JaguarBoard: Einplatinencomputer mit Intel Atom

Mit einem Z3735G von Intel bedient das JaguarBord eine ähnliche Nische wie etwa der Raspberry-Klon UP und kann auf einen ein Gigabyte großen Arbeitsspeicher und einen 16 Gigabyte großen eMMC-Speicher zurückgreifen. Zur Bildausgabe kommt ein HDMI 1.4-Port zum Einsatz, der Netzwerkanschluss soll bis zu 100 MBit in der Sekunde leisten.

Die Stromversorgung soll nicht per Micro-USB, sondern per Rundstecker mit fünf Volt und bis zu zwei Ampere erfolgen. Zum Anschluss von Peripheriegeräten und Speichergeräten stehen drei USB-2.0-Anschlüsse, ein Stereo- und Mikrofon-Port sowie ein microSD-Kartenslot bereit. 

Bastelprojekte lassen sich Herstellerangaben zufolge durch zwei COM-, einen I2C und vier GPIO-Pins realisieren - konkurrierende Entwickler-Boards bieten diesbezüglich oft mehr. Dank des Intel-Prozessors sollen sich sowohl Windows 8 als auch 10 und diverse Linux-Varianten installieren lassen, wodurch sich das JaguarBoard auch als schlankes Medien-Center einsetzen lassen soll.

Die bereits zu 700 Prozent gesicherte Finanzierungsrunde über Kickstarter endet um 03:00 Uhr am morgigen Samstag; bis dahin lässt sich ein JaguarBoard ab 50 Dollar vorbestellen. 

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3 Kommentare
    Dein Kommentar
  • ShieTar
    Das Jaguar-Board basiert nicht auf einer AMD Jaguar-CPU? Wer hat sich denn die Namensgebung ausgedacht?
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  • klomax
    Jemand, der stänkern wollte in Richtung AMD. - Wird aber nix bringen, weil viele Leute an AMD denken und dann enttäuscht sind.

    Naja, und Atari. :D
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  • ashrakk
    Wie sieht es mit einem passendem Gehäuse aus? Der Raspberry Pi besitzt eine andere Konfiguration der Anschlüsse. Also fallen die schon mal flach.
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