Apple reduziert Komponentenbestellung für neue iPhones

Mit viel Tamtam hatte Apple am 12. September das iPhone X vorgestellt, das durchaus mit einigen interessanten Funktionen - etwa der Möglichkeit zum kabellosen Laden - aufwartet. Zahlreiche Kritiker monierten nach der Vorstellung jedoch die geringe Unterscheidbarkeit im Vergleich zu den Flaggschiffen von LG, Samsung & Co - und den recht hohen Preis. Hierzulande soll die einfache Version mit einem 64 Gigabyte großen Datenspeicher für 1149 Euro angeboten werden.

Nun scheint Apple selbst nicht mehr an die ganz großen Absatzzahlen zu glauben. Nach Informationen von Digitimes hat der Hersteller die Bestellungen bei seinem Komponenten-Lieferanten auf 40 Prozent der für die Startproduktion geplanten Menge reduziert und will zunächst abwarten, wie sich die Verkäufe des iPhone 8 (Plus) und die Vorbestellungen beim iPhone X entwickeln.

Allerdings muss das nicht bedeuten, dass Apple noch vorm Beginn des Verkaufs- bzw. Vorbestellungspreis die Absatzprognosen für sein neueste iPhone-Generation zurücknimmt. Vielmehr könnte der Hersteller die anfänglichen Bestellungen vorab höher angesetzt haben, um die Versorgungssicherheit gewährleisten zu können. Mit den immer komplexeren Fertigungsverfahren, die für die immer kleiner werdenden Bauteile benötigt werden, sinkt schnell auch die Produktionsausbeute, sodass es in der Serienfertigung des iPhones durchaus zu Engpässen bei der Versorgung mit den nötigen Bauteilen und damit zu Produktionsverzögerungen kommen kann.

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