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HyperTransport: Weiter im Aufwind?

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Durch die Übernahme des AMD-8151 von ALi könnte man meinen, der Entwicklungsaufwand liege lediglich in der Anpassung der Southbridge M1563 zur Anbindung via HyperTransport. Das dem nicht so ist, wird am Pentium-4-Baustein M1683 ersichtlich, der - man höre und staune - ebenfalls ein HyperTransport-Interface besitzt, um mit der von allen Plattformen zu nutzenden Southbridge zu kommunizieren.

Allein die Tatsache, dass neben NVIDIA ein weiterer großer Chiphersteller auf den HyperTransport-Zug aufgesprungen ist, lässt uns wagemutige Visionen entwickeln: Wie wäre es zum Beispiel, wenn in Zukunft mehr Bausteine mit HyperTransport-Schnittstelle zur Verfügung ständen? Man denke da nur an eine Northbridge eines Herstellers, die mit einer Southbridge eines anderen arbeitet. Gängige Plattformen würden plötzlich skalierbar werden, je nach Bedarf könnten HyperTransport-Kanäle verschieden breit und verschieden schnell betrieben werden.

Doch auch PCI Express ist in greifbare Nähe gerückt, weshalb viele HyperTransport schon wieder tendenziell auf einem absteigenden Ast zu sehen meinen. Keine Frage: PCI Express wird in den kommenden Jahren das dominante Interface innerhalb und in unmittelbarer Nähe auch außerhalb unserer Rechner werden, der Softwarekompatibilität zu PCI und der enormen Leistungsreserven sei Dank.

Jedoch hat HyperTransport seine gute Skalierbarkeit hinsichtlich Performance und Kosten bereits unter Beweis gestellt - vor allem als Interface zwischen Prozessoren und Systemkomponenten kann er noch wertvolle Dienste leisten. ALi hat nun demonstriert, dass HyperTransport sofort anwendbar ist - und das bislang ohne nennenswerte Kinderkrankheiten.

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