Sehen wir uns nun also die verschiedenen neuen APU-Modelle an. In der Tabelle sind übrigens auch einige APUs mit extrem niedrigem Stromverbrauch, die auf der Richland-Architektur basieren, enthalten.

Es handelt sich um eine recht breite APU-Palette von 3,9 bis 25 W. Wir finden die Quad-Core APU A6-1450 interessant, sie gehört zur Temash-Serie und weist eine Verlustleistung von 8 W auf – wie sich diese APU wohl in einem Tablet macht? (Red.: Heiß wahrscheinlich – 8 W ist ziemlich viel für ein Tablet...)

Das AMD Elite-Programm
Man kann Software-Bundles mögen oder nicht. Oftmals ist diese Gratis-Software genauso viel wert wie sie gekostet hat. Aber AMD ist zielstrebig dabei, sowohl eigene Software zu schreiben als auch Software auf dem Markt zu lizenzieren, um die hauseigenen Prozessoren damit aufzuwerten. Die Idee ist nicht ganz neu – oftmals befindet sich auf neu gekauften Mobilgeräten schon Software, die neuartige Features des Produkts demonstriert. Insofern ist diese Strategie von AMD nicht überraschend.

Die Bündelangebote von AMD sind je nach Leistungsfähigkeit (und somit auch Preis) der APU-Modelle gestaffelt. Die Modelle E2 und A4 liegen unten in der Hierarchie und beinhalten nur Steady Video (eine Anwendung, mit der man Videos entwackeln kann, was aber bereits im Catalyst-Treiber enthalten ist), Perfect Picture HD (eine Anwendung, die es ermöglichen soll, die Wiedergabequalität von Videos zu erhöhen – auch das ist schon im Catalyst-Treiber enthalten) sowie Quick Stream (eine von AMD weiterentwickelte QoS-App).


Wenn man eine Stufe nach oben zu den APUs der A6-Klasse greift, kommt Screen Mirror von ArcSoft dazu – eine Anwendung, die es ermöglicht, die Bildschirmanzeige im gesamten lokalen (Heim-)Netzwerk zu verbreiten. Wer gar eine A8 APU kauft, erhält darüber hinaus Face Login (der Name der App ist selbsterklärend – das eigene Gesicht ersetzt die Passworteingabe) und Gesture Control, eine App, die manche Anwendungen mit einer Microsoft Kinect-ähnlichen bewegungsbasierten Benutzerschnittstelle versieht.

Geräte mit A10-APUs beinhalten darüber hinaus auch ein je nach Absatzraum unterschiedlich zusammengestelltes Spielebündel. In Anbetracht der eher bescheidenen Grafikleistung der APU klingt diese Ankündigung aber eher schwammig, denn eine PCIe-Grafikkarte wird im Bündel ja wohl nicht enthalten sein...
- Temash und Kabini: Die Zukunft von AMD liegt in den Mobilgeräten
- Jaguar: Ein stromsparender x86-Core
- Die ersten APUs mit GCN-Architektur und ihre Stromsparmaßnahmen
- Die neuen AMD APUs der E-Serie und der A-Serie, und die Bündelangebote
- Unsere Benchmarks und der AMD Kabini-Prototyp
- Ergebnisse: Synthetische Benchmarks
- Ergebnisse: F1 2012 und The Elder Scrolls V: Skyrim
- Ergebnisse: Tomb Raider und Metro 2033
- Ergebnisse: Audio- und Videokonvertierung
- Ergebnisse: Adobe CS6 Suite
- Ergebnisse: Büroanwendungen
- Ergebnisse: Dateikomprimierung
- Stromverbrauch
- Die Kabini-APU A4-5000: Mittelmäßige Performance, aber gute Effizienz
Verbaut ist der Temash A6-1450 übrigens schon im „Aspire V5-122P„ vielleicht bekommt ihr mal ein Exemplar zum testen. Auch wenn das Ding leider sehr schlecht implementiert ist (VIEL zu kleiner Akku), und da leider sehr viel liegen lässt. Da wäre ein Laptop mit Tabletlaufzeit zu kleinem Preis möglich gewesen.. Aber vielleicht kommt ja noch was nach.
http://www.computerbase.de/artikel/prozessoren/2013/amd-temash-und-kabini-im-test/
Allerdings finde ich es ein zumindest voreilig, ja sogar ein bisschen unfair, den A4-5000 mit einem Ivy-Bridge Core-i3U zu vergleichen und zu sagen, dass er ist der selben Preisklasse liegt..
Wenn man die Werte des bisherigen AMD E2-2000 als Richtwert hernimmt, dann ist der Intel 50-60,- € teurer. Und das ist gerade im Einsteiger-Segment ziemlich viel "Holz".
Punkto Rechenleistung und Preis wäre wenn, dann schon der 1/3 schneller A6-5200 Kabini der aus meiner Sicht geeignetere Vergleichspartner gewesen.
Klar ist aber auch, dass AMD und Intel beide einen guten Job bei den energiesparsamen CPUs machen und sich gegenseitig wirklich nichts schenken.
Von Preis-Leistungsverhältnis liegen der Kabini und der Ivy-Bridge-U wohl gleich auf, wenn auch mit unterschiedlichen Gewichtungen (AMD wohl preiswerter, Intel schneller).
Aber halten wir mal fest: Pentium B960 unterstützt nur bis DDR3-1333, Core i3-3217U und die Kabni A4 5000 jeweils 1600 DDR3 Ram. Also nur weil der B960 einen Speichercontroller bis 1333Mhz müssen die anderen sich nach unten Anpassen? Die Architekturen sind zudem völlig unterschiedlich und Reagieren dementsprechend. Sowohl die i3 als auch A4 Kabni sollte hier dann mit 1600 getestet werden, dann weiß man was die Architektur auch kann und es wäre fair.
Bei CB erreicht Kabni 1.5 Pkt. im Cinebench, bei euch lediglich 1.11 Pkt., ist nur ein Beispiel, leider benutzt Ihr völlig andere Benchmarks, so dass weitere direkte Gegenüberstellung nicht möglich ist.
Auch CB schaft es die deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorgänger (Brazos E2000) zu Erkennen, mit gleichzeitiger Senkung der TDP.
Eine weitere Testseite zeigt ebenso die Stärken von Kabini, diese schlägt sogar in manchen Disziplin die i5 und i7 CPU, auch wenn es die Ausnahme ist. Sorry, aber mich konnte euer Test nicht Überzeugen.
http://techreport.com/review/24856/amd-a4-5000-kabini-apu-reviewed
Man schaue sich Spiele Benchmarks an wo die Quadcore APU Ihre Kerne auch Ausspielen darf und schon sieht sogar die i3 CPU die Rücklichter.
http://techreport.com/review/24856/amd-a4-5000-kabini-apu-reviewed/8
http://techreport.com/review/24856/amd-a4-5000-kabini-apu-reviewed/7
Man sollte schon mehr Differenzieren bei so einen Test und die Benchmarks auch etwas Streuen, und nicht nur die nehmen die nur von 2 Kernen Profitieren, das erwarte ich jedenfalls von einer Fachhardwareseite.
Warum muss man in der Leistungsklasse erstens CPU-fresser wie Skyrim und F1 testen, sowie Grafikfresser wie TR und Metro? Warum nicht noch Crysis3?
Der Test ist kompletter Müll. THG hat ja in letzter Zeit ganz gute Tests abgeliefert, aber das ist Schrott hoch zehn. Die ganzen Schreibfehler ergänzen den erbärmlichen Artikel noch.
Warum nur 1333er Ram? Und warum wird nirgends in diesem Test auf das Singelchannel Speicherinterface hingewiesen?
Bei Kabini, der ein Single-Channel Speicherinterface hat, einfach mal niedriger getakteten RAM zu verwenden (ihr musstet ja den verbauten 1600 Mhz extra ausbauen, oder?), erfordert schon eine Menge Ignoranz (ich unterstelle jetzt mal Unwissen, denn die Alternative wäre böse Absicht). Schon Brazos hängt ja an einem Speicherlimit, bei Kabini hat sich aber die Kernanzahl verdoppelt und die GPU hat deutlich mehr Bums.
Sollte es Unwissen gewesen sein, dann ergänzt doch bitte einfach mal die Werte, die das Gerät mit 1600 Mhz Speicher erreicht. Dann sieht man trotzdem, was bei RAM Gleichstand an Ergebnissen rauskommt und gleichzeitig sieht man aber auch, was der vorliegende Kabini wirklich leisten kann und darum geht´s doch irgendwie oder?
Drum ist es logisch dass ein 15W Kabini deutlich weniger braucht als ein 17W ULV IB wo noch der Chipsatz dazukommt.
Wenn ihr schon CPU's mit deutlich!!!! unterschiedlichen Preisen vergleichen wollt
dann sollte wohl eher der 25W Kabini A6-5200 der Gegner eines 17W ULV IB sein.
Dann dürfte auch der Verbrauch ausgeglichen sein. Und bitte jeweils mit 1600er Ram.
Gibt es bei Tom's Hardware auch einen "Gefällt mir" Knopf?
Würde Ihnen für dieses Statement gerne klicken
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Danke, normalerweise gibt es das hier. Aber die Seite von TH ist sowieso etwas komisch. Zur Zeit kann ich noch nicht mal Kommentare schicken, vielleicht ist es auch so gewollt?!? Aber kein Thema für mich, nur komische test von "Experten", da kann ich nur mit den Kopf schütteln. Lg