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Amazon Kindle Fire: Videostreamen am HDMI-Ausgang

Testbericht Amazon Kindle Fire HD: Bücher-Tablet trifft auf starke Konkurrenz
Von , Andrew Ku

Mit einem Preis von 199 Dollar versucht Amazon seinen Nutzern ein wertiges Tablet zu liefern, das hinsichtlich der Ausstattung allerdings hinter Googles Nexus 7 zurückbleibt. Lohnt sich der Kauf dennoch?

Zusätzlich bietet Amazon seinen Prime-Service an, über den in den USA nicht nur Bücher geliehen werden können, sondern auch ein dauerhafter Zugriff auf Videostreams bereitgehalten wird. Sowohl Kauf- als auch Leihfilme können teilweise selbst offline gesehen werden.

Sämtliche, per Videostream bezogenen Filme wurden im Querformat dargestellt, schon allein weil in dieser Ansicht die Bedienelemente für die Lautstärkeregelung, die Filmspur, "Play/Pause", das zehnsekündige "Quick-rewind" und die allgemeine Navigation angezeigt werden. Abgesehen von einigen Neuausrichtungen der Steuerelemente unterscheidet sich die Oberfläche nicht von der der ersten Kindle-Generation. Sie soll den Zugang zu mehr Informationen und eine umfassende Kontrolle gewährleisten, lenkt aber auch in mancher Situation ab. Um die einzelnen Kontrollelemente zu aktivieren oder zu deaktivieren, reicht es, an entsprechender Stelle zu drücken und einfach umzuschalten.

Ein neues Feature ist X-Ray, das einen Link zu der Filmdatenbank IMDB öffnet und jederzeit Informationen über den gerade laufenden FIlm und/oder seine Darsteller abrufbar macht.

Der Film wird auf den Amazon-Tablets deutlich heller abgespielt, als dies hier den Anschein hat. Der Grund für die Dunkelheit liegt in den Steuerelementen, die das Videobild überlagern. Ist der Bildschirm im Querformat, dann reicht jede kleine Bewegung, damit die Steuerelemente erscheinen und sich neu ausrichten. Eine Unart der Tablets die schon von den Vorgängern übernommen wurde.

Wie erwartet, wird das Video lediglich gespiegelt, wenn das Tablet an einen externen Bildschirm angeschlossen wird. Dabei handelt es sich nicht per se um einen Bug, allerdings sehr wohl um ein etwas lästiges Phänomen: Kaum einen Tablet kann durch das Anschließen eines weiteren Monitors die zweite Anzeigefläche für zusätzliche Inhalte nutzen. Das lässt sich bis zu Motorolas Xoom zurückverfolgen und ist wirklich ärgerlich.

Nur Apples iPad vermag es das Videosignal einzeln auf einem externen Monitor abzuspielen. Und dieser Ansatz ist mehr als sinnvoll. Denn warum sollte der Film auch dem kleineren Tablet-Bildschirm wiedergegeben werden. Schon allein um sparsamer mit der knappen Ressource Energie umzugehen, wäre hier ein Umdenken der Hersteller von Android-basierten Tablets wünschenswert.

2 Kommentare anzeigen.
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  • Brat , 6. November 2012 10:50
    also fassen wir das mal zusammen: tablet = nutzlos
  • Launebaer , 7. November 2012 00:01
    letzte Seite - fazit - Satz doppelt:

    Dabei reicht die Kritik über die CPU oder GPU hinaus. Zwar verbessert Amazon die Qualität der WLAN-Verbindungen deutlich, allerdings nur beim Kindle Fire HD. Die zweite Generation des Kindle Fire ist nach wie vor etwas langsamer als das Nexus-7-Tablet. Dabei reicht die Kritik über CPU und GPU hinaus. Die WLAN-Verbindungen zeigen sich nur beim Kindle Fire HD verbessert, das Kindle Fire der zweiten Generation ist dagegen etwas langsamer als das Nexus 7.