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Batterielauf- und Ladezeit

Testbericht Amazon Kindle Fire HD: Bücher-Tablet trifft auf starke Konkurrenz
Von , Andrew Ku

Brauchbare Akku-Laufzeiten und schnelles Aufladen

Geht es darum Videos abzuspielen, landen das Amazon Kinde Fire und das Fire HD im Mittelfeld. Im Test sorgte der Akku für eine Spieldauer von sechs Stunden.

Beim Browser-Test ist die WLAN-Antenne, die den MIMO-Standard nutzt, ein echter Pluspunkt. Und wenn es um die Akku-Laufzeiten beim Surfen geht, versucht das Tablet die vorangegangene Schwäche wieder auszubügeln und erreicht mit sieben Stunden nahezu denselben Wert wie das Nexus 7.

Vereinheitlichte Helligkeits-Benchmarks

Eine größere Anzahl von Nutzern belässt die Helligkeitsstufe gern auf dem Maximalwert, somit sind Benchmarks auf entsprechenden Niveau nicht realitätsfern. Allerdings unterscheidet sich die maximale Helligkeit von Gerät zu Gerät, sodass sich die eigentliche Leistungsfähigkeit kaum vergleichen lässt. Wenn man zwei auf die gleiche Helligkeitsstufe eingestellte Tablets nebeneinander legt, bedeutet das jedoch nicht, dass man damit ähnliche Ergebnisse hinsichtlich der Bildqualität bekommt, die qualitativen Unterschiede bei den Displays bleiben bestehen.

Auf eine Leuchtstärke von 200 cd/m² heruntergeregelt, spielt das Kindle Fire  HD fast 10 Stunden lang mit H.264 kodierte Videodateien ab. Leider steht uns für diesen Vergleich kein Kindle-Fire-Tablet der ersten Generation zur Verfügung, Amazons zweiter Wurf spielt die Videodaten siebeneinhalb Stunden ab. Beide Tablets fallen damit leicht hinter dem Nexus 7 zurück.

Beim Webbrowsing und beim Abspielen von Musik erklimmt das Kindle Fire HD die Spitze des Testfelds und lässt sogar das iPad der dritten Generation hinter sich.

Gaming wird auf Tablets zu einer immer wichtigeren Anwendung. Leider ist es relativ schwierig einen Benchmark zu finden, der über eine jeweilige Plattform hinaus verwendet werden kann, weil es nur wenige Spiele gibt, die über die Systemgrenzen hinweg angeboten werden. Eines von diesen Spielen ist Riptide GP. Wir ließen das Demo in Dauerschleife laufen und drangsalierten so den Akku. Dabei mussten wir etwas die Tatsache vernachlässigen, dass das Spiel speziell für den Tegra-3-SoC optimiert ist. Als Ergebnis landen Kindle Fire und Kindle HD vorm Nexus 7, jedoch knapp hinter den iPads.

Das Aufladen

Amazon legt seinen aktuellen Tablets kein Ladegerät mehr bei. Unser Auflade-Benchmarks mit dem Kindle Fire der zweiten Generation und dem neuen Kindle Fire HD mussten daher mit dem neuen Amazon PowerFast-Ladegerät durchgeführt werden, das separat für 19,99 Euro angeboten wird.

In weniger als drei Stunden ist der Akku des neuen Kindle Fire und des Fire HD zu 90% aufgefüllt; um die 100% zu erreichen, benötigen Tablets nur wenig mehr - und sind damit schneller wieder startklar als die beiden iPads sowie Samsungs Galaxy Tabs.


2 Kommentare anzeigen.
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  • Brat , 6. November 2012 10:50
    also fassen wir das mal zusammen: tablet = nutzlos
  • Launebaer , 7. November 2012 00:01
    letzte Seite - fazit - Satz doppelt:

    Dabei reicht die Kritik über die CPU oder GPU hinaus. Zwar verbessert Amazon die Qualität der WLAN-Verbindungen deutlich, allerdings nur beim Kindle Fire HD. Die zweite Generation des Kindle Fire ist nach wie vor etwas langsamer als das Nexus-7-Tablet. Dabei reicht die Kritik über CPU und GPU hinaus. Die WLAN-Verbindungen zeigen sich nur beim Kindle Fire HD verbessert, das Kindle Fire der zweiten Generation ist dagegen etwas langsamer als das Nexus 7.