Kaufberatung: Portable Speichermedien im Überblick

USB-Sticks, SSDs, Festplatten: Am Markt gibt es vielfältige Möglichkeiten zur mobilen Datenspeicherung. Wir geben einen Überblick über einzelne Typen, Vor- und Nachteile sowie Preise.

Noch vor einem Jahrzehnt war der Transport großer Datenmengen noch ein recht umständliches Unterfangen: Das Brennen von meist einmalig beschreibbaren DVD oder gar CDs ging ins Geld und externe Festplatte wurden durch den lahmen USB-2.0-Port ausgebremst.

Obgleich die Übertragung kleinerer Daten dank Cloud-Storage-Anbietern & Co. heutzutage keine externen Speicherdatenträger mehr erfordert, gibt es gute Gründe, lieber auf eigene Hardware statt fremde Dienste zu vertrauen.

Gerade in Zeiten von Verschlüsselungstrojanern ist es zudem sehr sinnvoll, wichtige Daten oder auch gleich die Spiegelung der Systemplatte als vom PC getrenntes Laufwerk vorzuhalten.

>>>   Portable und mobile SSDs im Vergleichstest, Februar 2017

In diesem Artikel wollen wir die verschiedenen Arten der externen Speichermedien so umfassend wie nötig, jedoch immer bezogen auf die Kaufentscheidung vorstellen. Auf technische oder physikalische Grundlagen verzichten wir hier jedoch genauso wie auf ausufernde Einzelempfehlungen – dazu dienen unsere Vergleichstests.

Grundsätzlich ist das Angebot an externen Speichermedien fast unüberschaubar und reicht von typischen USB-Sticks, die mal mehr oder weniger performant und kompakt in den Auslagen der üblichen Elektro-Discounter liegen, über Terabyte-große Festplatten bis hin zu ultraperformanten, mobilen SSDs. Wer in einer Schublade noch eine alte, ausgebaute Festplatte findet oder sein Heim günstig um einen Netzwerkspeicher und Medienserver erweitern will, findet unter dem Kapitel "Speziallösungen" weitere Vorschläge, die im Zweifel bares Geld und Doppelkäufe sparen können.

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6 Kommentare
    Dein Kommentar
  • Krampflacher
    "Mit einer internen Systemfestplatte als Flaschenhals entfalten SSDs nur den Vorteil der erhöhten Haltbarkeit." Kann mir jemand den Satz erklären? Dass SSDs keine Vorteile haben, sobald man eine Systemfestplatte besitzt, vorausgesetzt, diese ist ein Flaschenhals? *lol*
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  • quixx
    Anonymous sagte:
    "Mit einer internen Systemfestplatte als Flaschenhals entfalten SSDs nur den Vorteil der erhöhten Haltbarkeit." Kann mir jemand den Satz erklären? Dass SSDs keine Vorteile haben, sobald man eine Systemfestplatte besitzt, vorausgesetzt, diese ist ein Flaschenhals? *lol*


    Diese Haltbarkeit bezieht sich auf Wurftests.
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  • quixx
    Zitat:
    Gerade in Zeiten von Verschlüsselungstrojanern ist es zudem sehr sinnvoll, wichtige Daten oder auch gleich die Spiegelung der Systemplatte als vom PC getrenntes Laufwerk vorzuhalten.


    Jup abstecken und nach 4Wochen gewissenhaften Backups mit immer an und abstecken vergisst das der Anwender schon mal für ein halbes Jahr.

    Wenn ich Verschlüsselbrecher wäre, würde ich zuerst die ersten Bytes der Archive des Backups nehmen, sofern die Platte immer dran hängt.
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  • KalleWirsch
    Bin von Tomshardware deutlich bessere Qualität gewohnt.
    Advertorial für Samsung-SSDs?

    - Optische Datenträger fast gänzlich unterschlagen.
    - Festplatten sind nach wie vor der de-facto Standard für Backups
    - Die EVO (fast alle nur TLC-NANDs) kosten soviel wie bei Micron MLC-NAND-SSD.
    - Wenn man bei Backups Geschwindigkeit braucht, dann braucht man ein gutes Backup/Image-Programm. Das kann den Faktor 10 oder mehr ausmachen.

    Viele wichtige Informationen unterschlagen ...
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  • _Don_
    Anonymous sagte:
    "Mit einer internen Systemfestplatte als Flaschenhals entfalten SSDs nur den Vorteil der erhöhten Haltbarkeit." Kann mir jemand den Satz erklären? Dass SSDs keine Vorteile haben, sobald man eine Systemfestplatte besitzt, vorausgesetzt, diese ist ein Flaschenhals? *lol*


    Das bedeutet, wenn dein Rechner eine Klassische Festplatte besitzt, bringt dir eine schnelle SSD als Backupmedium gar nichts im Bezug auf Geschwindigkeit. Da bleibt dann einzig nur noch die längere Haltbarkeit von SSD als Vorteil.
    Also kurz um, das Backup Medium muss nicht besser sein als die Festplatte von der das Backup gezogen wird.

    Optische Datenträger unterschlagen? Die Dinger sind schon lange völlig belanglos. Weil zu teuer, zu langsam, zu unsicher, zu klein. Habe seit Jahren kein Optische Laufwerk mehr, und habe es auch nie vermisst. Das DVD LW in meinem Laptop benutze ich als Ablageort für eine wichtige CD, zumindest glaube ich das, ich weis nämlich nicht mal mehr was da genau drauf ist. Ich glaube aber die liegt da drin weil wichtig.
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  • quixx
    Anonymous sagte:


    Das DVD LW in meinem Laptop benutze ich als Ablageort für eine wichtige CD, zumindest glaube ich das, ich weis nämlich nicht mal mehr was da genau drauf ist. Ich glaube aber die liegt da drin weil wichtig.



    Ein Tipp von jemand, der eine wichtige CD bewacht und nicht mal weiß, warum die wichtig sei?

    Windows hat ab und an nicht den passenden USB-Treiber zur Installation, da spare ich Zeit, wenn ich einfach eine DVD nehme und nicht umständlich den Treiber downloade und auf (lol) Stick anbiete.
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