Klage wegen Desktop-CPUs in Notebooks
Der Notebookhersteller Toshiba sieht sich in den USA einer Sammelklage gegenüber, da einige Laptops, die mit Desktop-CPUs ausgestattet sind, im Betrieb zu heiß werden und so Abstürze verursachen. Der Einsatz von Desktop-CPUs anstatt der stromsparenden mobilen Prozessor-Varianten ist besonders im Low-End-Bereich beliebt, da doch ein deutlicher Preisunterschied besteht und die Geräte damit günstiger angeboten werden können. Aufgrund der geringen Baugröße und der schlechte Belüftung in den Laptops kann es zur Überhitzung der CPU kommen. Toshiba bietet zwar eine Software-Lösung gegen die hitzebedingten Abstürze an, diese geht aber auf Kosten der Performance, was einige Kunden nicht hinnehmen wollten und sich zu einer Klage entschlossen. Kommt es zu einer Entscheidung zu Gunsten der Verbraucher, so werden Notebookhersteller den Einsatz von Desktop-Prozessoren in ihren Geräten gründlich überdenken müssen.
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