Kaufberatung Tablets: Überblick über Formate und Technik

Kaum eine Produktkategorie bietet eine derart große Auswahl an Formaten: Tablets gibt es mit kleinen, mittleren und großen Displays, die Prozessoren variieren von langsam bis schnell - und schließlich stellt sich noch die Frage nach Tastatur oder Stift. Wir helfen bei der Kaufentscheidung.

Media-Tablets sind für Konsum gedacht

Die Auswahl bei Tablets ist riesig. Mit unterschiedlichsten Formaten versuchen die Hersteller, jedem nur erdenklichen Einsatzzweck gerecht zu werden. Grundsätzlich kann in zwei Klassen unterteilt werden. Auf der einen Seite sind da die Media-Tablets - Flachrechner, die vor allem auf den Medienkonsum ausgelegt sind. Sie sollen das Surfen und Spielen auf der Couch ermöglichen, unterwegs auch mal den eBook-Reader ersetzen und im Notfall (!) als Kameraersatz dienen.

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Gerade bei den ganz kleinen Größen sollte man vor dem Kauf jedoch sehr gut überlegen, ob sie überhaupt einen individuellen Mehrwert bieten. Denn viele Nutzer werden wohl schon ein modernes Smartphone besitzen, das höchstwahrscheinlich ein Display mit wenigstens viereinhalb oder fünf Zoll Bildschirmdiagonale integriert - und das ist dann nicht mehr so weit von einem kleinen Tablet entfernt.

Produktiv-Tablets haben eine Tastatur

Als Kontrast zu den Media-Tablets gibt es die "ernsthaften" Tablets, bei denen der Produktiveinsatz im Vordergrund steht. Sie verbauen zumeist Displays mit Diagonalen von zehn Zoll und mehr, die ein längerfristiges Arbeiten überhaupt erst möglich machen. Denn auf 8-zölligen oder noch kleineren Bildschirmen werden gerade Texte schnell derart klein dargestellt, dass auch gute Augen überfordert werden.

Zudem besitzen die für eine produktive Nutzung konzipierte Modelle häufig die Möglichkeit, eine Tastatur anzuschließen. An dieser Stelle zeigt sich aber schon, dass die Grenzen zwischen den Kategorien fließend sind - denn eine Bluetooth-Tastatur kann mit so ziemlich jedem Tablet gekoppelt werden.

Tastaturen, die vom Hersteller passend zu einem Tablet angeboten werden, bieten allerdings in vielen Fällen gleich mehrere Vorteile. Dies beginnt damit, dass sie zusammen mit einem Tablet entwickelt wurden und somit zum Flachrechner passen. Sie können oftmals an die eigenen Schnittstellen angeschlossen werden, was sich am deutlichsten bei den 2in1-Tablets zeigt, deren Tastatur als eine Art Docking-Station dient. Sie bringen dann nicht selten weitere Funktionen mit; etwa in Form zusätzlicher Anschlüsse und Kartenleser. Teilweise ist aber auch ein zusätzlicher Akku für besonders lange Laufzeiten oder gar ein Modem für die Nutzung von Mobilfunknetzen integriert.

Eine Sonderform sind die sogenannten Ruggedized-Tablets, die mit einer besonders massiven Außenschale für Außeneinsätze gedacht sind, in denen eine besondere Robustheit verlangt wird. Sie können auch Abstürze aus größeren Höhen oder Wasserbäder mühelos aushalten.

Stiftbedienung wird wichtiger

Neuerdings wird bei den produktiven Flachrechnern immer öfter ein digitaler Stift beigelegt. Dabei handelt es sich zwar nicht um eine Innovation im eigentlichen Sinne, denn Stifte gehörten bereits bei den Vorläufern der Smartphones und Tablets - den Personal Digital Assistents (PDAs) - zum Standard, um die damals noch resistiven Touchscreen-Displays besser bedienen zu können. Microsoft etwa sieht hier jedoch großes Potenzial und wird diese Form der Bedienung in Zukunft noch tiefgreifender im Betriebssystem verankern.

Gerade dann, wenn unterwegs schnell kleinere Notizen aufgezeichnet werden sollen oder im Gespräch ein Problem mit einer kleinen Skizze verdeutlicht werden muss, erweist sich ein solcher Stift als praktisch. Abgesehen davon eignet er sich natürlich auch hervorragend für das Ausleben eines etwaigen künstlerischen Talents: Apps, die das Tablet in einen Zeichenblock verwandeln, gibt es in Hülle und Fülle und gehören bei vielen Modellen mit Stiftbedienung zum Lieferumfang.

Ein wichtiges Kriterium bei einem Stift sind die unterstützten Druckstufen. Je mehr Druckstufen angeboten werden, desto detaillierter und feinfühliger kann auf eine Bildschirmoberfläche gezeichnet werden. Die leistungsfähigen Stifte unterscheiden bis zu 2048 Druckstufen.

Allerdings ist beim Kauf eines Flachrechners an dieser Stelle keine Eile geboten: Weil die Tablets selbst immer flacher werden und der Stift kaum noch in den wenige Millimeter starken Gehäusen verschwindet, wird er mehr und mehr zu einem optionale Zusatz und kann somit auch ohne weiteres zu einem späteren Zeitpunkt nachgekauft werden. Auch bestehende Systeme lassen sich um einen digitalen Stift erweitern; entsprechende Modelle werden von Drittherstellern angeboten.

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5 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • 0x90
    Hat jemand Erfahrungen mit Linux auf solchen Tablets gemacht? Also nicht Android sondern ein "normales" Linux Derivat. Wird die Hardware unterstützt?
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  • ObststandlSupporter
    Bin gerade tatsächlich auf der Suche nach einem Tablet PC zu Weihnachten! Dementsprechend vielen Dank für den äußerst ausführlichen und informativen Artikel!! :)
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  • gst
    @Ox90: Hmm, gute Frage... Stelle ich mir aber angesichts des Treiber-Supports als nicht ganz unkompliziert vor. Aber andererseits stecke ich in der Materie auch nicht wirklich drin. ;) Welle? Hast Du Infos?

    @Obststandlsupporter: Freut uns, wenn es Dir hilft. :)
    0
  • matthias wellendorf
    @OX90

    Tablets können leider nur ganz theoretisch mit einem "normalen" Linux betrieben werden. Die Hardware ist zwar durchaus kompatibel - insbesondere hinsichtlich der Chips und des Speichers, allerdings ist das längst nicht alles was einen Flachrechner ausmacht, sodass letztlich eine dezidierte Linux-Unterstützung vorliegen muss - von der viele Hersteller die Finger lassen.

    Zwei Möglichkeiten gibt es dennoch: Canonical hat für das - mittlerweile sehr betagte - Google Nexus 7 - Ubuntu getestet und das Tablet als Entwicklungsplattform für Ubuntu Touch, eine für Mobilgeräte angepasste Version, genutzt. Ich weiß aber nicht wie weit hier noch eine Unterstützung geleistet wird.

    Diesicherlich bessere Alternative ist das bq Aquaris M10 Ubuntu Edition. Dabei handelt es sich um ein schlichtes 10-Zoll-Media-Tablet, das mit einer angepassten Version von Ubuntu verkauft wird, die noch einen weiteren Vorteil bringt: Wird ausschließlich das Tablet verwendet, wird der normale Touch-Modus präsentiert. Mit dem Anschließen einer (Bluetooth-)Tastatur findet der Wechsel auf den klassischen Desktop statt.

    In jedem Fall würde ich ein Linux-Tablet vorher ausführlich testen. Mich hat Ubuntu Touch OS nicht so vom Hocker gehauen, und das bq-Tablet hatam Anfang mit vielen Bugs genervt.
    0
  • 0x90
    OK, danke.
    0