Gainward Golden Sample BLISS 6800 GS PCX SLI
Ideal für einen SLI-Verbund sind zwei identische Karten. Das Golden Sample ist höher getaktet, es mit einem schwächeren Board zu mischen würde die Gesamtleistung negativ beeinflussen. Da Gainward die Karte zweimal zur Verfügung stellt, sind die Bedingungen für den SLI-Test optimal. Durch den flachen Ein-Slot-Kühler passt das Doppelpack auf so ziemlich jedes Board. Die Steckverbindung für den SLI-Betrieb liegt nicht bei.
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Sobald Windows die Karten und den Treiber erkannt und initialisiert hat, kann der SLI-Modus aktiviert werden. Ist der Haken gesetzt, lässt sich der SLI-Modus im Advanced Menü wählen. Wird SLI vom Spiel unterstützt, stellt man den Modus auf Multi-GPU-Rendering. Im Fall von Call of Duty 2 muss man im Game noch die SLI-Optimierung aktivieren. Das kann nochmals bis zu 25 Prozent mehr Framepower bringen. Wird das SLI-Duo nicht vom Spiel unterstützt, fällt die Leistung unterhalb einer Single-Lösung. In diesem Fall stellt man den SLI-Modus auf Single-GPU-Rendering. Jetzt rechnet zwar nur eine Karte, dafür ist die Framerate auf Single-Niveau gerettet.
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In der Gesamtleistung schlägt der 6800 GS den 6800 Ultra. Das liegt an der höheren Taktung der Golden Samples von Gainward und dem verdoppelten Grafikspeicher von 512 MByte. Ein weiteres übertakten kann man sich sparen: Der Takt der Golden Sample liegt bei 485/1300 MHz, normal sind 435/1000 MHz (GPU/Speicher). Die Temperatur der Master-Karte liegt im SLI-Verbund ein bis zwei Grad höher als beim Single Betrieb. Die Preis-Leistung mit zwei Geforce 6800 GS als SLI ist schlecht, eine Single 7800 GT ist in der Gesamtleistung 11 Prozent schneller und kostet 150 Euro weniger.
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