Kapazitätssprung: Maxtor Atlas 10K V mit 300 GB
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Laufwerksdetails
- 3. Laufwerksdetails, Forts.
- 4. Laufwerksübersicht
- 5. Rotational Vibration Compensation (RVC)
- 6. Virtual Cache Lines

Anders als bei ATA-Laufwerken finden Fortschritt und Generationswechsel bei SCSI-Festplatten in größeren Zeitabständen statt. Vor zwei Jahren verdoppelte sich die Maximalkapazität von 74 auf 147 GB. In diesen Tagen findet der nächste Schritt statt, denn ab sofort sind bei 10.000 U/Min bis zu 300 GB pro Laufwerk zu haben - Maxtors Atlas 10K V ist das erste Laufwerk dieser Kategorie.
Äußerlich hat sich im Vergleich zu den Vorgängermodellen nicht viel getan: Es blieb beim 3,5-Zoll-Format, bei 10.000 U/Min, der Ultra320 SCSI-Schnittstelle sowie 8 MB Cache. Der Fortschritt liegt im Inneren, denn die Pro-Platter-Kapazität wurde im Vergleich zum Vorgänger um 100% gesteigert: Die 74-GB-Version arbeitet künftig nur noch mit einem Platter, zwei sind es beim 147-GB-Typ und deren vier beim 300-GB-Topmodell.Interessant ist der Kapazitätssprung nicht nur hinsichtlich der nun möglichen Speicherdichten. Die kleinen Versionen benötigen aufgrund der geringeren Anzahl an Speicherscheiben nun weniger Energie und werden im Schnitt weniger warm.
Unter dem Aluminium-Kleid wurde jedoch auch die Laufwerkselektronik optimiert: Mit zahlreichen Features hat Maxtor die neue Produktgeneration gehörig aufgepäppelt (Stichwort MaxAdapt). Schon Monate im Vorfeld führte der Hersteller interessante Telefon-Briefings durch, um die Fachpresse frühzeitig auf die technischen Details der Atlas 10K V hinzuweisen.