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EU-Kommission leitet Verfahren wegen iTunes-Preisen ein

Von - Quelle: Tom's Hardware | B 0 kommentare
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Die EU-Kommission hat, ein Verfahren gegen Apple sowie Universal Music, Warner Music, EMI und SonyBMG eingeleitet. Die Unternehmen stehen im Verdacht, gegen das EU-Wettbewerbsrecht zu verstoße.

Die Kommission wirft ihnen vor, die Verträge zwischen Apple und den Plattenfirmen würden Online-Musikverkäufe in Europa einschränken. So könnten Anwender mit Wohnsitz in Großbritannien keine günstigeren Titel aus iTunes-Shops anderer EU-Staaten kaufen. Dies verstoße gegen Artikel 81 der EU-Verträge. Außerdem würden die Preise für die Musiktitel in den Shops der einzelnen EU-Länder deutlich voneinander abweichen.

Apple betonte dagegegen, es habe schon immer einen europäischen iTunes-Store mit einheitlichen Preisen betreiben wollen. Jedoch hätten die Musiklabels darauf hingewiesen, dass es aus rechtlichen Gründen nicht durchsetzbar wäre, Apple die Rechte für den Vertrieb zu garantieren, heißt es in einer Stellungnahme des Computerherstellers.

Das EU-Verfahren geht auf eine Beschwerde der britischen Verbraucherschutzorganisation Which zurück, die darauf hinwies, dass Musik bei iTunes Großbritannien teurer sei, als in anderen EU-Staaten.

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