Apple verzichtet bei iPhone 7 auf 3,5-mm-Kopfhörerbuchse

Bei Apple stand das Design schon öfters über der Funktion. Diesbezüglich sorgte der Hersteller zuletzt beim Macbook 12 für einiges Unverständnis, indem lediglich eine einzelne USB-3.1-Schnittstelle im Type-C-Format bereitgestellt wurde. Selbst eine separate Anschlussmöglichkeit für einen zusätzlichen Bildschirm fehlte, was gerade den Einsatz in einem beruflichen Umfeld erschwert. Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, dann riskiert der Hersteller bei der kommenden iPhone-Generation eine ähnlich kontroverse Diskussion.

Denn das iPhone 7 soll keine klassische Kopfhörerbuchse - die auch als Klinkenbuchse bekannt ist - mitbringen, stattdessen forciert Apple die kabellose Anbindung an das Gerät. Als Alternative soll der Lightning-Anschluss für die Verbindung mit einem Kopfhörer oder einem Headset genutzt werden. Der bisherige 3,5-mm-Eingang ist demnach bei der Verringerung der Bauhöhe im Weg gewesen.

Es bleibt allerdings abzuwarten, ob sich Apple mit einer solchen Entscheidung einen Gefallen tut. Gerade iPhone-Nutzer gelten als musikaffin und viele von ihnen dürften kaum begeistert sein, wenn sie zu ihrem kommenden, nicht gerade günstigen Smartphone noch einmal eine größere Summe in einen neuen Kopfhörer investieren müssten, vor allem wenn ein Paar Highend-Ohrbeschaller vorhanden ist. Zudem müssten die entsprechenden Fabrikanten ihre Produktion umstellen und neben den bisherigen Modellen unter Umständen zusätzlich eine alternative Version in ihr Angebot aufnehmen. Fraglich ist dabei jedoch, ob nicht so mancher Hersteller nicht gleich ganz auf die Apple-Kundschaft verzichtet, weil die Entwicklungskosten zunächst als zu hoch erscheinen könnten. Zum Glück werden die Apple-Anhänger bestens von Beats Audio versorgt... 

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8 Kommentare
    Dein Kommentar
  • Apple könnte meiner Meinung nach auch die Änderung einführen, dass man sich Apple-Produkte nur noch im Apple-Store abholen darf und einem bei der Übergabe grundsätzlich von einem Apple-Mitarbeiter ins Gesicht gespuckt wird. Das würde die Verkaufszahlen nur marginal beeinflussen. Menschen, die Apple-Produkte kaufen, sind speziell.
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  • nicht alle, es gibt auch Leute, die haben in der Vergangenheit Apple gekauft, einfach weil das Produkt stimmt - und das muß ich den Jungs ja leider lassen (unabhängig mal vom Preis betrachtet) - aber ich habe auch Stimmen gehört, daß genau solche Leute inzwischen einen sch... auf Apple geben, einfach weil Sie die Nase voll haben...

    Und ich verstehe es, ich möchte mit fast 40 auch nicht in irgendeinem Laden von so nem "Milchbubi" geduzt werden... nur um jetzt ein beliebiges Beispiel mangelnden Respekts den Kunden gegenüber raus zu greifen.
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  • Ja, da hast Du Recht. Ich hätte sagen sollen: "Menschen, die heute Apple-Produkte kaufen...". Als Microsoft noch richtig böse war und Apple relativ anständig. Als Apple-Rechner noch eine eigene CPU-Architektur hatten, die bei Grafikprogrammen tatsächlich einen Vorteil brachte, so dass es ein technologisches Argument gab. Stattdessen schnurren nun in den Apple-Kisten seit Jahren Intel-CPUs und die iPhones werden in chinesischen Sklavenlagern angefertigt, wo die Sklaven vom Dach springen um sich durch Selbstmord der Hölle zu entziehen. Technologisch hinken die iPhones den Androidmodellen Jahre hinterher. Man muss, wie gesagt, schon sehr speziell sein um dennoch diese obendrein überteuerten Produkte zu kaufen.
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