? Wäre ein Quadcore wichtig gewesen? Mit der daran anknüpfenden Frage: "Ein verbesserten Akku hat es nicht?" Lt. Apple page verringert sich die Laufzeit nicht. Das ist doch mal was. Daher ist es ja auch etwas dicker.
    Was ich mich frage, was bringt diese extreme Auflösung? Full-HD wäre doch völlig ausreichend gewesen. Oder liegt es daran, dass einfach die Auflösung in beide Dimensionen verdoppelt wurde, um eine einfacher skalieren zu können?
    Leider wieder kein SD Schacht. Aber der Preis verlockt dennoch mal in den sauren/süssen (?) Apfel zu beissen.

    Mal sehen wie lange die Schlange am 16.3. vor dem Apple Store in der 5th Ave. ist.

    Schönen Abend
    Jake_B
    -1
  • RedFlag1970
    Für SD gibt es einen Adapter, das reicht doch
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