Technik im Detail: Das Gehäuse geöffnet
von
Frank Völkel

Großes Gehäuse mit wenig Inhalt: Im wesentlichen besteht der Player aus einer Decoder-Platine (links), dem DVD-Laufwerk und dem Netzteil.

Blick auf das frontseitige Panel-Display, welches die Statusmeldungen anzeigt.
Prinzipiell Abspielgerät ist ein herkömmliches DVD-Laufwerk, wie es auch in PCs verbaut wird. Dieses Laufwerk ist mit einem IDE-Kabel an eine Platine angeschlossen, die den derzeit leistungsfähigsten Encoder-Chip von Realmagic, den EM8500, enthält. Prinzipiell lässt sich die Hardware mit der von uns getesteten Encoder-Karte Endlich: Hardware-Decoder für MPEG-4 vergleichen. Nur das der Kiss-Player mit einem Minimal-Betriebssystem auskommt, wie es vergleichsweise bei den D-Box-Empfängern für digitales Fernsehen zum Einsatz kommt. Sämtliche Software steckt somit in einem EEPROM-Chip, der zudem ein Update der Firmware ermöglicht. Das im Gehäuse des Kiss DP-450 nur wenig Hardware zu finden ist, zeigen die untenstehenden Bilder.

Die Decoderplatine besteht im Wesentlichen aus vier Chips: Dem Realmagic EM8500 und drei Speicherbausteinen (EPROM und SDRAM). Die übrigen kleinen Bausteine übernehmen die digital-analog-Wandlung der Audio- und Videosignale sowie die Ansteuerung des Panels.
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