Apples setzt aufs iPad sowie ein iPhone 7 in rot

Schon länger wurde darüber spekuliert, dass Apple im März überarbeitete iPads und iPhones vorstellen könnte. Allerdings scheinen insbesondere die Gerüchte um neue iPads mehr vom Wunsch als von wirklich Erwartbarem getragen worden zu sein. In den vergangenen Monaten tauchten immer wieder Berichte auf, die ein neues iPad Pro andeuteten, das mit einem 10,5 Zoll großen Display zwischen den beiden bereits angebotenen Größen von 9,7 und 12,9 Zoll positioniert werden sollte. Doch Fehlanzeige, zumindest derzeit.

Und anders als vorhergesehen, wurde aus dem iPad Mini kein kleines iPad Pro. Immerhin hatte Apple zu dem Modell tatsächlich etwas Neues zu vermelden, auch wenn das kaum der Rede wert war: Technisch gesehen bleibt alles beim Alten, allerdings wird das iPad Mini 4 künftig zu einem etwas günstigeren Preis ab 479 Euro ausschließlich mit einem 128 Gigabyte großen Datenspeicher angeboten.

Neu dagegen ist, dass das iPad Air 2 wieder einem richtigen "iPad" Platz machen wird, das mit dem klassischen Displaymaß von 9,7 Zoll aufwartet. Die Auflösung bleibt bei 2048 x 1536 Pixeln. Auch beim Prozessor greift der Hersteller zu einem Modell, das bereits 2015 mit dem iPhone 6S (Plus) vorgestellt wurde: Im Inneren sitzt ein A9-SoC.

Mit einem Einstiegspreis von 399 Euro bietet der Hersteller für seine Verhältnisse ein echtes Billiggerät an. Wer sich für einen 128 Gigabyte großen Speicher entscheidet muss einen Aufpreis von 100 Euro einplanen, mit einem LTE-Modem kostet das in silber, gold und grau erhältliche Tablet 559 Euro.

Noch begrenzter sind die Neuerungen bei den iPhones, die das SE wie auch das 7 (Plus) betreffen. Das "Billig-iPhone" mit seinem vier Zoll großen Bildschirm, hinter dem ebenfalls ein Apple -A9-SoC sitzt, wird ab sofort schon beim Basismodell mit einem 32 Gigabyte großen Speicher bedacht. Der Preis von 479 Euro bleibt im Vergleich zum bisherigen Modell mit einem Speichervolumen von 16 Gigabyte unverändert. Die 128-Gigabyte-Version kostet 589 Euro.

Beim iPhone 7 (Plus) ändert sich im Prinzip nichts. Mit einem knalligen Rot wird lediglich eine neue Farboption geboten, die ab 869 Euro angeboten wird (das Plus-Modell kostet mindestens 1009 Euro) - ein saftiger Aufschlag von 110 Euro (bei beiden Varianten)!

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2 Kommentare
    Dein Kommentar
  • derBisi
    Ich verstehe die Bezeichnung "Billiggerät" in dem Kontext nicht. Warum Billig?
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  • matthias wellendorf
    Es wird einerseits aus der Apple-Restekiste zusammengesteckt, andererseits hat Apple das SE (wie auch schon das 5C) auf den Markt gebracht, um Käufer mit weniger prall gefüllten Portemonnaies zu locken - daher auch die Anführungszeichen, ein Billiggerät im eigentlichen Sinne ist es natürlich nicht.
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