Das neue Apple iPad im Test - Teil 1: Ein Blick auf Display und Prozessor

Apples dritte iPad-Generation ist auf den Markt gekommen, und wir sind beeindruckt. Mit einem 9,7“ großen Retina-Display, präsentiert das iPad 3 das wohl beste Display, das wir bisher bei einem Tablet gesehen haben.

Längere Schlangen vor den Geschäften sind ja schon fast obligatorisch, wen ein neues Apple-Gerät in die Läden kommt. Dies war auch beim Launch des neuen iPad nicht anders. Für echte Apple-Fan-Boys gehört das Anstehen um eines der ersten Geräte einfach dazu. Doch war es das wert? Denn immerhin galt das iPad 2 noch als performant genug, um es mit den konkurrierenden Androiden aufzunehmen. Und auf den ersten Blick sieht der Nachfolger der zweiten iPad-Generation derart ähnlich, dass es rein optisch zu Verwechselungen kommen kann. Doch weiß Apple - wie sich im Folgenden zeigen wird - einmal mehr, mit welchen Highlights ein Tablet aufgewertet werden kann, dass es nicht nur bei der eigenen Fanschar auf großen Zuspruch stoßen wird, sondern auch darüber hinaus begeistert.

Nimmt man dass aktuelle Apple-Tablet in die Hand, dann wird im Vergleich zur vorangegangenen Variante auffallen, dass das iPad zugenommen hat: Mit einem Gewicht von 660 g ist es 10% schwerer als das iPad 2, das noch 600 g auf die Waage brachte. Gerade bei längerer Benutzung fühlt sich das Gerät in den Händen schwer an.

Im Folgenden wird das Hauptaugenmerk auf die Neuerungen gelegt, die Apple seiner neusten Tablet-Generation angedeihen ließ, wobei die letzten beiden Punkte in einem zweiten Teil zu einem späteren Zeitpunkt ausgeführt werden:

  • Das neue „HD“-Retina-Display

  • Die verbesserte Grafikleistung
  • Die neue Kamera mit einer 5-Megapixel-Auflösung

  • Der 4G-Mobilfunkchip, der allerdings in der getesteten iPad-Version nur in den USA und Kanada, aber nicht in Deutschland genutzt werden kann, weil die hierzulande verwendeten Frequenzbänder nicht von dem verbauten 4G-Modul unterstützt werden

Subjektiv gesehen war die recht niedrige Auflösung der bisherigen iPads, die bei 1024 x 768 Pixel lag, schon immer einer der Kritikpunkte an den Apple-Tablets. Hier hat der Hersteller nachgearbeitet und verbaut ein Display, das nun eine Auflösung von 2048 x 1536 Pixeln bei einer Pixeldichte von 264 ppi liefert – wobei die Bildschirmdiagonale von 9,7” unverändert beibehalten wurde. Dementsprechend hoch ist die Darstellungsqualität. Wer vor allem ein Tablet für das Betrachten von Fotos und Videos sucht, der wird an dem iPad 3 Gefallen finden. Doch was leistet es darüber hinaus?

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19 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • apfelbrei@guest
    Viel zu viel Wind um ein überteuertes Nischenprodukt, das keiner wirklich braucht.

    Nebenfrage:
    Was ist eigentlich eine "Orogonalgröße"?
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  • Stefan0875
    "überteuertes Nischenprodukt, das keiner wirklich braucht" ?

    Das ist höchstens deine persönliche Meinung.
    Ein Tablet ist sicherlich kein Nischenprodukt mehr.
    Und überteuert ist das Gerät nun auch nicht wirklich.

    Ich bin mal auf die weiteren Tests gespannt, vor allem auch was Akkuleistung und Wärmeentwicklung angeht
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  • johannes_franke
    Nun bleibt zu hoffen, dass die Redaktion sich auch die Konkurrenten in dieser Gründlichkeit anschaut. Denn technische Revolutionen bietet nicht ausschließlich dieser eine Hersteller. Im Gegenteil, das 3er-Pad ist eigentlich nicht mehr als geschickte Produktpflege. Damit kann man auch nicht so viel mehr machen als mit seinen Vorgängern. Bei dem Gewicht wird man vielleicht sogar irgendwann bereuen, dass man umgestiegen ist. Jeder, der schon mal längere Zeit ein Tablet in der Hand gehalten hat, wird wissen, was ich meine. Leichter ist mehr.
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  • apfelbrei@guest
    @Stefan:
    Warum man so ein Gewese um ein derart restriktiv und bösartig verdongeltes Produkt macht...
    Es ist und bleibt ein reines Lifestyle-Produkt für den gelangweilten DAU (derer es allerdings recht viele gibt). Für den Produktiv-Einsatz so ziemlich ungeeignet, maximal als Schenkelwärmer für Nachtwächter.
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  • Faboan
    das gilt ja nicht nur fürs pad...macs werden zwar beliebter nur vergisst der designbewusste chef gerne dass er sein personal auch evtl darauf zu schulen hat.schon seit einiger zeit wird zwar fürs auge ausgestattet die produktivität aber nicht hinterfragt.ganz eklige entwicklung wenn man mich fragt.
    seltenst gibt es 1 (einen) im unternehmen der sich halbwegs damit auskennt oder zumindest in der lage ist mit technischem basiswissen das ding zu bedienen oder peripherie zu installieren.wobei es da auch noch lücken gibt.stichwort treiber oder SMB scan.wenn man dann sagt: "nunja,mac wird nicht sonderlich toll unterstützt,sie bräuchten da vllt peripherie die mac auch unterstützt" bekommt man nicht selten zu hören: "ja aber bei bekannten funktioniert das auch,niiieeee probleme damit gehabt"
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  • fragger
    @apfelbrei:
    Wo ist jetzt genau dein Problem?
    Wenn du es nicht magst, dann kauf es halt nicht!
    Was du persönlich vom Ipad3 hältst interessiert mich kein Stück (und vermutlich auch sonst niemanden hier)
    1
  • hirngesülze@guest
    apfelbrei@Guest@Stefan:Warum man so ein Gewese um ein derart restriktiv und bösartig verdongeltes Produkt macht... Es ist und bleibt ein reines Lifestyle-Produkt für den gelangweilten DAU (derer es allerdings recht viele gibt). Für den Produktiv-Einsatz so ziemlich ungeeignet, maximal als Schenkelwärmer für Nachtwächter.

    Was soll eigentlich Deine Meinung zu einem Produkt, welches Du nie nutzen willst/möchtest, hier nun darstellen ?

    Wenn es Dir zu Teuer ist, oder Du keinen Nutzen von ihm hast, dann ignoriere es doch! Deine Meinung über andere Leute ist komplett uninteressant, genauso wie es mich interessiert ob Du nen Mercedes/VW oder BMW fährst - Vollkommen Latte, wenn ich Audi fahre ;)

    Btw. Eine schöne Kolumne zum iPad3 gibt es hier : http://www.computerbase.de/artikel/notebooks-und-tablets/2012/kolumne-das-neue-ipad/
    Ein kurzes Zitat daraus :
    Zitat:
    Während die Konkurrenz in puncto Hardware vermutlich binnen weniger Monate nachlegen kann und wird, wird die Differenz in Sachen Software so schnell nicht auszugleichen sein. Denn dies liegt nicht an Acer, Asus oder Samsung, sondern an Google.
    Ich selber Nutze noch kein iPAD, aber bald wenn die Entwicklung weiter geht ;)
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  • Wissensdurst@guest
    Mich würde auch mal brennend interessieren was für Daten bei den neuen Pads hinten raus gesendet werden. Angeblich soll das Pad eine 256Bit verschlüsselte Verb. mit Apple Servern aufrecht erhalten und keiner weiß wirklich was da an Daten raus geht. Ganz zu schweigen von all den zusätzlichen APPS die mindesten genauso freudig Ihre Daten sammeln und weiter leiten!

    Das sollte zu denken geben!
    -1
  • smg72523889
    Schon wieder meckert einer von wegen Datenschutz.

    Wenn du ein Gerät benutzen möchtest, dass darauf ausgelegt ist im "Netz" zu leben, dann ist es völlig unnötig zu bemängeln, dass Daten gesammelt werden. Das ist unvermeidbar!

    Im übrigen existieren diese "Wer weiß was da übermittelt wird"-Kommentare schon seit ... Windows 98
    Wenn du nicht auf der Alm lebst und die Milch täglich selbst melkst, dann musst damit leben, dass du keine Privatsphäre hast.
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  • FormatC
    @fragger:
    Gegenteilige Meinungen sind übrigens auch Meinungen und als solche gern gesehen. Warum sollte man also nicht einmal die Produktivtauglichkeit hinterfragen? Schon mal versucht, auf dem Pad so etwas Triviales wie ein HTML-Upload zu starten? Der HTML-konforme Upload-Button ist IMMER ausgegraut, Workaround Fehlanzeige. Wir haben viele Daten in der Cloud, nutzen aber lokale Editoren für bestimmte Änderungen. Der ewige Umweg über die Mail zum Austauschen der Daten ist aber dann am Ende so was von nervig... Dinge schnell mal vom Pad auf den Rechner eines Kunden zu kopieren geht auch nicht.

    Es ist ein nettes klickibunti Lifestyle-Produkt, das muss man neidlos anerkennen. Zum Arbeiten ist das Apfelbrettchen aber kaum geeignet. Es sei denn man verkauft Versicherungen :D
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  • Marcell
    "Es gibt für alles eine App" :P

    Nein Spaß beiseite.
    Das Gerät ist für Apps gemacht. Und meine persönliche (bescheidene) Meinung dazu ist, dass das auch so sein soll. Ich kann diesem Browser-Wahn und dem alle möglichen "Anwendungen" im Browser realisieren wollen nichts abgewinnen. Gerade der Bedienkomfort, den Apps dank Cocoa Touch auf dem iPad bieten, sollte man nutzen, finde ich.

    PS: Gerade der misslunge "Versuch" des Absendens dieses Kommentars über das nicht funktionierende JavaScript dieser Website in Verbindung mit meinem Internet Explorer bestätigt mich wieder in meiner Meinung. Wenn man dieses Kommentar also irgendwann lesen kann, hab ich nen Workaround gefunden :D
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  • FormatC
    Zitat:
    Es gibt für alles eine App
    Leider nicht. Jedenfalls nichts, um in bestimmten Branchen mit den Luxus-Schneidebrettchen was Konkretes anfangen zu können. Solange man den Umweg über den umständlichen und gepfeffert teuren AppStore gehen muss, solange wird man meist auch nur 0815-Apps finden. Schön für die Freizeit als Drittgerät, aber nichts für den Beruf.
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  • Kopfklatsche@guest
    Das Dingens hätte ein Renner werden können. Alleine wegen der "noch" höheren Auflösung... aber Restriktionen hier und "beschneidungen" dort, in Form vom fehlenden LTE Support z.B. versalzen einem das leckere Süppchen doch sehr.
    Für mich kommt kein Apfel mehr ins Haus, obwohl ich mit dem iPhone5 liebäugel, na abwarten.

    Das Pad hat auf jeden Fall verloren. Dann doch lieber ein "offenes" Samsung oder Motorola.

    Aber hey, jedem das seine nicht wahr :-)
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  • Brat
    Da bleibt einem eigentlich nur das Warten auf den 2.Teil der Testserie, da Aku und LTE mich stark an diesem Gerät interessieren, wenns bei den LTE Frequenzen keine Nachbesserung gibt, seh ich allein nur wegen dem Display eigentlich kein Kaufgrund.
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  • Techniker Freak
    Für mich sind Tablets Spielzeug aber um Abends auf dem Sofa mal gemütlich im Netz zu surfen ganz praktisch. Zum mobilen Arbeiten würde ich eher zu einem normalen Notebook oder Convertible greifen. Die Convertible könnten allerdings eine höhere Auflösung vertragen.
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  • 213@1338726937@guest
    Also ich hab es mir direkt bei Erscheinen geholt - hatte von den Vorgängern die Finger gelassen, da insbesondere das Display zu schwach war.
    Fazit nach knapp 4 Wochen:
    - Es hat mein Leben nicht verändert. Wir nutzen es eher zwischendurch. Abends beim Bluraygucken kurz auf imdb surfen (Wie heisst der Schauspieler doch gleich).
    - Morgens beim Frühstück surfe ich meist 5 Minuten, checke Emails, lese den kicker als pdf.
    - Zum Urlaubsfotos und Videos Bekannten zeigen war es super.
    - Ich hatte es zwei Mal mit in der Badewanne.
    - Abends im Bett ist es manchmal mit dabei, auf Fussballseiten surfen, skygo gucken.
    - Auf dem Balkon hat es viel Spaß gemacht - Sonne tanken und eine App spielen. Allerdings muss man die Helligkeit voll aufdrehen.
    - Für Urlaub und lange Zug/Autofahrten ist es sicherlich super.
    - Meine Freundin spielt ab und an mal Casual-Games drauf.

    Ich kann auch ohne, brauche es nicht, das iphone 4s würde auch reichen. Da Geld momentan aber keine Rolle spielt, behalte ich es. Im Wert wird es kaum sinken - produktive Sachen mache ich zuhause eh nicht und wenn dann an meinem i5 2500k. Für mich, der ich noch nie ein Notebook hatte, ist es eine feine und leichte Freizeitalternative geworden. Ein bisschen zu schwer finde ich es tatsächlich. Die Ladezeit ist auch happig, ich lade es zwei Nächte pro Woche und es braucht dann ca. 8h. Bei mir hält es aber de facto 5-6 Tage durch, bis es bei 0% ist.

    Ich glaube, dass ich den wahren Wert erst bei gelegentlichen Geschäftsreisen herausfinden werde. Im Hotel nicht extra einen doofen Laptop auspacken und hochfahren, Facetimen mit der Liebsten, einen Film gucken.

    Gesamt-Fazit: Ich bin zufrieden, könnte aber getrost auch ohne. Die meisten Kritikpunkte finde ich hier quatsch. Auf solch einem Gerät macht man nichts Produktives. Ich schiesse ein lustiges Foto und sende es meinen besten Kumpels per imessage. Und nicht: Ich benutze Excel.
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  • 213@1338726937@guest
    Ach so, und wegen LTE: Mir persönlich reichen die Datenraten im WLAN völlig. Sonst mache ich mit dem iphone 4s einen Hotspot auf und nutze den Traffic. Ich würde niemals auf die Idee kommen, extra nochmal Traffic für das ipad zu orden oder einen erneuten Vertrag. Allein die 3g/LTE-Version ist für mich persönlich totaler Humbug - insbesondere wenn man das iphone besitzt.
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  • -Iwan-
    wir haben im Unternehmen (leider) ein paar iPhone 3 & 4, sowie iPad 2 im Einsatz - supportmäßig ein Alptraum...
    falsch eingegebenes WLAN-Passwort ändern? no way, da muss man erst den Spot deaktivieren
    Passwort für Mail-Synchro ändern? zu tief im System versteckt
    Safari abgeschossen? nix mit de-/installieren -> komplettes OS zurücksetzen
    Akku defekt? ab in den nächsten Shop und für teuer Geld tauschen lassen
    3G nachrüsten? keine Chance, da geht nur neu kaufen

    wie gut, das die Leute (die hier im Haus die angebissene Äpfel zur Schau tragen) wirklich "nur" darauf Mails lesen, im Inet surfen oder mit telefonieren möchten
    würden die noch andere (produktivere) Sachen machen wollen, würde noch mehr Supportzeit dafür drauf gehen
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  • Rednose@1345672343@guest
    213@Guest

    Prima und sachlicher Kommentar!

    Zitat:
    -Iwan-

    Wohl zu lange mit Win gearbeitet, oder?
    ersteinmal hast du auf den Akku Garantie und Apple tauscht bei defekt und später muß man wie bei einem Notebook auch einen Akku kaufen! Wo ist dein Problem?

    Dein Kommentar kommt eher unsachlich rüber und zeugt von einer allgemeinen, unsachlichen Apple Ablehnung
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