Kaufberatung: Portable Speichermedien im Überblick

Übersicht und konkrete Entscheidungshilfe

Wer das letzte Quäntchen Geschwindigkeit benötigt, kommt um eine externe SSD kaum herum. Die noch kompakten Speicher kommen zwar mit einem etwas höheren Preis, sind diesen aber ganz klar wert. Glücklicherweise ist der Markt inzwischen gut ausdifferenziert, wobei wir ganz klar die Samsung SSD T3 und als widerstandfähige Alternative die SanDisk Extreme 510 empfehlen.

Fast zur Grundausstattung eines jeden PC-Nutzers zählen USB-Stick. Diese passen an jeden Schlüsselbund, wobei die Geschwindigkeit bei guten Modellen für die meisten Anwendungsbereiche mehr als nur ausreicht. Tendenziell würden wir von allzu günstigen No-Name-Modellen abraten; der nur geringere Preisvorteil steht in keinem Verhältnis zum Ärger nach einem möglichen Fehlgriff.

>>>   Portable und mobile SSDs im Vergleichstest, Februar 2017

Speicherkarten sind für all jene interessant, die ein extrem kleines Speichermedium suchen - insbesondere dann, wenn dieses noch widerstandsfähig gegen raue Umwelteinflüsse sein soll. Günstig und empfehlenswert sind hier die Samsung-Modelle der Evo- respektive Evo-Plus-Serie.

Klassische Magnetfestplatten sind dann perfekt geeignet, wenn es auf eine große Speicherkapazität zum günstigen Preis ankommt und Gewicht sowie Größe nur eine untergeordnete Rolle spielen. Erfahrungsgemäß halten sich die Geschwindigkeitsunterschiede hier in Grenzen.

Typ

Geschwindigkeit (üblich/maximal)

Kapazität (üblich/maximal)

Preis je Gigabyte (ab)

Abmessungen

USB-Sticks

50 MByte/s schreibend, 125 MByte/s lesend; 250 MByte/s lesend und schreibend

128 GByte; 512 GByte

0,25 Euro

Klein

Festplatten

100 MByte/s lesend und schreibend; >200 MByte/s lesend und schreibend

1-2 TByte; 4 TByte

0,05 Euro

Groß

SSDs

300 MByte/s schreibend, 350 MByte/s lesend; 500 MByte/s schreibend, 550 MByte/s lesend

250-500 GByte; 2 TByte

0,40 Euro

Kompakt

Speicherkarten

40 MByte/s schreibend, 90 MByte/s lesend; bis 100 MByte/s lesend und schreibend

32-64 GByte; 512 GByte

0,30 Euro

Sehr klein

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6 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • Krampflacher
    "Mit einer internen Systemfestplatte als Flaschenhals entfalten SSDs nur den Vorteil der erhöhten Haltbarkeit." Kann mir jemand den Satz erklären? Dass SSDs keine Vorteile haben, sobald man eine Systemfestplatte besitzt, vorausgesetzt, diese ist ein Flaschenhals? *lol*
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  • quixx
    Anonymous sagte:
    "Mit einer internen Systemfestplatte als Flaschenhals entfalten SSDs nur den Vorteil der erhöhten Haltbarkeit." Kann mir jemand den Satz erklären? Dass SSDs keine Vorteile haben, sobald man eine Systemfestplatte besitzt, vorausgesetzt, diese ist ein Flaschenhals? *lol*


    Diese Haltbarkeit bezieht sich auf Wurftests.
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  • quixx
    Zitat:
    Gerade in Zeiten von Verschlüsselungstrojanern ist es zudem sehr sinnvoll, wichtige Daten oder auch gleich die Spiegelung der Systemplatte als vom PC getrenntes Laufwerk vorzuhalten.


    Jup abstecken und nach 4Wochen gewissenhaften Backups mit immer an und abstecken vergisst das der Anwender schon mal für ein halbes Jahr.

    Wenn ich Verschlüsselbrecher wäre, würde ich zuerst die ersten Bytes der Archive des Backups nehmen, sofern die Platte immer dran hängt.
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  • KalleWirsch
    Bin von Tomshardware deutlich bessere Qualität gewohnt.
    Advertorial für Samsung-SSDs?

    - Optische Datenträger fast gänzlich unterschlagen.
    - Festplatten sind nach wie vor der de-facto Standard für Backups
    - Die EVO (fast alle nur TLC-NANDs) kosten soviel wie bei Micron MLC-NAND-SSD.
    - Wenn man bei Backups Geschwindigkeit braucht, dann braucht man ein gutes Backup/Image-Programm. Das kann den Faktor 10 oder mehr ausmachen.

    Viele wichtige Informationen unterschlagen ...
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  • _Don_
    Anonymous sagte:
    "Mit einer internen Systemfestplatte als Flaschenhals entfalten SSDs nur den Vorteil der erhöhten Haltbarkeit." Kann mir jemand den Satz erklären? Dass SSDs keine Vorteile haben, sobald man eine Systemfestplatte besitzt, vorausgesetzt, diese ist ein Flaschenhals? *lol*


    Das bedeutet, wenn dein Rechner eine Klassische Festplatte besitzt, bringt dir eine schnelle SSD als Backupmedium gar nichts im Bezug auf Geschwindigkeit. Da bleibt dann einzig nur noch die längere Haltbarkeit von SSD als Vorteil.
    Also kurz um, das Backup Medium muss nicht besser sein als die Festplatte von der das Backup gezogen wird.

    Optische Datenträger unterschlagen? Die Dinger sind schon lange völlig belanglos. Weil zu teuer, zu langsam, zu unsicher, zu klein. Habe seit Jahren kein Optische Laufwerk mehr, und habe es auch nie vermisst. Das DVD LW in meinem Laptop benutze ich als Ablageort für eine wichtige CD, zumindest glaube ich das, ich weis nämlich nicht mal mehr was da genau drauf ist. Ich glaube aber die liegt da drin weil wichtig.
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  • quixx
    Anonymous sagte:


    Das DVD LW in meinem Laptop benutze ich als Ablageort für eine wichtige CD, zumindest glaube ich das, ich weis nämlich nicht mal mehr was da genau drauf ist. Ich glaube aber die liegt da drin weil wichtig.



    Ein Tipp von jemand, der eine wichtige CD bewacht und nicht mal weiß, warum die wichtig sei?

    Windows hat ab und an nicht den passenden USB-Treiber zur Installation, da spare ich Zeit, wenn ich einfach eine DVD nehme und nicht umständlich den Treiber downloade und auf (lol) Stick anbiete.
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