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Kaufberatung II: Neun weitere Grafikkarten im THG-Labor

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Insgesamt nehmen in diesem großen Vergleichstest 27 Karten mit ATI Radeon und Nvidia Geforce Chip teil. Mitmachen dürfen alle Karten, die THG in einer Retail-Verpackung erreichen. Das ist ein Karton mit Software, Kabelzubehör und finaler Version der Grafikkarte. Aufgeteilt ist der große Vergleichstest in drei Teile. Die Highlights im zweiten Teil sind eine höher getaktete Radeon X1600 Pro als Golden Edition und der hoch getaktete Geforce 7800 GT mit 512 MByte Grafikspeicher von Gainward als Single- und SLI-Lösung.

Recht unterschiedlich ist die beigelegte Software. Die Versionsnummer der Bundle-Programme kann bis zu 3 Generationen variieren. Die Eingabe der Produkt-Keys ist ungünstig gelöst. Manche Hersteller (Gainward Muvee) verlangen das Abtippen von bis zu 48 Zahlen und Buchstaben. Die Zeichenketten sind oft in Winzigschrift und auf CD gedruckt. Sollte jemand so viel kriminelle Energie aufbringen, Software zu kopieren, ist fraglich ob er das mit angepassten OEM-Versionen macht. Völlig entgegengesetzt ist es bei den vollwertigen Versionen vom Power Director 3, den Sapphire zur Radeon X1800 XT und XL beilegt. Hier wird komischerweise auf den Produkt-Key ganz verzichtet.

Auffällig ist der gewaltige Anteil von Cyberlink Produkten bei der Bundle-Software. Ob Softwareplayer, Video- oder Bildbearbeitung, die Masse kommt vom gleichen Hersteller. Die mitgelieferten Programmsammlungen werden auf DVDs mit der Bezeichnung DVD Solution angeboten. Cyberlink benutzt die DVD Solution Startbildschirme gleich als Werbemittel, um noch mehr Produkte aus der Serie zu zeigen. Nervig wird es mit dem Registrierungsbildschirm, der vor jedem einzelnen Programm sitzt und beim Erststart angezeigt wird. Werbung, Produkt-Key und Update-Links in der Software haben wohl nicht mehr ausgereicht.

Insgesamt versuchen alle Hersteller ihre Produkte mit DVD Player und Spielen auszustatten. Karten mit Video-Ein- und -Ausgänge haben umfangreiche Softwarepakete beiliegen, mit denen sich die Anschlüsse gut nutzen lassen. Die Ergebnisse speichern Brennmodule oder vollwertige Brennprogramme auf DV, CD oder DVD.

Bei teuren Karten wie dem Radeon X1900 XTX sollte man die Ausstattungstabelle zu Hilfe nehmen. Hier lassen sich alle Produkte der gleichen Kategorie und die beigelegte Software gut miteinander vergleichen. Da sich die Hardware kaum vom Referenzdesign unterscheidet, will man sicher das beste Ausstattungspaket haben.

Die 27 Testkarten sind in 3 Artikel mit je 9 Grafikboards aufgeteilt. Den zweiten Teil mit 9 Karten kann man in diesem Test lesen. Benchmark-Ergebnisse und Ausstattungstabelle aus Teil 1 sind in diesem Teil zusammengeführt. In Teil 3 lassen sich dann alle 27 Teilnehmer direkt miteinander vergleichen. Und hier die Liste der Kandidaten aus Teil 1 und Teil 3:

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