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Kindle UI: Nicht ändern, wenn's doch funktioniert

Testbericht Amazon Kindle Fire HD: Bücher-Tablet trifft auf starke Konkurrenz
Von , Andrew Ku

Wie bereits erwähnt, nutzt Amazon Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) als Betriebssystem bei seinen neusten Tablets. Die Benutzeroberfläche hat sich im Vergleich zur Vorgänger-Generation, die noch mit Android 2.3 angeboten wurde, kaum verändert. Die Inhalte werden nach wie vor in einem sich drehenden Karusell präsentiert (auch im Hochformat), in dem sich auch die am häufig genutzten Apps und Dienste wiederfinden. Gleiches gilt für die zuletzt besuchten Webseiten, von denen Snapshots in kleinen Thumbnails angezeigt werden.

Zieht man die obere Leiste herunter, kann man auf eine ganze Reihe von Einstellungen, etwa für WLAN, Helligkeit, Lautstärke usw. zugreifen. Außerdem werden in dem Drop-Down-Menu aktuelle Mitteilungen sowie der Stand bei Downloads angezeigt.

Bei Anwendungen wird zunächst zwischen denen unterschieden, die direkt auf dem Tablet installiert und jenen, die in der Cloud zu finden sind. Einige der Dienste, wie die Kontakte oder die eigenen Videos, werden in beiden Bereichen angezeigt und signalisieren so, dass sie auch Offline genutzt werden können. Webbasierte Dienste wie Hulu oder Skype verlangen zwingend einen Netzwerkzugriff.

Sowohl das Kindle Fire als auch Kindle Fire HD sind erste Linie für den Konsum von Medieninhalten gedacht, die von Amazon verkauft wird. Wer einem Produktlink folgt, wird automatisch zu amazon.com weitergeleitet. Dort wird eine entsprechende, vereinfachte Produktansicht aufgerufen, bei der selbst die Bewertungen durch andere Nutzer erst nach dem Wechsel zu einer detaillierteren Ansicht sichtbar werden. Die Benutzeroberfläche ist makellos und zielt zweifellos darauf ab Käufe anzuregen. Sich die abgebildete Bear Grylls Jacke bei einer Amazon Sonderaktion zu schnappen, geht schnell und einfach. Schlichte Drop-Down-Menüs lassen die Auswahl von Farbe und Größe zum Kinderspiel werden; das gilt auch für den anschließenden Bezahlvorgang.

Einmal gekauft, können Bücher auch offline genutzt werden. Die jeweiligen Texte sind dann schon automatisch so formatiert, dass sie korrekt im entsprechenden Bildschirmformat angezeigt werden.

Bei Zeitschriften wird Umblättern der Seiten durch eine animierte Bewegung symbolisiert.

Alternative Ansichten des Kiosks in der Hochkant-Ansicht

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