Jabra Sport Pulse im Test: Bluetooth-Ohrhörer mit Pulsmesser für Outdoor-Sportler

Kopfhörer: Wir nutzen sie beim Zocken daheim, auf dem Weg zur Arbeit und unterwegs in unserer Freizeit. Natürlich ist Musik auch beim Sport ein willkommener Begleiter, weswegen Firmen wie Jabra spezielle Modelle wie den Sport Pulse auf den Markt bringen.

Jabra geht es bei seinen neuesten Kopfhörermodellen vor allem um eines: Mobilität. So stellte die Firma neben dem kleinen Ohrhörer Sport Pulse erst kürzlich den neuen On-Ear-Kopfhörer Move Wireless vor, der in verschiedenen Farben (Schwarz, Blau und Rot) daherkommt und kabellosen Musikgenuss via Bluetooth garantiert. Sollte der Akku mal schlappmachen oder das anzuschließende Endgerät nicht über Bluetooth verfügen, kann man ganz einfach das mitgelieferte Kabel anschließen.

Der Jabra Move Wireless (bei Amazon für rund 90 Euro erhältlich) sitzt bequem, ist 150 Gramm leicht und bewegt sich optisch zwischen unauffällig und schlicht-elegant.

Leider lassen sich diese Jabra-Kopfhörer nicht einklappen. Sie sind zwar für die Nutzung unterwegs gedacht und sollen Flexibilität in der Bewegung garantieren, aber das Verstauen fällt so doch etwas schwerer – und die Flexibilität wirkt gleich viel eingeschränkter.

Trotzdem überzeugt das Move Wireless Headset durch seine einfache Handhabung, die Freisprechfunktion, den Sound und natürlich durch die schnurlose Verknüpfung, die das manchmal störende Kabel überflüssig macht.

Jabra Sport Pulse

Gleiches gilt auch für den In-Ear-Kopfhörer Jabra Sport Pulse. Beide Ohrstücke sind zwar mit einem Nackenkabel verbunden, aber mit der Audioquelle verbinden sie sich via Bluetooth, um beim Sport Bewegungsfreiheit zu garantieren.

Dank den im Lieferumfang enthaltenen verschieden großen Aufsätze lassen sich die In-Ears zudem zudem an so ziemlich jedes Ohr anpassen und sitzen dann bequem in selbigem. Das sorgt für einen guten Abschluss und folgerichtig für einen satten Klang; zudem werden störende Nebengeräusche schon bei niedrigen Schallpegeln weitgehend abgeschirmt.

Doch die Bluetooth-Funktion ist nicht das eigentlich Besondere an diesen Kopfhörern. Das Highlight ist vielmehr die integrierte Pulsmesser-Funktion, die dem Gerät auch seinen Namen gibt. Der Puls wird dabei im linken Ohr des Trägers gemessen und die Daten dann an das Smartphone gesendet.

Damit das Smartphone etwas mit diesen Daten anfangen kann, muss man eine der kompatiblen Sport-Apps - beispielsweise Endomondo, RunKeeper, Strava oder MapMyFitness - installieren. Wir haben für unseren Test die hauseigene Jabra Sport Life App benutzt.

Zusammen mit den Kopfhörern und dieser App kann man sich so - unter anderem abhängig vom Puls - seinen eigenen Trainingsplan erstellen. Dazu stehen dem Nutzer einige Funktionen in der Jabra Sport Life App zur Verfügung.

Als Trainingsoptionen gibt es neben klassischen Zielsetzungen - Zieldistanz, Zeitdauer, Kalorienziel oder Zieltempo, die während des Trainings erreicht werden müssen - auch die Auswahlmöglichkeiten "Trainings Puls-Zone" und "Intervalltraining".

Als Intervalltypen lassen sich "Tempo" und "Trainingszonen" wählen, man kann aber auch sein eigenes Intervalltraining hinzufügen. Bei der "Trainings Puls-Zone" darf man sich zwischen "Maximum", "Leicht", "Fettverbrennung", "Kardio" und "Intensiv" entscheiden.

Wer jedoch einfach vor sich hinsporteln möchte, kann auch einfach nur die Option "Mich verfolgen" auswählen und kann dann später überprüfen, was man beim Training erreicht hat.

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5 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • Tesetilaro
    schöne spielerei und wenn jemand viel unterwegs ist und bock auf sowas hat vielleicht sogar nützlich - zum glück gehöre ich nicht zur zielgruppe, einfach weil mir 200 € für ein paar in ears einfach mal derbe zu fett sind *g*

    edit: aber schön geschrieben Kim, danke!
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  • gst
    Muss ganz ehrlich sagen, dass ich beim Schlusskorrigieren des Artikel versucht war, mir so ein Teil zuzulegen. Bis 70, 80, vllt. 100 Euro wäre ich ja noch mitgegangen...
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  • Tesetilaro
    in etwa mein gedankengang - lass Kim doch mal praktische in ears ohne fitness gedöns suchen *g*
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  • gst
    Normale Ohrhörer habe iuch ja. ;) Ich fand die Pulsmeser-Funktion schon sehr witzig, aber das ist mir persönlich halt zu teuer.
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  • Tesetilaro
    ah, siehste, schon wieder verschiedene ansprüche - meine idee war unkompliziert musik zu hören, klanglich auf guten niveau, gute passform, hohe wertigkeit, mit telefonieroption - aber ich brauch halt den anderen quatsch ned ;)

    und aktuell habe ich halt nur verkabelte sachen - und das nervt irgendwie *g*
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