Neben der auf den vorhergehenden Seiten diskutieren Verbesserungen bei der x86-Core-Architektur weisen Temash und Kabini eine komplett neue Grafikeinheit auf, die auf der ‘Graphics Core Next’ (GCN) – Architektur basiert.

Bezüglich ihrer API-Unterstützung sind die Grafikeinheiten von Kabini und Temash identisch mit den PCIe-Grafikkarten von AMD. Sowohl DirectX 11.1 als auch OpenGL 4.3 und OpenCL 1.2 werden unterstützt. Auch die fest verdrahtete Videocodec-Einheit findet sich auf der APU wieder – sie beschleunigt Videodekodierung und H.264-Kodierung. Allerdings müssen Anwendungsprogramme diese Hardwareeinheit explizit ansprechen, und bislang hat die Softwareindustrie damit gezögert.
Ein neuer Bestandteil der VCE ist skalierbares Video-Encoding (SVC). Mehrere Videostreams können parallel erzeugt werden, und diese Videodaten sind dann sogar auf älteren Geräten abspielbar. Mit anderen Worten, Videodaten können in punkto Detailreichtum und Bildschirmauflösung herunterskaliert werden, was das Abspielen auf Billighardware ermöglicht.

Wie bei den auf Zacate basierenden APUs mit ihrer Cedar-Graphikeinheit ist die Grafikeinheit auch bei Jaguar bei allen Modellen identisch – sie wird aber je nach Modell unterschiedlich schnell getaktet. Jeder Kabini- und Temash-Prozessor enthält zwei Recheneinheiten, die ihrerseits je vier Textur- und vier Vektoreinheiten enthalten. Wie aus der Grafik ersichtlich ist, besteht eine Vektoreinheit aus 16 ALUs und 64 KB Vektorregisterspeicher. In Summe enthält eine APU also 128 ALUs und acht Textureinheiten. Um es einfacher auszudrücken: Eine Jaguar-APU entspricht dem Viertel einer Radeon HD 7750, allerdings mit niedrigeren Taktraten und weniger Speicherbandbreite.
Trotz all dieser Gemeinsamkeiten gibt es zwischen APUs und PCIe-Grafikkarten auch Unterschiede. Bei den Slotkarten kommen meist zwei asynchrone Recheneinheiten (ACEs) zum Einsatz, die dann die eigentlichen Recheneinheiten (Compute Units, CU)mit Arbeit versorgen. Sind sind beispielsweise bei Tahiti zwei ACEs für 32 CUs zuständig. Bei der Jaguar-APU stehen nur zwei CUs immerhin vier ACEs gegenüber. Eine weitere APU-spezifische Neuerung vereinfacht den Aufruf von GPU-Funktionen.

AMD gibt an, dass die neuen APUs bereits Ultra HD (2160p) über HDMI und DisplayPort unterstützen, sowie Miracast, DisplayPort Self-Refresh, dynamisches Reduzieren der Bildwiederholrate bei Standbildern, und Eyefinity mit zwei Bildschirmen.
Stromspar-Unterstützung
Temash und Kabini verfügen über Schaltkreise, die den aktuellen Stromverbrauch berechnen können und dabei auch die Leckströme berücksichtigen. Diese Werte werden zusammen mit dem Stromverbrauch der GPU, der getrennt ermittelt wird, dem Stromverbrauch des integrierten Fusion Controller Hubs und dem Wert für das Bildschirminterface in den Turbo Core Manager eingespeist und mit der maximal zulässigen Verlustleistung verglichen. Der Turbo Core Manager kann dann die sogenannten P-States der APU beeinflussen, also die APU beschleunigen oder verlangsamen.

AMD hat mit dem Turbo Dock-Konzept ein neuartiges aktives Kühlkonzept entwickelt. Wenn das Tablet mit der abnehmbaren Tastatur verbunden ist, trägt das Tastaturdock zur Kühlung des Systems bei, wodurch die maximal zulässige Verlustleistung sich verdoppelt.
Mit anderen Worten, man kann das APU-Tablet sowohl ohne Tastatur als auch mit Tastatur verwenden – ohne Tastatur ist die Systemperformance durchaus ausreichend, mit angesteckter Tastatur nimmt aber sie deutlich zu.

- Temash und Kabini: Die Zukunft von AMD liegt in den Mobilgeräten
- Jaguar: Ein stromsparender x86-Core
- Die ersten APUs mit GCN-Architektur und ihre Stromsparmaßnahmen
- Die neuen AMD APUs der E-Serie und der A-Serie, und die Bündelangebote
- Unsere Benchmarks und der AMD Kabini-Prototyp
- Ergebnisse: Synthetische Benchmarks
- Ergebnisse: F1 2012 und The Elder Scrolls V: Skyrim
- Ergebnisse: Tomb Raider und Metro 2033
- Ergebnisse: Audio- und Videokonvertierung
- Ergebnisse: Adobe CS6 Suite
- Ergebnisse: Büroanwendungen
- Ergebnisse: Dateikomprimierung
- Stromverbrauch
- Die Kabini-APU A4-5000: Mittelmäßige Performance, aber gute Effizienz
Verbaut ist der Temash A6-1450 übrigens schon im „Aspire V5-122P„ vielleicht bekommt ihr mal ein Exemplar zum testen. Auch wenn das Ding leider sehr schlecht implementiert ist (VIEL zu kleiner Akku), und da leider sehr viel liegen lässt. Da wäre ein Laptop mit Tabletlaufzeit zu kleinem Preis möglich gewesen.. Aber vielleicht kommt ja noch was nach.
http://www.computerbase.de/artikel/prozessoren/2013/amd-temash-und-kabini-im-test/
Allerdings finde ich es ein zumindest voreilig, ja sogar ein bisschen unfair, den A4-5000 mit einem Ivy-Bridge Core-i3U zu vergleichen und zu sagen, dass er ist der selben Preisklasse liegt..
Wenn man die Werte des bisherigen AMD E2-2000 als Richtwert hernimmt, dann ist der Intel 50-60,- € teurer. Und das ist gerade im Einsteiger-Segment ziemlich viel "Holz".
Punkto Rechenleistung und Preis wäre wenn, dann schon der 1/3 schneller A6-5200 Kabini der aus meiner Sicht geeignetere Vergleichspartner gewesen.
Klar ist aber auch, dass AMD und Intel beide einen guten Job bei den energiesparsamen CPUs machen und sich gegenseitig wirklich nichts schenken.
Von Preis-Leistungsverhältnis liegen der Kabini und der Ivy-Bridge-U wohl gleich auf, wenn auch mit unterschiedlichen Gewichtungen (AMD wohl preiswerter, Intel schneller).
Aber halten wir mal fest: Pentium B960 unterstützt nur bis DDR3-1333, Core i3-3217U und die Kabni A4 5000 jeweils 1600 DDR3 Ram. Also nur weil der B960 einen Speichercontroller bis 1333Mhz müssen die anderen sich nach unten Anpassen? Die Architekturen sind zudem völlig unterschiedlich und Reagieren dementsprechend. Sowohl die i3 als auch A4 Kabni sollte hier dann mit 1600 getestet werden, dann weiß man was die Architektur auch kann und es wäre fair.
Bei CB erreicht Kabni 1.5 Pkt. im Cinebench, bei euch lediglich 1.11 Pkt., ist nur ein Beispiel, leider benutzt Ihr völlig andere Benchmarks, so dass weitere direkte Gegenüberstellung nicht möglich ist.
Auch CB schaft es die deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorgänger (Brazos E2000) zu Erkennen, mit gleichzeitiger Senkung der TDP.
Eine weitere Testseite zeigt ebenso die Stärken von Kabini, diese schlägt sogar in manchen Disziplin die i5 und i7 CPU, auch wenn es die Ausnahme ist. Sorry, aber mich konnte euer Test nicht Überzeugen.
http://techreport.com/review/24856/amd-a4-5000-kabini-apu-reviewed
Man schaue sich Spiele Benchmarks an wo die Quadcore APU Ihre Kerne auch Ausspielen darf und schon sieht sogar die i3 CPU die Rücklichter.
http://techreport.com/review/24856/amd-a4-5000-kabini-apu-reviewed/8
http://techreport.com/review/24856/amd-a4-5000-kabini-apu-reviewed/7
Man sollte schon mehr Differenzieren bei so einen Test und die Benchmarks auch etwas Streuen, und nicht nur die nehmen die nur von 2 Kernen Profitieren, das erwarte ich jedenfalls von einer Fachhardwareseite.
Warum muss man in der Leistungsklasse erstens CPU-fresser wie Skyrim und F1 testen, sowie Grafikfresser wie TR und Metro? Warum nicht noch Crysis3?
Der Test ist kompletter Müll. THG hat ja in letzter Zeit ganz gute Tests abgeliefert, aber das ist Schrott hoch zehn. Die ganzen Schreibfehler ergänzen den erbärmlichen Artikel noch.
Warum nur 1333er Ram? Und warum wird nirgends in diesem Test auf das Singelchannel Speicherinterface hingewiesen?
Bei Kabini, der ein Single-Channel Speicherinterface hat, einfach mal niedriger getakteten RAM zu verwenden (ihr musstet ja den verbauten 1600 Mhz extra ausbauen, oder?), erfordert schon eine Menge Ignoranz (ich unterstelle jetzt mal Unwissen, denn die Alternative wäre böse Absicht). Schon Brazos hängt ja an einem Speicherlimit, bei Kabini hat sich aber die Kernanzahl verdoppelt und die GPU hat deutlich mehr Bums.
Sollte es Unwissen gewesen sein, dann ergänzt doch bitte einfach mal die Werte, die das Gerät mit 1600 Mhz Speicher erreicht. Dann sieht man trotzdem, was bei RAM Gleichstand an Ergebnissen rauskommt und gleichzeitig sieht man aber auch, was der vorliegende Kabini wirklich leisten kann und darum geht´s doch irgendwie oder?
Drum ist es logisch dass ein 15W Kabini deutlich weniger braucht als ein 17W ULV IB wo noch der Chipsatz dazukommt.
Wenn ihr schon CPU's mit deutlich!!!! unterschiedlichen Preisen vergleichen wollt
dann sollte wohl eher der 25W Kabini A6-5200 der Gegner eines 17W ULV IB sein.
Dann dürfte auch der Verbrauch ausgeglichen sein. Und bitte jeweils mit 1600er Ram.
Gibt es bei Tom's Hardware auch einen "Gefällt mir" Knopf?
Würde Ihnen für dieses Statement gerne klicken
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Danke, normalerweise gibt es das hier. Aber die Seite von TH ist sowieso etwas komisch. Zur Zeit kann ich noch nicht mal Kommentare schicken, vielleicht ist es auch so gewollt?!? Aber kein Thema für mich, nur komische test von "Experten", da kann ich nur mit den Kopf schütteln. Lg