iPhone 7: Höhere Produktionskosten, immer noch hohe Marge

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Das Marktforschungsunternehmen beziffert die reinen Materialkosten des neuen iPhone 7 (ohne Plus) in der 32-GByte-Version auf 219,80 US-Dollar, wobei die eigentliche Produktion zusätzlich fünf Dollar kosten soll.

Zum Vergleich: Die silberfarbene und mit 32 Gigabyte Speicher bestückte Non-Plus-Variante des iPhone 7 wird hierzulande für 759 Euro verkauft, in den USA werden 649 US-Dollar fällig (zzgl. Steuern usw.).

Als Kostentreiber hat IHS Markit insbesondere das Display mit 43 Dollar und das Intel-Modem (34 Dollar) ausgemacht, unterm Strich ist die neue Generation somit rund 36,89 Dollar teurer als das iPhone 6S. Die Kosten für die Kameras und den Akku fallen mit knapp 20 respektive 2,50 Dollar hingegen kaum ins Gewicht.

Auch wenn die reine Marge bei einem hiesigen Verkaufspreis von mindestens 759 Euro auch unter Berücksichtigung von Forschungs-, Entwicklungs- und Marketing-Kosten nicht wenigen Konkurrenten die Tränen in die Augen treiben dürfte, könnte die kleiner werdende Marge sowohl das Geschäftsergebnis als auch den Aktienkurs Apples belasten, da im letzten Jahr die iPhone-Verkäufe für über 66 Prozent des Unternehmensumsatzes verantwortlich waren. 

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1 Kommentar
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    Dein Kommentar
  • christoph1717
    Bei so teuren Geräten ein Akku für 2,50$ ?
    Ein zusatz Akku mit Cover gibt es bei apple für 119€
    Bei so zubehör Teilen wird ja generell hohe Preise verlangt.
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